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Stefan Eichhorn, Andrea Legiehn, Margret Hoppe, Hans-Christian Lotz – Marion-Ermer-Preis 2009

Der seit 2001 jährlich ausgeschriebene Marion-Ermer-Preis gilt heute als bedeutende Förderinstitution für junge Kunst in den Neuen Bundesländern. 2009 vergab die internationale Jury den Preis an Stefan Eichhorn, Andrea Legiehn, Margret Hoppe und Hans-Christian Lotz. Die Publikation umfasst ein Heft und vier von den Künstlern konzipierte Bücher mit Essays von Ellen Blumenstein, Christian Driesen, Vanessa Joan Müller, Thibaut de Ruyter und Raimar Stange.

Jury 2009: Ellen Blumenstein (Kuratorin der Ausstellung), Giovanni Carmine (Kunsthalle St. Gallen), Vanessa Joan Müller (Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf), Dieter Roelstraete (MuHKA, Antwerpen), Christian Sery (Direktor HfBK Dresden)



Marion-Ermer-Preis 2009, Hans-Christian Lotz     Marion-Ermer-Preis 2009, Hans-Christian Lotz    

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Claudia Wieser und Bernd Ribbeck – Du und Ich

mit Texten von Gertrude Wagenfeld-Pleister und Noemi Smolik

herausgegeben vom Oldenburger Kunstverein

Im Oldenburger Kunstverein zeigten Claudia Wieser und Bernd Ribbeck ihre Annäherungen an Raumerlebnis und Raumgestaltung aus unterschiedlichen Perspektiven und mit unterschiedlichen Materialien: Keramik und Collage standen mit Kugelschreibern, Markern und Lackstiften geschaffenen Zeichnungen und Bildern gegenüber. Der Katalog präsentiert auf großformatigen Bildtafeln eine Auswahl an Arbeiten des Künstlerpaars, die in den letzten Jahren entstanden sind.



Du und Ich     Du und Ich    

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GAK Bremen, Künstlerhaus Bremen, Halle für Kunst Lüneburg, Kunstverein Harburger Bahnhof – Space Revised #1–4

Raumaneignung, Raumverlust, Raumverschiebung und sozialer Raum sind die vier Blickwinkel, aus denen heraus für dieses Kooperationsprojekt ein aktueller Zwischenstand in der jüngsten künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema Raum gesucht wurde. In den Ausstellungen der vier Institutionen wurde Raum somit nicht als abstrakter Container gefasst, sondern als ein von konkreten Standpunkten aus betrachtetes, vielschichtiges Faltengebilde, eine Landschaft mit Hebungen und Senkungen. Der Ausstellungskatalog enthält neben zahlreichen Abbildungen Essays von u.a. Kerstin Stakemeier, Janneke de Vries, Stefanie Böttcher und Roger Behrens sowie Kurzbiografien der Künstler.

Teilnehmende Künstler: G. Bijl, C. Bodzianowski, B. Braine/L. C. Reed, W. Breuer, T. Brown, Y. Duyvendak, FLOSS, C. Haake, E. Hansdóttir, G. Hudson, C. Jankowski, G. Leblon, D. Maier-Reimer, B. Maire, K. Mayer, R. Nashashibi, E. Olofsen, Peles Empire, F. Pisano, K. Schiemenz, G. v. d. Werve und J. Wood/P. Harrison.



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Andrea Büttner – I believe every word you say

mit Essays von Dan Fox und Anja Casser, sowie mit einem Gespräch zwischen Andrea Büttner und Daniel Pies. Herausgegeben vom Badischen Kunstverein, Karlsruhe.

Diese erste umfangreiche Monografie über die deutsche Künstlerin Andrea Büttner (*1972) dokumentiert ihre Einzelausstellung im Badischen Kunstverein und entstand in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin. Büttner bedient sich neben Zeichnung und Siebdruck vor allem der Technik des Holzschnitts. Gerade die vermeintliche Antiquiertheit dieses Mediums – sowie die dadurch aufgerufene künstlerische Tradition – verweist auf eine zentrale Frage, die das Werk der Künstlerin durchzieht: Wie ist die Schwelle, die ein Kunstwerk zwischen der intimen Praxis der Produktion und der öffentlichen Praxis des Ausstellens einnimmt, zu fassen oder zu beschreiben? Büttners Arbeiten thematisieren sowohl Fragen der individuellen Preisgabe, des Scheiterns und der Scham, als auch die modellhaft-utopische Vorstellung von paradiesischen Lebensformen, die jenseits dieser Gefühle von Unzulänglichkeit operieren.



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Sabine Gross – Dauerbrenner

mit einem Text von Andrea Jahn

herausgegeben vom Kunstverein Friedrichshafen

„Sabine Groß formuliert mit ihrer Kunst über die Rezeption von Kunst einen ausgesprochen selbstbewussten, kritischen Umgang mit etablierten künstlerischen Positionen, zu denen inzwischen auch radikale, antimodernistische Äußerungen, wie Dada und Anti-Form gehören. Hinter dieser Haltung steht eine sehr aktuelle, zeitgemäße Auffassung von Kunst, die den Mythos des Werks als Konstruktion begreift und auch als solche zu sehen gibt.“ (Andrea Jahn)

Der Katalog mit seinen detailierten Abbildungen gibt einen Überblick über die Installationen, die in den letzten Jahren entstanden sind.



Dauerbrenner     Dauerbrenner    

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Kim Nekarda – Marlène et Héléna

Das von Kim Nekarda in enger Zusammenarbeit mit Michael Pfrommer gestaltete Buch enthält einen repräsentativen Überblick über seine in den letzten Jahren entstandenen Arbeiten. In den großformatigen, farbenprächtigen Bildern gehen gemalte Symbole und Zeichen verschiedener Zeiten und Kulturen eine Symbiose ein mit Abdrücken von Dingen und Personen sowie realen, auf der Leinwand angebrachten Gegenständen: „Der Raum zwischen Gemälde und Betrachter ist ein von Wahrnehmung und Erinnerung beseelter Raum, durch den Geister streifen. Keine Illusion sondern Präsenz.“ (Kim Nekarda)

Mit Texten von Kim Nekarda und Maria Zinfert.



Marlène et Héléna    

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Kunstverein Wolfsburg – Reconstructed Zone

Der Katalog zur Ausstellung „Reconstructed ZONE“ im Kunstverein Wolfsburg präsentiert künstlerische Arbeiten, die die DDR aus gegenwärtigen Positionen zitieren. Gemein ist den Beiträgen von Lenka Clayton, Nina Fischer/Maroan el Sani, Dora García, Sven Johne, Sandra Kuhne, Andrea Pichl und Tamiko Thiel/Teresa Reuter, das sie sich mit dem Mittel der Rekonstruktion von Ereignissen, Situationen und Orten dem aktuellen Umgang mit deutsch-deutscher Geschichte nähern.

Mit einem einleitenden Text von Anne Kersten, einem Aufsatz von Jan Scheunemann zur Musealisierung der DDR in privaten Museen, einem Gespräch zwischen Christine Heidemann, Sven Johne und Anne Kersten sowie einem Essay einer sehr persönlichen Begegnung mit dem Havemann-Archiv von Elske Rosenfeld.



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Dani Gal – Chanting Down Babylon

Ein Künstlerbuch, erschienen zur Ausstellung mit demselben Titel in der Halle für Kunst, Lüneburg. Mit einer Einleitung von Eva Birkenstock und Hannes Loichinger.

1992 stürzte eine Frachtmaschine der israelischen Fluggesellschaft El Al kurz nach ihrem Start vom Flughafen Schiphol in einen Wohnkomplex des Amsterdamer Randbezirks Bijlmermeer und teilte das Gebäude in zwei Hälften. Für die Ausstellung und das Buch besuchte Dani Gal Bewohner von Beijlmermeer sowie den Journalisten Vincent Dekker, um mit ihnen in einen Dialog über den Flugzeugabsturz und den wiederhergestellten Alltag im sanierten Gebäudekomplex zu treten. Ausgehend von umfangreichen, an Atmosphären und subjektiven Erlebnis- und Erinnerungswelten orientierten Recherchen, gibt das Buch einen Überblick über die verschiedensten Ereignisse und Geschichten, die zu einem Netz abstrakter und formaler Verbindungen verwoben sind.



