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19 x 13 cm |
Tommy Støckel's Art of Tomorrow. And Other Fictions.Tommy Støckel's Art of Tomorrow. And Other Fictions. zeichnet eine Retrospektive seines Schaffens ab 2004. Neben Artikeln zu seinen Ausstellungen finden sich zahlreiche schwarzweiß und Farbabbildungen seiner Arbeiten. Aus Styropor entstehen teilweise großformatige Skulpturen und raumgreifende Installationen. Die bewusste Wiederverwertung alter Materialien und die Fragilität der Werke betonen Tommy Støckels Interesse an Virtualität, Raum- und Zeitkonstruktionen sowie Oberflächen. Bestärkt wird sein thematischer Schwerpunkt darüberhinaus auch über das Format dieser Retrospektive, die sich ästhetisch am Paperback eines Science-Fiktion-Romans orientiert.Tommy Støckel (*1972 in Kopenhagen) lebt und arbeitet in Berlin. Er hat Royal Danish Academy of Fine Art in Kopenhagen studiert und seine Ausstellungen erstrecken sich weitreichend über den Globus. |
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28 x 20 cm |
Lisa Oppenheim – BillowingZu ihrer Ausstellung Everyones Camera im Göttinger Kunstverein erforscht Lisa Oppenheim die Geschichte des Mediums Fotografie. Das Künstlerbuch Billowing zeigt Naturphänomene neben Rauchentwicklungen bei Demonstrationen und Kriegsereignissen. Dabei werden die Bilder ohne Kamera erstellt sondern beispielsweise aus Negativen kreiert oder Solarisationen erstellt. Photogramme von Protesten stehen neben Vulkanausbrüchen, Silbergelatine-Drucke von Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg neben harmlosen Wolkenformationen.Mittels künstlerischer Aneignung, visueller Verkürzung und serieller Anordnung verhandelt die Künstlerin subtil die Auseinandersetzungen, die bis heute die Fotografie bestimmen: die Konflikte zwischen dem Dokumentarischen und dem Symbolischen, zwischen Repräsentation und Abstraktion. (Laura Schleussner) |
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20 x 14,8 cm |
Haroon Mirza - - {}{}{}Band 2 der Schriftenreihe der Schering Stiftung mit Texten von Diedrich Diederichsen, Heike-Catherina Mertens und Franziska Solte Die künstlerischen Arbeiten Haroon Mirzas, der 2011 auf der Venedig Biennale den Silbernen Löwen als „most promising artist“ erhielt, kreisen stets um das komplexe Verhältnis von Visualität und Akustik und entfalten sich in einem kontinuierlichen Loop als audio-visuelle Kompositionen im Raum. In seinen akustischen Assemblagen werden vorgefundene, kulturell kodierte Gegenstände ihrer ursprünglichen Funktion enthoben und stattdessen zum Auslöser von Geräuschen, die sich zu einer präzisen, sich selbst generierenden Komposition zusammenfügen. Der von Heike Catherina Mertens und Franziska Solte herausgegebene Katalog mit DVD ist der zweite Band der Schriftenreihe der Schering Stiftung zu ausgewählten interdisziplinären Ausstellungen und dokumentiert Haroon Mirzas 2012 gezeigte Einzelausstellungen - - {}{}{} {}--{} {}{}{}--{} im Projektraum der Schering Stiftung, Berlin; \|\|\|\| \|\|\ in der Kunst Halle Sankt Gallen und /\/\/\ /\/\ im University of Michigan Museum of Art, Ann Arbor. |
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21 x 21 cm |
Pedro Wirz – Not the New, Not the Old, But the Necessarymit einer Einführung von John Besson und einem Interview zwischen Adnan Yildiz und dem Künstler Pedro Wirz arbeitet auf verschiedenen Ebenen mit konzeptuellen Ansätzen wie Abstraktion, Partizipation und Kuratieren. Für dieses Künstlerbuch hat Pedro Wirz befreundete Künstler gebeten, Origamis zu entwerfen und setzt damit seine Serie der „Curated Sculptures“ fort. Origami ist die Kunst des Papierfaltens, die hier nicht nur als künstlerische Technik genutzt wird, sondern auch als Ausdruck der Abstraktion. Dabei nimmt Wirz den Einfluss der japanischen Kultur auf Brasilien in den Blick und greift hierfür auf seine eigenen Kindheitserfahrungen mit Origami zurück.