Chanting Down Babylon     Chanting Down Babylon

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Iris Schomaker – songs of love and hate

In der Serie "Neun", Landeskulturzentrum Salzau

Iris Schomakers Gesichter, Figuren und Landschaften sind Arbeiten an der Abstraktion mithilfe ikonenhafter Formen. In diesem Spannungsfeld setzt sie sich mit grundlegenden malerischen Fragestellungen auseinander, indem sie Parameter der Malerei gegeneinander abwägt und miteinander kombiniert: Zeichnung und Farbe, Fläche und Raum.

„Ihre Bildsujets sind für Iris Schomaker eine Möglichkeit, die Malerei und ihr Potential der Abstraktion zu erkunden. Ihre Bildlösungen strahlen Ruhe und Distanz aus, in der Isolation der Figuren vielleicht auch gleichzeitig gegenwärtige Stimmungen sichtbar machend.“ (Antje Krause-Wahl)



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Robert Gfader – Chess drawings

In einer gemeinsamen Zeichensession haben Robert Gfader (*1967) und Klaus Auderer (*1968) einander gegenüber sitzend 40 Zeichnungen erstellt, die von beiden Seiten betrachtet werden können. Diese sogenannten Chess Drawings sind nun auf feinsten Römerturmpapier gedruckt als limitierte Edition erhältlich. Das Cover mit dem Originalabdruck des Römerturm-Zeichenblocks und das Originalpapier sowie beste Druckqualität der Zeichnungen machen das Künstlerbuch aus.



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THE WORLD ACCORDING TO…: Iñaki Bonillas
Erste Ausgabe des Künstlermagazins herausgegeben von THE OFFICE, Berlin 2009

Das Künstlermagazin THE WORLD ACCORDING TO fordert Künstler dazu heraus, in einer ungewohnten Weise zu arbeiten: Er oder sie kann jede Quelle außer der eigenen künstlerischen Arbeit nutzen um eine Idee zu entwickeln, die nur auf Papier umgesetzt werden kann. Für 64 leere Seiten kreiert der eingeladene Künstler ein Projekt, bei dem es ihm freisteht, Bilder und Texte zu sammeln, zu schreiben und/oder andere Künstler, Freunde oder Familienmitglieder einzuladen, sich an dem Projekt zu beteiligen.

Beeinflusst von der Ästhetik und konzeptuellen Praxis der 1960er und 1970er Jahre untersucht Iñaki Bonillas (*1981) das Medium Fotografie und die Möglichkeiten der Konstruktion von Bildern. Für die erste Ausgabe von THE WORLD ACCORDING TO stellt er einen Text aus Büchern seiner eigenen Bibliothek zusammen – von William Blake bis Roberto Juarroz und Georg Christian Lichtenberg.



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Rapedius/Rindfleisch – falten, schichten, wandeln
Kunstverein Göttingen, 2009

Rapedius/Rindfleisch arbeiten im traditionellen Genre der Landschaft, das sie mit einem eigenwilligem Ansatz neu interpretieren. In ihren Arbeiten erforschen sie die Beschaffenheit und Formbarkeit ihres Materials. „‚Falten? steht für das Zusammen- und Auffalten des Papiers, ‚schichten? für das Stapeln, Auftürmen und Ansammeln von Pappbechern und Kartonkisten und ‚wandeln? im Sinne von Wandlung für das Ver- und Umwandeln natürlicher Phänomene in Kulturobjekte beziehungsweise für die Verformung des Materials. Gleichzeitig beschreibt ‚wandeln? das Lustwandeln des Besuchers durch ihre fiktive Landschaften." (Susanne König)

Die Sorgfalt der Installationen spiegelt sich in der Umsetzung des Kataloges, der ein Künstlerbuch feinen Papiers ist. Der behutsame Umgang mit Materialien, die Haptik des Papiers, der Papierwechsel, der Umgang mit Abbildungen und der exklusive Einband machen dieses Druckerzeugnis außergewöhnlich.



Rapedius/Rindfleisch     Rapedius/Rindfleisch

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Erik Steinbrecher - Wind in Athens
Athen Biennale, Sommer 2009

Zur aktuellen Athen Biennale schmuggelte Erik Steinbrecher aus Deutschland importierte Möhren ins Archäologische Museum und versprühte "frische Luft" aus "BLIX"-Frischluftspray in Athens idylischem Nationalgarten. Die Fotoserie, die diese Aktion dokumentiert, verfremdete er mit der Airbrushtechnik eines Bildbearbeitungsprogramms und ließ sie zu einer kleinen Künstlerpublikation binden: WIND IN ATHENS.

Es handelt sich um eine limitierte Künstleredition: Den 100 Exemplaren der Publikation liegt eine vom Künstler signierte Karte mit dem Frischluftspray bei.



Erik Steinbrecher    

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Gregor Hildebrandt, Berlin 2009

mit Texten von Heinz Stahlhut und Frank-Thorsten Moll

Kennzeichnend für das Werk von Gregor Hildebrandt ist die Verwendung von Kassettenton- bzw. Videoband. Dabei ist Hildebrandt nicht bloß an der spezifischen Materialität interessiert, sondern gleichsam an der Beschaffenheit des Kassettentonbandes als Speichermedium von Musik. Bezieht man den vielfältigen Kosmos von Gregor Hildebrandts Verweisen in die Musik, den Film, die Literatur und in die Kunstgeschichte mit ein, so erscheinen seine Werke als komplexe Montagen bildlicher Assoziationen. Ohne ästhetisch-theoretische Barrieren bedient sich Hildebrandt des Materials seiner Alltagswirklichkeit und verschränkt dabei spielerisch Aspekte der Konzeptkunst und Minimal Art mit persönlichem Leben und Erleben von Popkultur.

Die Publikation erscheint anlässlich der Ausstellungen ...und doch lässt etwas Kirschen blühen im April, Vattenfall Europe Mining & Generation, Cottbus, und Der Himmel im Raum, Berlinische Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur.

Gregor Hildebrandt     Gregor Hildebrandt

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Bo Christian Larsson - On And On Is How We Are, Berlin 2009

Die erste Monographie des in Schweden geborenen Künstlers Bo Christian Larsson (*1976) gibt einen Überblick über Zeichnungen und Objekte der letzten drei Jahre sowie über die Performances und Installationen. Bo Larsson beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit individuellen Visionen und Phantasien und dem Verhältnis zwischen internen und externen Welten, dem Unbewussten und Unheimlichen oder manchmal Groteskem. Seine Bilderwelt enthält phantastische Wälder, utopische Stadt-Szenerien, düstere Kreaturen und blitzhelle Lichter. Zu seinen Einflüssen zählen neben Mike Kelleys Arbeiten auch Black Metal und literarische Texte. Das Buch enthält einen Essay von Adina Popescu und ein Interview mit Bo Christian Larsson, geführt von Birgit Sonna, sowie einen Text zu Larssons Zeichnungen von Caroline Dowling.

Bo Christian Larsson     Bo Christian Larsson

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Ausstellungen 2009:

Juni/Juli        Walking in my mind, Hayward Gallery, London, UK (Kuratiert von
                   Stephanie Rosenthal und Mami Kataoka)
September   Einzelausstellung: Magazin4, Bregenzer Kunstverein, Bregenz, Österreich
November    Einzelausstellung: Steinle Contemporary, München

www.bochristianlarsson.com





 

Heimo Zobernig VIDEO,
Sammlung Haubrok, Berlin 2009

mit Texten von Eva Badura-Triska

VIDEO ist ein Verzeichnis aller Videoarbeiten von Heimo Zobernig von 1981 bis heute, gestaltet vom Künstler selbst in der für seine Arbeiten charakteristischen Typografie. Angefangen bei frühen Videos, in denen der Künstler mit Langhaarperücke das Künstler-Subjekt thematisiert, über Dokumentationen von Performances und reduzierten grafischen Arbeiten, bis hin zu den technischen Möglichkeiten des Chroma-Key-Verfahrenes, bietet die Publikation zusätzlich eine kleine (subjektive) Geschichte des Mediums Video.

Video     Video

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Benedikt Hipp I, mit Texten von Gregor Jansen und Jörg Scheller, Berlin 2009

Der erste Überblickskatalog von Benedikt Hipps Malerei in erstklassiger Bildqualität und mit zahlreichen Detailaufnahmen.

„Hipp wirkt mit an einer Weltanschauung zum wahren Grund im Sinne Søren Kierkegaards, der er eine gegenwärtige und durchaus bekräftigende, unversalverständliche Fassung gibt: und zwar dem Ästhetischen, Ethischen und Religiösen. Seine geistige Abstraktion begreift das Melancholische gleichsam strukturell, methodisch und somit als eine Art Ornament. Er entrückt die Stimmung aus dem fassbar Konkreten des Grotesken und Realen hin zu einer faszinierenden, beinahe spirituellen Bezüglichkeit des Individuums im dunklen Lichte des Saturnikers.“ (Gregor Jansen)

Benedikt Hipp I     Benedikt Hipp I

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Channa Horwitz – Searching Structures, Berlin, 2009

Mit einem Text von Clemens Krümmel

Channa Horwitz arbeitet seit Anfang der 1960er Jahre kontinuierlich mit Zahlen, Rhythmen, Bewegungen und an den Möglichkeiten diese Strukturen zu visualisieren. Sie hat mit Sol Lewitt ausgestellt und wird erstmals in Deutschland im größeren Umfang im Kunstverein Potsdam präsentiert. In ihren Grafiken und Gemälde stellen die Diagramme Zeit und die Farben Bewegung dar. Diese Kompositionen wurden teilweise choreographisch ausgelegt und in Multimedia-Interpretationen verwendet.

Die Publikation ist der erste Übersichtskatalog der Künstlerin und erscheint zur Ausstellung im Kunstverein Potsdam und in der Galerie Aanant & Zoo in Berlin.

Channa Horwitz – Searching Structures     Channa Horwitz – Searching Structures

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Ausstellungen (Auswahl):

2009 Aanant & Zoo, Berlin
        Kunstverein Potsdam





 

space thinks, Berlin 2009

mit Texten von Dorothea Kolland, Uwe Jonas/Birgit Anna Schumacher und Sergej Stoetzer.

Für „space thinks“ realisierten acht KünstlerInnen (Etienne Boulanger, Franz Hoefner & Harry Sachs, Folke Köbberling & Martin Kaltwasser, Matthias Schamp, Schumacher & Jonas) bis Februar 2009 temporäre künstlerische Interventionen im öffentlichen Stadtraum von Berlin-Neukölln. Ihre Arbeiten beschäftigen sich mit den vielschichtigen Kontexten der Lebensräume, in die sie intervenieren wollten und folgten einem Raumverständnis, das den stadt- und raumsoziologischen Diskurs des „Spacing“ aufgreift: Derselbe Raum konstituiert und prägt sich völlig unterschiedlich – je nachdem von welcher Gruppe er wahrgenommen und belebt wird und danach, wie sich die Beziehungen zwischen den Gruppen im Raum gestalten.

Das Buch zur Ausstellung fungiert gleichzeitig als unabhängiger Reader und versammelt Beiträge zum Diskurs des Genres der temporären künstlerischen Intervention im öffentlichen Raum, zur Stadtentwicklung und zu raumsoziologischen Konzepten. Im Fokus des Buches stehen die Dokumentationen der künstlerischen Arbeiten, die mit biografischen Angaben und Ausstellungsverzeichnissen der beteiligten KünstlerInnen ergänzt werden.

space thinks     space thinks     space thinks

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FUTURE7. Pas de deux, Berlin 2009

mit Texten von Jennifer Allen und Markús Thór Andrésson

Die Arbeit Pas de deux von FUTURE7 setzt sich aus zwei Büchern zusammen, die sowohl das gleiche Format als auch die gleiche Seitenanzahl haben und auf dem gleichen Text- und Bildmaterial basieren. Das eine Buch wurde von RomyRichterTypographie konzipiert, das andere von Nikolai von Rosen und Florian Wojnar, die 1997 die gemeinsame künstlerische Identität FUTURE7 gegründet haben. In dieser Dopplung bezieht sich Pas de deux sowohl auf die generelle Arbeitsweise von FUTURE7 als auch auf ihr Projekt Kollektor im Speziellen. Die Publikationen erscheinen zusammen in einer Auflage von 500 signierten Exemplaren.

Die fünfzig originalen Collagen, die den Inhalt des Buches bilden, stehen als Edition zum Verkauf.

FUTURE7     FUTURE7     FUTURE7    

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Cairoscape – Images, Imagination and Imaginary of a Contemporary Mega City, hrsg. von Marina Sorbello und Antje Weitzel, Berlin 2009

Cairoscape – Images, Imagination and Imaginary of a Contemporary Mega City bietet einen Einblick in die Dynamiken der aktuellen Kunst- und Kulturproduktion in Ägypten. Ausgehend von der arabisch-afrikanischen Megalopolis Kairo, stellt Cairoscape verschiedene Sichtweisen auf moderne Metropolen und aktuelle Phänomene von Urbanisierung und Translokalität vor.

Die Publikation fungiert gleichzeitig als Dokumentation des Projektes und als unabhängiger Reader. Der erste Teil des Buches ist der Ausstellung gewidmet, mit Informationen zu den künstlerischen Arbeiten und Interviews der beteiligten Künstler und Künstlerinnen. Der zweite Teil versammelt Texte und Beiträge zu Themen wie Stadtentwicklung, Medienkritik, Bilderpolitik und Kunst und Kultur in Ägypten und dem Nahen Osten.

Mit Beiträgen von Mona Abaza, Doa Aly, Gilles Aubry, Claudia Basrawi, Nermine El Ansari, Sherif El Azma, Hala Elkoussy, Rana El Nemr, Shady El Noshokaty, Haytham El Wardany, Ulrike Freitag, Maia Gusberti, Khaled Hafez, Sonja Hegasy, Hermann Huber, Iman Issa, Ahmed Khaled, Hassan Khan, Susanne Kriemann, Maha Maamoun, Hany Rashed, Christoph Oertli, Samuli Schielke, Katarina Ševi?, Randa Shaath, Sascha Thoma, Achim von Oppen, Ben Wittner, Nora Younis

Cairoscape     Cairoscape     Cairoscape    

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Michael John Whelan. RED SKY MORNING,
Berlin 2009

Mit einem Essay von Christoph Kivelitz.