Wirz erkundet die Möglichkeiten des Tauschs von Rollen und Positionen in der Kunstwelt. Das erfordert eine gewisse Experimentierfreude, die von der zentralen Frage ausgeht: Was passiert, wenn wir Süden und Westen vertauschen, Künstler und Kurator, Papier und Skulptur – oder umgekehrt? Auf diese Weise schafft er ein soziales Netzwerk der Ideen, Bilder und Handlungsweisen.
Beteiligte Künstler u.a. Adriana Lara, Alfred Boman, Aljoscha Lanz, Bevis Marein and Charlie Youle, Breena Murphy, Carlos Dias, Christian Mueller, Dan Perjovschi, Dan Solbach, Daniela Domingues, Emil Michael Klein, Friedemann Heckel, Jan Kiefer, Jonathan Zawada, Keichi Eanaami, Lucas Rampazzo, Lucas Wirz, Samuel Leuenberger, Sara Vidas, Stephan Doitschinoff, Thomas Jeppe, Tilman Schlevogt, Tobias Rehberger, Tobias Willa |
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20 x 14,8 cm |
Yunchul Kim: CARVED AIRBand 3 der Schriftenreihe der Schering Stiftung, herausgegeben von Lucía Ayala mit Texten von Lucía Ayala, Jaime E. Forero-Romero und Yunchul Kim Der koreanische Künstler Yunchul Kim setzt sich in seinen Arbeiten mit astrophysikalischen Phänomenen auseinander. Für die Publikation CARVED AIR erläutert die Kunsthistorikerin Lucía Ayala in „Himmelsmaterie“ die wissenschaftshistorische Basis des Konzepts der „Flüssigen Himmel“, das eine lange Tradition in der Geschichte der Astrophysik hat. Jaime E. Forero-Romero erörtert in seinem Beitrag „Flüssige Instabilitäten“ wissenschaftliche Begriffe wie beispielsweise Dunkle Materie aus der Perspektive seiner Disziplin und schildert den Wissenszuwachs durch die künstlerische Perspektive auf sein Fachgebiet. Yunchul Kim beschreibt in „Imaginäre Materie“ seine künstlerischen Ansätze in der Auseinandersetzung mit Astrophysik, Kunstgeschichte und Philosophie. |
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29,5 x 21 cm |
Villa Romana Fellows 2011Thomas Kilpper, Henrik Olesen, Nora Schultz, Rebecca Ann Tess, Vincent Vulsma Die Villa Romana Stipendiaten 2011 haben befreundete Künstler eingeladen, eine Arbeit zu ihrer Edition beizusteuern. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist eine Edition von 500, nummeriert von den Künstlern. Die beiliegenden weißen Handschuhe (Elisa van Joolen) vermitteln den Eindruck, es mit Kostbarkeiten von steigendem Wert zu tun zu haben. Mit Beiträgen von Judith Hopf, Thomas Kilpper, Flo Maak, Henrik Olesen, Massimo Ricciardo, Nora Schultz, Josef Strau, Rebecca Ann Tess, Elisa van Joolen, Vincent Vulsma |
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29 x 23,5 cm |
Jacqueline Doyen: Eclipseherausgegeben zur Ausstellung im Kunstverein Wolfsburg und Kunstverein Lingen mit Texten von Justin Hoffmann und Meike Behm
Die in Berlin lebende, französische Künstlerin Jacqueline Doyen geht der Frage nach, was die Medienbilder von Politikern oder Stars, was die architektonischen Formen unserer Städte tatsächlich aussagen. Doyen interessiert sich dabei weniger für die offensichtlichen als für die unterschwelligen Mitteilungen. Für ihre Arbeit Die Ausarbeitung der Spontaneität hat die Künstlerin eine große Anzahl der in den Massenmedien veröffentlichten Politikerbilder zusammengetragen. Freigestellt und auf ein weißes Blatt DIN A4- Papier platziert, sind Politiker aus verschiedenen Ländern nebeneinander zu sehen. Die lineare Anordnung unterstützt die Vergleichbarkeit. Doyens Arbeitsweise lässt hier an Aby Warburg und seine berühmte Sammlung (ab 1901) denken, der die Grundlage für seinen Bildatlas Mnemosyne darstellt. (Justin Hoffmann)