Die Video- und Filmarbeiten Michael John Whelans (*1977 in Dublin) „bewegen sich in den Grenzbereichen zu Fotografie und Malerei. Dargestellt sind ganz alltägliche Landschaften und Orte seiner Umgebung, die in ein raum-zeitliches Nirgendwo entschweben. Diffuse Raumstrukturen blenden die Horizontlinie, damit auch einen möglichen Aug- und Fluchtpunkt für den Betrachter, aus. Michael John Whelan verschafft dem Betrachter in seinen verschiedenen Projekten Grenzerfahrungen, in denen die Strukturen von Raum und Zeit verfließen, kategorisch bestimmt und vielschichtig zusammengeführt werden. Die Empfindung von Einsamkeit und Verlorenheit wandelt sich dabei – in einer Geste der Einkehr, der Verzögerung und des Innehaltens – zum visionären Gegenentwurf zur gelebten Wirklichkeit: als Appell der Verlangsamung und Entschleunigung.“ (Christoph Kivelitz)

RED SKY MORNING     RED SKY MORNING    

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Ausstellungen (Auswahl):

2009 Kunstverein Bochum
2008 Dirt. Geometry, Reiman le Bègue Galerie, Düsseldorf
2007 in flagranti, Kunstverein Dortmund (G)





 

Andreas Bunte. May the Circle Remain Unbroken and other works with film, Berlin 2009

mit Texten von Michelle Cotton, Yilmaz Dziewior, Katerina Gregos und einem Interview zwischen Kathrin Meyer und Andreas Bunte

In seinen 16 mm-Filmen mischt Andreas Bunte (*1970) „gekonnt Tatsachen mit nachgedrehtem Material, greift auf Originaltexte zurück und erfindet Figuren (...) Seinen Filmen gehen ausgiebige Recherchen voran. Doch es ist nicht nur geschichtliches Interesse, das ihn antreibt: Mit künstlerischen Mitteln macht er Kraft der Utopie den fast übermenschlichen Willen zum Umbruch der Gesellschaft auf beeindruckende Weise spürbar.“ (Silke Hohmann, Monopol 2/2008)

Das vorliegende Künstlerbuch ist im Stil eines Filmmagazins aus den 1960er Jahren gestaltet („Film“), das mit großformatigen, berauschenden Filmausschnitten und Sequenzen sowie mit einer klaren und übersichtlichen Typografie zum Klassiker wurde. Zahlreiche Recherchebilder und Quellen ergänzen die erläuternden Texte.

Rooms Look Back     May the Circle Remain Unbroken    

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Ausstellungen (Auswahl):

2009 Kunstverein Bielefeld
2008 Elisabeth Dee, New York (G)
        Kunstverein Hamburg (G)





 

Rooms Look Back, Basel 2009

Herausgegeben zur gleichnamigen Austellung in der Kunsthalle Basel kuratiert von Simone Neuenschwander, mit Texten von Annette Amberg, Marc Glöde und Simone Neuenschwander.

Die Publikation Rooms Look Back umkreist die Vorstellung, dass Räume die Fähigkeit haben, auf uns zurückzublicken. Im Zentrum der Ausstellung standen Räume als Orte, an denen alternative oder fiktive Erzählungen konstruiert werden können. Die Künstlerinnen Rosa Barba, Ursula Mayer und Margaret Salmon beschäftigten sich mit der Repräsentation von theatralischen, realen oder fiktionalen Raumkonzepten im Medium Film und zeigten ihre Arbeiten in je einem Saal im Erdgeschoss der Kunsthalle Basel. Zudem fanden wechselnde Projekte unter dem Titel Inserts statt: Aufeinander folgend „eingefügt“, erweiterten und kontrastierten die Arbeiten von Manuela Leinhoß, Swantje Hielscher und Davide Cascio das Ausstellungsthema mittels Skulptur, Objekt, Zeichnung und Collage: Sie griffen weitere künstlerische Strategien auf, die sich mit unterschiedlichen Bezügen zur Architektur und zu (utopischen) Raumkonzepten auseinandersetzten.

Rooms Look Back     Rooms Look Back    

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Chris Reinecke. Kunst muss sein, 1959 bis heute, Berlin 2009

Herausgegeben von Jet in der Serie Abenteurer, mit Texten von Hans-Jürgen Hafner und Lena Ziese

Die erste Monografie der Düsseldorfer Künstlerin Chris Reinecke (*1936) versammelt Arbeiten aus den Jahren 1955 bis heute und stellt damit ein künstlerisches Lebenswerk vor, „das in Bezug auf die künstlerische Auseinandersetzung, die gesellschaftliche Verantwortung und ihrer praktischen Umsetzung von kompromissloser Konsequenz ist“ (Hans-Jürgen Hafner).

Chris Reinecke durchlief in den 72 Jahren ihres bisherigen Lebens unterschiedliche Phasen künstlerischer Produktion. Jede dieser Phasen ging einher mit neuen Ausdrucksformen, teilweise eng verwoben mit gesellschaftspolitischem Engagement. Gleichzeitig sind die einzelnen Phasen aber auch durch eine ‚innere Logik’ verbunden, die jenseits von gesellschaftlichen Entwicklungen nachvollzogen werden kann.

Reineckes konzeptueller Ansatz für eine Neudefinition des Verhältnisses von Kunst und Publikum zählt zu den ersten, exemplarischen Beispielen, die dazu im Deutschland der 1960er und frühen 1970er entwickelt wurden.

Kunst muss sein     Kunst muss sein    

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Ausstellungen (Auswahl):

2009 Man Son, Kunsthalle Hamburg (G)
2008 JET, Berlin
2001 Badischer Kunstverein, Karlsruhe





 

Ulf Aminde. Ruhe und Ordnung, Berlin 2009

Herausgegeben von JET in der Serie Abenteurer, mit Texten von Susanne Weiß und Wolf Imblig

In seinen Videoarbeiten hat der Berliner Künstler Ulf Aminde (*1969) mit uneitlem Blick bereits soziale Zusammenhänge in Mikrokulturen am gesellschaftlichen Rand thematisiert oder die Berliner MoMA-Ausstellung mit Obdachlosen besucht, die ihm ihre Bildinterpretationen ins Mikrofon diktierten. Dass der bildende Künstler 2006 einen Theaterpreis erhielt, überrascht nicht. (Zitty 12/2008).

In der Ausstellungsreihe Ruhe und Ordnung, die Ulf Aminde eigens für JET konzipierte, verlässt er das Format der Ausstellung und entwickelt fünf Kammerstücke und einen Prolog, in denen er die Kulisse und Umgebung des Ortes zum Gegenstand seiner eigenen Erörterung macht. Die Fiktion, die den sechs Inszenierungen zu Grunde liegt, ist das Prinzip einer künstlerischen Freiheit, die auf einen künstlerischen Willen trifft. (Susanne Weiß)

Ruhe und Ordnung     Ruhe und Ordnung    

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Ausstellungen (Auswahl):

2009 playing the city, Schirn Kunsthalle Frankfurt (G)
2007 Gesellschaft für Aktuelle Kunst, Bremen
2006 4. berlin biennale (G)





 

Integration Impossible?
The Politics of Migration in the Artwork of Tanja Ostoji?
, Berlin 2009

mit Essays von Pam Allara, Manuela Bojadžijev, Adele Eisenstein, Rune Gade, Marina Gržini?, Suzana Milevska, Tanja Ostoji?, Judith Surkis und Šefik Tatli?

In ihren situationistischen Performances setzt Tanja Ostoji? (*1972 Belgrade) nicht nur ihren Körper, sondern auch ihr Leben ein. Die Arbeiten der letzten Jahre, wie Looking for a Husband with EU-Passport, Crossing Borders Series und Naked Life, beinhalten verschiedene, aktuelle Aspekte von Migration und berühren gleichzeitig feministische Themen. Die Beiträge im vorliegenden Katalog stammen von AutorInnen und KritikerInnen sowohl aus der Balkanregion wie auch aus Europa und den USA und vertiefen Tanja Ostoji?s Themen zusätzlich aus historischer, politischer, soziologischer, menschenrechtlicher Perspektive. Zahlreiche Farbabbildungen und Kurzbeschreibungen der Arbeiten und Mitschriften von Diskussionen ergänzen die Essays.

“The real scandal of her work lay not in its sexual explicitness, but in how it located sex at the centre of European politics.” – Judith Surkis

“The expelled, the displaced, the ghettoised, the imprisoned, the immigrated, the war refugees and the Roma: all these marginalised and excluded people treated as “homo sacer” are subjects of Tanja Ostoji?’s interest.” – Suzana Milevska

Integration Impossible?     Integration Impossible?     Integration Impossible?

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Ausstellungen (Auswahl):

2008–09 Re.act Feminism, Akademie der Künste Berlin
2008      Integration Impossible?, Kunstpavillon Innsbruck;
             Galerie im Taxispalais Innsbruck (A)
2007      Global Feminisms, Brooklyn Museum, NY





 

Heiko Blankenstein. Drawings, Berlin 2009

mit einem Text von Isabel Zürcher

Heiko Blankensteins (*1970) Zeichnungen und Leuchtkästen können mit ihrer figurativen Bildsprache und der Fülle von Erzählebenen in der Tradition von „Outsider Art“, beispielsweise eines Henry Darger gelesen werden. In der vorliegenden Überblickspublikation sind erstmals alle wichtigen Arbeiten der vergangenen Jahre versammelt und werden durch Detailaufnahmen ergänzt.

Heiko Blankenstein ist ein „Zeichner im Sog existierender Bilder und Weltentwürfe. Astronomische und alchemistische Illustrationen der Frühen Neuzeit haben hier ihr Erbgut hinterlassen, Darstellungen kosmologischer Modelle, altmeisterliche Landschaftsprospekte, Innenräume historischer Architekturen. Visionäre Sonnensysteme überlagern die Kronen von Bäumen, während sich ihre urwüchsigen Stämme wie Modelle einer seismografischen Vermessung aus jeder Erwartung an Natur verabschieden.“ (Isabel Zürcher)

Drawings     Drawings    

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Ausstellungen (Auswahl):

2008 Einzelpräsentation, 101 tokyo art fair
2007 every eye sees differently, the drawing room, London (G)
2005 Lombard Freid Fine Arts, New York





 

EMBEDDED ART – Art in the Name of Security, Berlin 2009

Katalog zur Ausstellung in der Akademie der Künste Berlin, kuratiert von Olaf Arndt, Janneke Schönenbach, Moritz von Rappart und Cecilia Wee.

„embedded art“ beschäftigt sich mit den Veränderungen von Gesellschaft und Alltag durch den umfassenden Wunsch nach Sicherheit. Angesichts neuer und unbekannter Gefahren ändert sich zwangsläufig auch die Rolle der Kunst. Beständig steigt das Bedürfnis nach „eingebettet“ mitreisenden Beobachtern, nach Künstlern also, die ihre Vision, ihre Perspektive auf die Geschichte öffentlich machen. Die vorliegende Publikation ist ein Nachschlagewerk zum Thema „Kunst im Namen der Sicherheit“: Eine Bestandsaufnahme der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Namhafte Autoren haben sich mit dem Thema aus kulturwissenschaftlicher, gesellschafts- und medienpolitischer Perspektive beschäftigt. Der englischsprachige Katalog versammelt aktuelle Texte von Peter Bexte, Alfred W. McCoy, Steve Goodman, Ken Hollings,Wolfgang Pircher, Florian Rötzer und Steve Wright.

Design: Gunter Rambow

EMBEDDED ART – Art in the Name of Security     EMBEDDED ART – Art in the Name of Security    

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Künstler: ADAM BROOMBERG & OLIVER CHANARIN ALEXANDER KROHN & MOHAMED BAKRI ANDREAS STRAUSS ANGELIKA SCHNEIDER- VON MAYDELL BBM CAMERON BOBRO CHRISTINA ZÜCK & ZAHID HUSSEIN FONS HICKMANN GEORG SCHMALHOFER GUNTER RAMBOW HANSWERNER KROESINGER HEIDI SPECKER JACQUES COETZER & AHMED ALBEEK JOHN JORDAN JONATHAN BARNBROOK JÖRG MÖLLER YÖRN BUTTELMANN KALLE LAAR KEN HOLLINGS & RATHNA RAMANATHAN KEVEN MCALESTER KLAUS STAECK & REMOTEWORDS KORPYS / LÖFFLER LARS VAUPEL LILLEVAN & ZAJI CHALEM LUTZ WESTERMANN & PETER HALASZ (†) MONIKA SCHEDLER MORITZ R® NEVILLE BRODY OLIVER KUNKEL OMAR VULPINARI PAUL B DAVIS & GERSHON KINGSLEY PETER KENNARD & CAT PICTON PHILLIPPS RICHARD DEDOMENICI SALLY GUTIERREZ SIMON TYSZKO STEVE GOODMAN AKA KODE9 & TOBY HEYS THOMAS HEISE TIMM ULRICHS U.R.A./FILOART VALENTINAS KLIMASAUSKAS VASSILIOS GEORGIADIS YUKO SHIMIZU AND ZSOLT BARAT





 

SUSI POP bin ich, Berlin 2009

mit Texten von Günter Erbe und Annette Tietenberg

Im unscharfen Bereich des Crossover, in der Echokammer von Musik, Design und Kunst, ist viel von Remix, Sampling und Coverversionen die Rede. SUSI POP bevorzugt einen Begriff, der antiquierter, dafür aber wesentlich charmanter klingt: das Medley. Eine solche Mixtur orientiert sich nicht an Chronologien, Stilfragen oder Werkzusammenhängen. Erlaubt ist, was gefällt. Ebenso unbeschwert wie die Arrangeure solcher Medleys scheint SUSI POP mit den sogenannten Meisterwerken der Kunstgeschichte umzugehen: Aus der Fülle der Bilder, die in Museen ausgestellt werden und in Form von Abbildungen in Katalogen, Zeitschriften oder Datennetzen zirkulieren, greift SUSI POP Ikonen von anerkannten Geistesgrößen wie Gerhard Richter, Lucian Freud, Jackson Pollock oder Pablo Picasso heraus, um diese im Größenverhältnis 1:1 zu reproduzieren. Ihre Kunst lässt sich daher durchaus als zeitgenössische Variante der in den siebziger und achtziger Jahren praktizierten Appropriation Art verstehen. (Annette Tietenberg)

Der Katalog versammelt verschiedene Werkgruppen seit SUSI POPS Entstehung vor 21 Jahren bis heute.

SUSI POP bin ich     SUSI POP bin ich    

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Ausstellungen (Auswahl):

2009 Man Son, Kunsthalle Hamburg
2008 Just Different, CoBRa Museum, Amstelveen, NL
2007 TERRY ATKINSON and SUSI POP ...are leaving the agmoas sector,
        Zwinger Galerie, Berlin





 

Antje Schiffers. Mein Bruder erzählt Gerüchte über mich, Berlin 2009

Für dieses Buch hat sich die Berliner Künstlerin Antje Schiffers über ein Jahr mit Schülern der Carl-Zeiss-Oberschule, Berlin-Lichtenrade unterhalten und Dinge erfahren, die Eltern oder Lehrern zuweilen vorenthalten werden: Schüler der 7. bis 10. Klasse plaudern freimütig über das morgendliche Aufstehen, familiäre Verhältnisse, die große Pause, den Gang zum Kiosk, die Raucherecke, die erste Freundin, Macken der Lehrer, das Schlafbedürfnis während langweiliger Unterrichtsstunden und Berufswünsche. Diese wunderbar aufbereitete „Forschungsarbeit“ macht das Buch zu einem kleinen Nachschlagewerk über Schule und Schüler Anfang des 21. Jahrhunderts.

Im Auftrag des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg von Berlin.

Mein Bruder erzählt Gerüchte über mich     Mein Bruder erzählt Gerüchte über mich    

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Jonathan Monk. Coloured People in Black and White, Berlin 2008.

In der Reihe Kunst und Theorie der Künstlerhäuser Worpswede, Band 6, herausgegeben von Bernd Milla

Jonathan Monks (*1969 Leicester) Arbeitsfeld ist die Konzeptkunst der 1960er und 70er Jahre. Er nähert sich der Kunstgeschichte und konterkariert deren Thesen mit Humor und Eigensinn.

Ed Ruschas Künstlerbuch mit 15 Photographien von prachtvollen Kakteeen, Colored People (1973), sollte eigentlich “People in Color” heißen. Mindestens gemeinsam haben Jonathan Monk und Ed Ruscha ihr Gespür für Titel, die eine zusätzliche Bedeutungsebene andeuten.

Coloured People in Black and White     Coloured People in Black and White    

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Ausstellungen (Auswahl):

2008 Haus der Kunst, München
        Palais de Tokyo, Paris
        Kunsthalle Düsseldorf





 

BUY BUY by Erik Steinbrecher,
Kunst Halle Sankt Gallen, 2008.