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29,7 x 21 cm |
THE WORLD ACCORDING TO…: Gert Jan KockenKünstlermagazin herausgegeben von The Office, Berlin 2012 Das Künstlermagazin THE WORLD ACCORDING TO fordert Künstler dazu heraus, in einer ungewohnten Weise zu arbeiten: Er oder sie kann jede Quelle außer der eigenen künstlerischen Arbeit nutzen um eine Idee zu entwickeln, die nur auf Papier umgesetzt werden kann. Für 64 leere Seiten kreiert der eingeladene Künstler ein Projekt, bei dem es ihm freisteht, Bilder und Texte zu sammeln, zu schreiben und/oder andere Künstler, Freunde oder Familienmitglieder einzuladen, sich an dem Projekt zu beteiligen. In der vierten Ausgabe des Magazins zeigt Gert Jan Kocken die Recherche, die seinen aktuellen Arbeiten zugrunde liegt. Vor dem Hintergrund einer Sammlung von Tausenden von Abbildungen illustriert er das problematische Verhältnis zwischen Religion und Bildgebung. Angesiedelt irgendwo zwischen Ikonoklasmus und Ikonophilismus schildert er, wie Bilder eingesetzt wurden, die Geschichte der Welt zu erzählen, vom Anbeginn der Geschichtsschreibung bis zum heutigen Tag.
Gert Jan Kocken (*1971, Ravenstein, NL) lebt und arbeitet in Amsterdam, wo er ein Stipendium an der Rijksakademie innehat. Kürzlich waren seien Arbeiten Im BAK, Utrecht in der Ausstellung The Return of Religion and other Myths zu sehen.
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29 x 20 cm |
Rehearsing Collectivity - Choreography Beyond Danceherausgegeben von Elena Basteri, Emanuele Guidiund Elisa Ricci mit Texten von Franco Berardi Bifo, Tina di Carlo, Gabriele Brandstetter, Kai van Eikels, Chris Haring, Gabriele Klein, Vincenzo Latronico, Boyan Manchev und künstlerischen Arbeiten von Libia Castro & Ólafur Ólafsson, Nina Dick, Aldo Giannotti, Ingrid Hora, San Keller, Michael Koch, David Levine, Ligna, Liquid Loft/Chris Haring, Roman Ondák, Cesare Pietroiusti, Olivia Plender Das Verb “to rehearse” / ”proben” wird zumeist mit Theater, Tanz und Performance assoziiert. In Verbindung mit “collectivity“ / „Kollektivität” werden darüber hinaus auch soziale und ästhetische Aspekte thematisiert, die in Zeiten von Occupy-Bewegung und Bürgerprotesten neu definiert werden. Der Reader Rehearsing Collectivity dokumentiert das gleichnamige, interdisziplinäre Projekt, das 2011 in der Tanzfabrik in den Uferstudios Berlin stattfand. Die Beiträge von Künstlern und Schauspielern, Mediaenaktivisten, Theater- und Architekturtheoretikern haben dabei einen Raum geschaffen, diese Begriffe zu „erproben“, erfahrbar zu machen und zu überdenken.
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19 x 13 cm |
Katrin von Maltzahn - Records Journal Surveyherausgegeben zur Ausstellung >Alphabet im BKV Potsdam Katrin von Maltzahn betätigt sich „als Übersetzerin, die den Zwischenraum zwischen Bedeutung und Rhetorik, Recherche und chaotischem Zufall zu ihrem Handlungsraum macht und die Lesbarkeit der Welt als Aufforderung zum produktiven Missverständnis versteht.“ (Gerrit Gohlke) Das leinengebundene Künstlerbuch fungiert dabei als eine Art „Brevier“, als handlich kompaktes Nachschlagewerk einer Welt aus Codes und Zeichen und gibt ganz nebenbei einen Überblick über das Werk der Künstlerin der letzten Jahre.