Erschienen zur Ausstellung A Town (Not a City), Gruppenausstellung Kunst Halle Sankt Gallen, kuratiert von Giovanni Carmine und Thomas Boutoux veröffentlicht in Zusammenarbeit mit bookhorse, Zürich.

Die photographischen Typologien Erik Steinbrechers (*1963) sind wunderbare Bildarchive und zuweilen aufschlussreiche Sozialstudien. Mit BUY BUY hat sich der in Berlin lebende Schweizer Preisschilder und Angebotstafeln internationaler Schnellgastronomie und Schnäppchenmärkte vorgenommen. Das Heft versammelt die besten „Angebote“ liebevoll bis diletantisch verzierter Schriftzüge und Farbkombinationen sowie die Palette von witterungsbedingt vergilbten bis kunstvoll selbst gebastelten Sonderangebots-Schildchen und Schaufenster- Arrangements.

BUY BUY     BUY BUY    

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Ausstellungen (Auswahl):

2008 Galerie Barbara Weiss
        Mimétisme, Extra City, Antwerpen
        Stampa Basel





 

Stefan Schuster. Unfinished Journeys, Berlin 2008

Stefan Schusters (*1970) neues Künstlerbuch ist ein Reisejournal der besonderen Art: Es erzählt Geschichten von Reisenden und Nachtschwärmern, die überall auf der Welt und jedem von uns passieren: Mit nur einem Satz reißt Stefan Schuster Stimmungen an und weckt Erinnerungen an „Blaue“ Stunden, laue Abende und Nachhausewege im Morgengrauen.

Unfinished Journeys     Unfinished Journeys    

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Ausstellungen (Auswahl):

2008 remixed, Alexandra Saheb, Berlin
        freunde und bekannte, sparwasserhq, Berlin (G)
2006 don’t be so strict with yourself, croynielsen, Berlin





 

Antonia Low. Low Deluxe, Berlin 2008

Antonia Lows (*1972 in Liverpool) findet ihr Material und ihre Ideen auf den Baustellen, in Straßen und in leeren Räumen ihrer Heimatstadt Berlin. In raumgreifenden Installationen experimentiert die Künstlerin mit diesem alltäglichen Material, sie versperrt Durchsichten, deckt Strukturen auf, analysiert vorgefundene Situationen und schafft damit eine Verunsicherung der allgemeinen Sichtweise:

“Als moderne Archäologin untersucht sie die Vergangenheit, in der Hoffnung verborgene Schätze freizulegen und zu entdecken. Mit fast forensischer Präzesion versucht sie die Realität durchdringen, in dem Willen Vergangenheit und Gegenwart festzuhalten.“ (Hilde Teerlink) Das Künstlerbuch dokumentiert die oft temporären Arbeiten und zeigt spannende Detailansichten.

Low Deluxe     Low Deluxe    

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Ausstellungen (Auswahl):

2008 Das Experiment von Käselow, Refugium II, Berlin
2006 Westfälische Kulturarbeit, Westfälisches Landesmuseum Münster
2006 Jugend forscht, etc., Klara Wallner Galerie, Berlin





 

Max Frey. Neue Galerie am Joanneum Graz, Berlin 2008

Mit einem Essay von Günther Holler-Schuster

Am Schnittpunkt von Kinetik und Kybernetik lässt der österreichische Künstler Max Frey Versuchsanordnungen entstehen, in denen komplexe Wahrnehmungszusammenhänge auf den programmierten Zufall treffen. Bewegung, Licht und Zufall sind dabei seine Leitmotive.

Das Buch zur Einzelausstellung in der Neuen Galerie am Landesmuseum Joanneum Graz ist zugleich die erste monografische Publikation des Künstlers. Mit zahlreichen ganzseitigen Farbabbildungen bietet es einen Überblick über das bisherige Werk. Darüber hinaus enthält es einen erweiterbaren Satz Karten, die jeweils ein Werk mit einer Farbabbildung und Kurzbeschreibung darstellen.

Max Frey     Max Frey    

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Ausstellungen (Auswahl):

2008 Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz
        New Talents, Art Cologne
        Krobath Wimmer, Wien
2007 Parrotta Contemporary Art, Berlin





 

Peggy Buth. Desire in Representation, Travelling through the Musée Royale,
Jan van Eyck Academie, Maastricht, 2008

Das zweibändige Künstlerbuch Desire in Representation ist Ergebnis eines umfangreichen Dokumentations- und Rechercheprojekts, dessen Ausgangspunkt das 1907 eröffnete Königliche Museum für Zentralafrika in Tervuren (bei Brüssel) bildete. Es verbindet eine fotografische Dokumentation der musealen Repräsentation Zentralafrikas und seiner Kolonisierung mit einer Erzählung, die aus Zitaten von Reiseberichten und Abenteuergeschichten, Archivbildern und historischen Dokumenten aus der belgischen und deutschen Kolonialzeit zusammengefügt wurde. Thematisiert wird das Begehren der Kolonisatoren, wie es in ihren Selbstdarstellungen und ihren auf das ‚Andere’ projizierten Vorstellungen in Erscheinung tritt. Ein Register erschließt die verwendeten Quellen und stellt über zusätzliche Informationen und Bildmaterial weitere Referenzen her.

Desire in Representation     Desire in Representation    

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Ausstellungen (Auswahl):

2008 Brussels Biennial
2007 made in germany, kestnergesellschaft/Sprengel Museum/Kunstverein Hannover
2006 Tales from the Travel Journal Vol.I, Contemporary Art Centre, Vilnius Litauen





 

Balmoral Blend, Schloß Balmoral

hrsg. von Danièle Perrier, als Jahrbuch 2007/08, Band 12 des Künstlerhauses Schloß Balmoral der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur.

Das Jahrbuch 2007/2008 erscheint zur Ausstellung km 500 unter dem Titel Balmoral Blend in der Kunsthalle Mainz. Der Titel Balmoral Blend steht für die Mischung der aus verschiedenen Kulturen stammenden KünstlerInnen und auch der Zusammenfügung der Balmoral und Landesstipendien, die – gleich der Tee oder Whisky Blends – einen besonderen Geschmack entfalten als Zeichen für eine besonders exquisite Qualität.

Mit Textbeiträgen von Ursula Damm, Robert Fleck, Stefan Heidenreich, Rainer Hoffmann, Justus Jonas, Danièle Perrier, Karl-Siegbert Rehberg und Birgit Weidmann

Mit Künstlerbeiträgen von Lucas Bambozzi, Erik Göngrich, Sigune Hamann, Jürgen Heiter, Hermelinde Hergenhahn, Eva Keil, Frank Lippold, Rémy Marlot, Anke Mila Menck, Marina Naprushkina, Neringa Naujokaite, Maria und Natalia Petschatnikov, Jan Schmidt und Julia Wenz von Nikola Doll, Anne Frechen, Christian Hammes, Verena Kuni, Tobi Maier, Danièle Perrier, Klaus-Dieter Pohl, Jean-Louis Poitevin, Renate Puvogel, Janine Schmutz und Heike Strelow.

Balmoral Blend     Balmoral Blend     Balmoral Blend    

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Susanne Bürner. Only You, Berlin 2008

Susanne Bürner (1970) zeigt ekstatische Fans, mit erhobenen Armen und verzerrter Mimik auf ihr Objekt der Begierde gerichtet. Für den Leser ist das angebetete Subjekt allerdings nicht sichtbar, die Gesten und Blicke weisen aus dem Buch hinaus. Das Buch wird zum Container dieser Menschen, während ihr Objekt der Begierde sich außerhalb des Buches befindet, zusammen mit den Betrachtern.

„Susanne Bürner explores the thresholds of representation. How does the viewer absentmindedly become the actor of cinema’s fantasy? Bürner produces subject–object relationships that problematise the question of inhabiting a world conceived as representation.“ (Vincent Honoré).

Susanne Bürner     Susanne Bürner

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Ausstellungen (Auswahl):

2008 Goethe-Institut, Honkong
        Past Forward, Zabludowicz Collection, London (G)
2007 Performance Z-A: a Pavillion and 26 Days of Events, Storefront
        Gallery, New York
        Macho Painter Scum, Prag Biennale





 

Luca Trevisani. The effort took its tools, Berlin 2008

Mit Texten von Luca Cerizza, Dominic Eichler, Simone Menegoi

Luca Trevisanis (1979) wunderbar überladenes Buch mit seinen sich überlagernden Collagen, Fotos, verschiedenen Papieren und Formaten und der exzentrischen Typo stellt ein Archiv von Referenzen, seiner Quellen und Lektüre dar. Gleichzeitig dient das Buch als Dokumentation seiner aktuellsten Arbeiten.

„Trevisani arbeitet schnell, und im Bewusstsein, Teil des immerwährenden Daten- Material- und Bilderflusses zu sein. Im Zustand permanenter Veränderung ist ein allzu fester Standpunkt nicht möglich. In dieser flüssigen Moderne gibt es immer weniger Platz für eine definitive Form: alles fließt. Es ist nur ein kleiner Sprung von Heraklit zu Bits und Bytes.“ (Luca Cerizza) Referenzen an: Klaus Bach, Berthold Burkhardt, und Frei Otto, Jean Baudrillard, Alice Munro, Petra Blaisse, Marco Belpoliti, Bruno Munari, Peter Sloterdijk.

Luca Trevisani     Luca Trevisani

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Ausstellungen (Auswahl):

2008 Manifesta 7, Trentino (G)
        Galerie Mehdi Chouakri, Berlin (S)
        Gio Marconi, Milan (S)
        Künstlerhaus Bethanien, Berlin





 

Egill Saebjörnsson. Berlin 2008

in der Reihe Kunst und Theorie by Künstlerhäuser Worpswede, Band 3, herausgegeben von Bernd Milla

Seit den späten 1990ern hat Egill Sæbjörnsson (*1973) in seinen Arbeiten eine nahezu einzigartige Herangehungsweise hinsichtlich der Verwendung von Material, Stil und Sujet entwickelt. In der Kombination von Installation, Video, Performance, Musik, Fotografie und Theater hat er eine persönliche Sprache geschaffen, die sich von allen anderen unterscheidet. Auch wenn seine Arbeiten manchmal sehr unterschiedlich voneinander zu sein scheinen, durchzieht sie in ihrer Komplexität und Vielschichtigkeit ein roter Faden. She Was a Fighter ist ein kleines Buch, mit Zeichnungen und Texten und einer Audio-CD, mit Sæbjörnssons Kompositionen. Es zeigt eine neue Seite dieses facettenreichen Isländischen, seit 1999 in Berlin lebenden, Künstlers.

Egill Saebjörnsson     Egill Saebjörnsson

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Einzelausstellungen (Auswahl):
2008 Egill Sæbjörnsson, I8 gallery, Island 2007 Three Daily Exercises,
        Kölnischer Kunstverein “egillegillegill”, Cueto Projects,
        21st Street New York 5 Bottles, Falkecharlotte,
        Ellen deBruijn Project, Amsterdam
2005 An Idear 4 Thwoo Feet, Two Hands & 4 Corners, Performance,
        Gallery Isabella Bortolozzi, Berlin

weitere Ausstellungen und Informationen unter www.egills.de





 

Modersohn & Freiesleben, Katrin von Maltzahn. Hybrid Berlin 2008

mit Texten von Nicola Kuhn und Tobias Zepter

Hybrid untersucht Überschneidungen zwischen Architektur und Kunst und findet sie beispielsweise in der Geometrie: „Der Kreis ist das universale Bild allen Seins; in der Architektur der Renaissance und des Barock bildet er das konstitutive Moment. Einmal erkannt, entdeckte Katrin von Maltzahn den Zirkelschlag überall wieder: in Bodenmosaiken, Wanddekors, Kuppelgestaltungen. In der Kreisform verbirgt sich das kosmische Element, das Symbol für die Welt, zugleich die Unendlichkeit des Firmaments und die Vollkommenheit alles Göttlichen.“ (Nicola Kuhn)

Der Katalog erscheint zur Ausstellung vom 04.04. bis 03.05.2008 in der Architektur Galerie Berlin Werkraum, Karl-Marx-Allee 96, 10243 Berlin

hybrid     hybrid

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MODERSOHN & FREIESLEBEN, Architekten BDA (www.mofrei.de):
2008 “best architect” Award in Gold
2007 Brandenburgischer Architekturpreis
2004 Kunstpreis Berlin, Förderpreis Baukunst der Akademie der Künste, Berlin
2004 Architektur-Preis der Reiners Stiftung

Katrin von Maltzahn (www.katrinvm.de):
2007 Svenska för Invandrare, Konstnershuset Stockholm, Schweden
2006 Kempelen - Man in the Machine, Kunsthalle Budapest, Ungarn; ZKM, Karlsruhe
2005 Archive in motion, Fridericianum, Kassel; Zendai MoMa, Shanghai
2003 Meine privaten Sprachen, Akershus Konstnersenter, Oslo





 

Skafte Kuhn, Hervor aus Gebirgen des Nichtmehr. Berlin 2008

Der „Soundkünstler“ Skafte Kuhn hat ein leinengebundenes Künstlerbuch vorgelegt, das im ersten Moment wie die kostbare Sonderausgabe einer Schallplatte erscheint. Die Texte entstammen Songstrophen aus 13 LPs von Anne Clark, den Rolling Stones, Johnny Cash oder ACDC, die Sakfte Kuhn in die lyrische Sprache eines Schlegel, Tieck oder auch Shakespeare übertragen hat. Die 13 Tusche-Bleistift-Porträts zeigen die Interpreten.

„Skafte Kuhn ist durch die jüngere Musikgeschichte gewandert und hat dabei Texte ausgewählt, die sich mit der Dunkelheit, der Finsternis und der Farbe Schwarz auseinandersetzen. ...Es erstaunt (...), wie wenig sich historisches und gegenwärtiges Denken unterscheiden, wie sehr Emotionalität und Individualismus als Konstanten erscheinen.“ (Bettina Steinbrügge)

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Auswahl Ausstellungen
2008 "Legend", Departmental Domain Charmande, FR (G)
2006 "Es braucht die Nacht zu glauben.", Galerie Iris Kadel, Karlsruhe (E)
2003 "Morgen kommt heute und Gestern wird folgen", Bakery,
         Projectspace Annet Gelink, Amsterdam, NL, (E)





 

Johannes Buchholz. Zeichnungen. Berlin 2008

herausgegeben zur Ausstellung im Morat-Institut für Kunst und Kunstwissenschaft, Freiburg

Wie die „subtilen Städte“ Zenobia, Ottavia und Armilla in Italo Calvinos Unsichtbaren Städten lösen sich die „Stadtlandschaften von Johannes Buchholz (*1961) vom Oben und Unten, Rechts und Links, von Nahem und Fernen. Der Künstler postiert sich vor Ort auf Balkonen, Dächern, Standorten, die einen Überblick erlauben. Auf dem Papier entsteht eine Sammlung beiläufig gefundener Konstruktionen, Linien von Bewegungen und Rhythmen.“ (Annette Thomas)

Johannes Buchholz     Johannes Buchholz     Johannes Buchholz

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Ausstellungen (Auswahl):
2007 Kunstpreis Tempelhof-Schöneberg, Berlin (G)
2006 Goldberg Zyklus, Galerie Alexandra Saheb, Berlin Bochumer
        Künstlerbund, Museum Bochum
2005 Der Englische Gruß & Goldberg-Zyklus, Martinskirche, Müllheim/Baden
1997 Künstler aus Baden, Musée Jenisch, Vevey, CH (G)
1994 Bochumer Künstlerbund, Museum Bochum (G)





 

Peter Pommerer. Berlin 2008

in der Reihe Kunst und Theorie der Künstlerhäuser Worpswede, Band 2, herausgegeben von Bernd Milla.