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36 x 28,6 cm |
Vorratskammer / Pantryzum Festival ÜBERLEBENSKUNST im Haus der Kulturen der Welt Hrsg. myvillages, Kathrin Böhm, Wapke Feenstra, Antje Schiffers, Thomas Sprenger Im August 2011 fand im Haus der Kulturen der Welt in Berlin das Festival ÜBER LEBENSKUNST statt, ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt. Die Künstlerinitiative myvillages.org, wurden eingeladen, ein künstlerisches Projekt zu entwerfen und umzusetzen, das die Versorgung und Bewirtung der Festivalbesucherinnen und -besucher zum Thema hat. Es wurde eigens eine Vorratskammer angelegt – gemeinsam mit Organisationen, Initiativen und gewerblichen Produzenten, mit Laien und Fachleuten, in großen und kleinen Mengen. In die Vorratskammer kam, was lokal vorhanden war und das, was gemeinsam neu ausgedacht wurde, durch Tausch, durch Kauf, durch neuen Anbau, gemeinschaftliche Ernte, neue Produktentwicklungen und Geschenke. Alles, was von den 8000 Besuchern auf dem Festival gegessen und getrunken wurde, kam aus der Vorratskammer. Die Publikation thematisiert über das große Festessen hinaus den aktuellen Trend zur individuellen Lebensmittelproduktion, von der die allseits entstehenden Restaurants und Geschäfte im Stil einer ländlichen Gastronomie mit regionalen Produkten zeugen. Der vorliegende Band im Großformat dokumentiert mit ^^zahlreichen wunderschönen Aufnahmen teils vor der Kulisse des Haus der Kulturen der Welt mitten im Großstädtischen Berlin das Anbauen und Aussehen, Einlegen und Ansetzen, Schlachten und Pökeln und letztlich Verspeisen aller regionaler Köstlichkeiten.
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29,7 x 21 cm |
Sammlung Haubrok - We showedmit einem einführenden Text von Sebastian Preuss Arbeiten von Maurizio Cattelan, Martin Creed, Olafur Eliasson, Isa Genzken, Rodney Graham, On Kawara, Lone Haugaard Madsen, Jeppe Hein, Jonathan Monk, Peter Piller, Karin Sander, Franz West, Cerith Wyn Evans, Pae White, Christopher Williams, Haegue Yang, Heimo Zobernig, u.v.a. In ihrem Ausstellungsraum am Strausberger Platz in Berlin führen Axel und Barbara Haubrok seit Jahren exemplarisch vor, wie man Konzeptkunst als vitales und dringliches, ganz und gar heutiges Phänomen zeigen kann. In 25 Jahren haben die beiden eine der aufregendsten Sammlungen konzeptueller und minimalistischer Kunst aufgebaut. Aber was heißt „Konzept“ und „Minimal“? ... In klaren Worten legt Axel Haubrok Rechenschaft ab, wie er vorgeht und welche Fragen ihn umtreiben. (Sebastian Preuss) Der Katalog dokumentiert die 24 Ausstellungen im Showroom am Strausberger Platz innerhalb der letzten 5 Jahre mit Installationsansichten, einführenden (Presse)texten und einem Beileger, in dem sich das Werkverzeichnis zum Danebenlegen befindet.