Peter Pommerers (*1968 Stuttgart) Zeichnungen und Wandarbeiten entwickeln einen eigenen Bildkosmos aus Bildgeschichten, Ornamentik und Zeichen, Bist Du ein Wandelicht so melde Dich beginnt mit David Bowies Major Tom, führt über Adam und Eva und paradiesische Zustände zur norddeutschen Moorlandschaft und endet trotzdem im Exodus. Dieser hat aber ein versöhnliches Ende, wird er doch positiv durch die Arbeit pssst...stille besetzt. Das klassiche Wandellicht war Teil eines Zeichensystems für Labyrinthe und wurde in der Seefahrt als Orientierungshilfe genutzt.

Bist Du ein Wandellicht so melde Dich     Bist Du ein Wandellicht so melde Dich

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Auswahl Ausstellungen
2007 carlier I gebauer, Berlin
2004 Sprengel Museum, Hannover
2003 actionbutton, Hamburger Bahnhof Berlin, (G)
2000 Galerie Foksal, Warschau





 

Männerfantasien. Berlin 2008

herausgegeben von Ellen Blumenstein für COMA, Centre for Opinions in Music and Art.

Männerfantasien untersucht männliche Subjektivität und die sich verändernde männliche Selbstwahrnehmung in zunehmend unscharfen Geschlechteridentitäten und widersprüchlichen Rollenvorstellungen. Der Titel ist dem Bestseller von Kulturtheoretiiker Klaus Theweleit, Männerfantasien, aus den späten 1970er Jahren nachempfunden. Theweleit beschreibt hier die pathologische Vorstellung von „echter Männlichkeit“ und brachte in Deutschland einen Diskurs über männliche Identitätskonstruktionen und eine veränderte männliche Denkweise in Gang.

Das vorliegende Buch bietet eine Auswahl unterschiedlicher „Männerfantasien“ in Bild und Text und gibt Einblick in persönliche Blickweisen der Künstler auf ihre Arbeit vor diesem Hintergrund.

Mit Beiträgen von Alejandro Cesarco, Brock Enright, Matt Greene, Nicolás Guagnini, Michael Kunze, Rodney McMillian, Michael Müller, Pablo Pijnappel, Adam Putnam, Mladen Stilinovic, Charlie White.

Design: Alexander Hahn

Männerfantasien     Männerfantasien

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Wahlverwandtschaften. Beiträge zu künstlerischen Selbstentwürfen. Berlin 2008

in der Reihe Kunst und Theorie der Künstlerhäuser Worpswede, Band 1, herausgegeben von Doris Berger & Bernd Milla.

Alte und neue KünstlerInnenmythen werden im Zuge der Veranstaltungen zum hundertsten Todesjahr von Paula Modersohn-Becker verhandelt. Die künstlerischen und kunstwissenschaftlichen Beiträge spannen einen Bogen, der von Modersohn-Beckers Rezeption ausgeht und bis in aktuelle Stardebatten in Kunst und Popkultur reicht. Das Buch bezieht sich auf das gleichnamige Symposium, das im Oktober 2007 in den Künstlerhäusern Worpswede stattfand.

In der Publikation sind kunstwissenschaftliche und künstlerische Beiträge versammelt von Sara Ackermann (Kulturwissenschaftlerin), Doris Berger (Kunsthistorikerin/ Kuratorin), Reinhild Feldhaus (Kunsthistorikerin), Anja Herrmann (Kunsthistorikerin), annette hollywood (Künstlerin), Alma-Elisa Kittner (Kunsthistorikerin), Stefanie Kiwi Menrath (Ethnologin), Antje Schiffers (Künstlerin), Jun Yang (Künstler), Moira Zoitl (Künstlerin) und der Künstlerinnengruppe 3 Hamburger Frauen (Ergül Cengiz, Henrieke Ribbe, Kathrin Wolf).

Design: Moira Zoitl

Wahlverwandtschaften     Wahlverwandtschaften     Wahlverwandtschaften

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Adib Fricke. A Gorilla in a Mirror. Berlin 2008

mit einem Text von Knut Ebeling, herausgegeben von Edzard Brahms/Realace, Berlin 2008.

Dieses Buch »hat nicht die Form einer Linie, sondern die einer Kugel, ohne Anfang und Ende. Es beginnt an jeder Stelle und auf jeder Seite. (…) Hier lustwandelt man in einem kaleidoskopartigen Labyrinth von Sätzen und Behauptungen, das nirgendwo anfängt und nirgends endet, so dass die Statements am Ende um ihre Leser kreisen wie die Projektionen einer Diskokugel.« (Knut Ebeling)

Adib Fricke, »Sprachforscher in technischen Zeiten«, der »eine Archäologie des digitalen Schreibens« unternimmt, hat mit A Gorilla in a Mirror ein aufwendiges Künstlerbuch gestaltet. Hochwertig mit vier Volltanfarben und Schutzlack gedruckt, präsentiert es sich als ein besonderes visuelles Erlebnis.

Das Buch erscheint zur Ausstellung in der Galerie Realace, Wilhelmstraße 138, Berlin.

Adib Fricke     Adib Fricke

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Aktuelle Ausstellungen (Auswahl)
2007 A Matter of Space, Realace, Berlin
2006 My Private Corpus, Villa Grisebach Gallery, Berlin
2004 You Can Dump Me, Poetische Positionen, Kasseler Kunstverein, Kassel
2003 Marmelade aus Mexiko, IMH Campus Charité Mitte, Berlin

weitere Ausstellung und Informationen unter www.TheWordCompany.de





 

Poul Gernes. Continued. Berlin 2007

mit Texten von Yves Mettler und Ben Kaufmann, herausgegeben von Galerie Ben Kaufmann, Berlin 2007.

Der kürzlich wiederentdeckte dänische Künstler Poul Gernes (1925–1996) war bis zu den 1980er Jahren wenig über sein Heimatland hinaus bekannt. Spätestens seit seine Flaggen 2007 bei der documenta 12 auf Einladung von Cosima von Bonin gezeigt wurden, hat sich das geändert. Eine Reihe von jüngeren Künstlern hat sich seine Raumgestaltungen allerdings schon länger zum Vorbild genommen: Denn Poul Gernes hat als Pionier der Ausgestaltung öffentlicher und privater Bauten Farbe in die Städte gebracht, lange bevor Kunst-am-Bau populär wurde. Neben Raumpräsentationen umfasst sein Werk Bildserien mit prächtigen farbigen Mustern, Buchstaben- und Blumenserien, die im Magazin umfassend und in Anlehnung an Gernes’ Begriff von Gestaltung dokumentiert werden. Die Vorlage für den Umschlag bildet der einzige vorhandene Abzug einer Lithographie des Künstlers aus dem Jahre 1964.

Poul Gernes     Poul Gernes     Poul Gernes

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Steven Black. Works 2002–2007. Berlin 2007

mit einem Text von Timm Rautert, herausgegeben von Galerie Alexandra Saheb, Berlin 2007.

Steven Blacks erster Katalog gibt einen Überblick über seine Arbeiten der vergangenen Jahre. Seine sensiblen Portraits in Öl auf Leinwand stellen Freunde, Bekannte, ehemalige Mitstudenten und Lehrer in einem meist nur angedeuteten Raum dar. Die Skizzenhaftigkeit der Umgebung steht im Kontrast zu den plastisch ausgearbeiteten Gesichtern und spiegelt den Prozess des Portraitierens zum einen und die Beziehung zwischen Maler und Modell zum anderen wieder. Der Katalog ist in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler entstanden. Ein kurzes Essay aus der Perspektive des Portraitierten und ein Lebenslauf des Künstlers ergänzen den Bildteil.

Steven Black        Steven Black

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Der Katalog erscheint zur Ausstellung in der Galerie Alexandra Saheb, Berlin vom 27.10. bis zum 20.12.2007 und zur Ausstellung im Kunstverein Göttingen vom 13.1. bis zum 24.2.2008.