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29,7 x 21 cm |
Raumschiff Jugoslawien - Die Aufhebung der Zeitherausgegeben von Neue Gesellschaft für Bildende Kunst, Berlin mit Naomi Hennig, Jovana Komnenić, Arman Kulašić, Dejan Marković, Arnela Mujkanović, Katja Sudec, Anita Šurkic mit Texten von Gal Kirn, Todor Kuljic, Ozren Pupovac, Miško Šuvakovic, Ozren Pupovac, Oliver Ressler Mit der Transformation der europäischen sozialistischen Staatssysteme nach 1989 wurde eine neue Episode in der Weltgeschichte eingeleitet. Die politischen Positionen des Postkommunismus artikulieren sich dadurch, dass sie alle Facetten des ehemaligen Systems als Teile eines totalitären Gebildes abwerten, um ihren Freiheitsanspruch (Freiheit in Bezug auf ethnische Identität und/oder auf privates Eigentum) rechtfertigen zu können. Der vorliegende Reader will vor diesem Hintergrund die spezifische Geschichte der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien betrachten, und stößt auf ein ambivalentes Bild, das keineswegs nur einfarbig, eindeutig oder gar totalitär erscheint. Inwiefern kann eine von Nostalgie und Revisionismus Abstand haltende Anerkennung dieser Vergangenheit gedacht und reflektiert werden, um zur Konzeption zukünftiger Veränderungsprozesse beizutragen? Mit Arbeiten von: Phil Collins, Marijan Crtalić, Bojan Fajfrić, Igor Grubić, Nina Höchtl, Hristina Ivanoska, Adela Jušić / Lana Čmajčanin, Marko Krojač (Marc Schneider), Sebastjan Leban / Staš Kleindienst, Marcel Mališ, Peter Mlakar / Laibach, Alban Muja, Vesna Pavlović, Klopka za pionira, Damir Radović, Vahida Ramujkić, Grupa Spomenik
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16 x 21,5 cm |
Ulf Aminde - misereremit einem Text von Felix Ensslin herausgegeben von Cordelia Marten Das Künstlerbuch präsentiert eine Übersicht der Werke von Ulf Aminde, die in den letzten fünf Jahren realisiert wurden und zeigt dabei seine engen Verbindungen zum Theater auf. Durch die Eigenständigkeit der Bilder, die nicht mehr bloße Abbilder oder Stills der filmischen Arbeiten des Künstlers sind, konnte eine Art Meta-Erzählung entstehen, die über sein gesamtes Schaffen berichtet. Die Bilder wurden als Collagen abfotografiert, was Ulf Aminde in die Rolle eines Regisseurs versetzt und als Protagonist in einem Bildertableau erscheinen lässt, aus dem es anscheinend kein Entrinnen gibt. Das Resultat ist ein eindrückliches Panorama, ein Geflecht aus Bildern von Darstellern und Regisseur als Beschreibung einer radikalen Arbeitsweise, die Fragen von Subjektivität aufwirft.
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21 x 25,5 cm |
Other Possible Worlds - Proposals on this Side of Utopiaherausgegeben von ngbk, Berlin mit Dorothee Albrecht, Berit Fischer, Franziska Lesák, Hubert Lobnig und Moira Zoitl Welche Rolle können Kunstprojekte, Kunsträume, selbstorganisierte Akademien und Labs bei der Entwicklung von Vorstellungen von Welt jenseits einer rein ökonomischen Globalisierung spielen? Projekte aus verschiedenen Teilen der Welt wurden eingeladen, andere Lebenswirklichkeiten vorzuschlagen und zu testen – vom kleinen künstlerischen Versuch bis zum gesellschaftlichen Experiment. Other Possible Worlds – Entwürfe diesseits von Utopia ist als fortlaufend erweiterbarer Pool für verschiedene Formate gedacht. Themen wie der Umgang mit kulturellen Differenzen, ökonomischen und ökologischen Veränderungen, Nivellierungsprozessen und Unübersichtlichkeiten bilden die Basis für den gemeinsamen Frageraum. Die Publikation versteht sich als Arbeitsmappe, die Ideen, Konzepte, Modelle, Begriffe, Projekte, Kits und Handlungsformen als Ansätze und Perspektiven für weitere Projekte in anderen Teilen der Welt verknüpft.
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20 x 14,8 cm |
Paul Vanouse: Fingerprints… Index - Abdruck - Spurherausgegeben von Jens Hauser und Heike-Catherina Mertens, Schering Stiftung mit Texten von Simon A. Cole, Jens Hauser, Hans-Jörg Rheinberger und Paul Vanouse Die Publikation Fingerprints… von Paul Vanouse ist Auftakt einer Schriftenreihe der Schering Stiftung zu ausgewählten Ausstellungen und Projekten an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft. Die Biomedien-Installationen von Paul Vanouse hinterfragen die Codes und Bilder der heutigen Molekularbiologie. In vier theoretischen Essays des Bandes reflektieren der Kriminologe Simon A. Cole, der Wissenschaftshistoriker Hans-Jörg Rheinberger, der Kurator Jens Hauser und der Künstler selbst die Genomik-kritschen Installationen in Fingerprints... und betrachten sie aus ästhetischen, politischen und technikphilosophischen Blickwinkeln. |
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29 x 14 cm |
Pablo Pijnapple - A Vision in Timemit einem Text von Xander Karskens und einem Künstlergespräch mit Mark Glöde Pablo Pijnapples subtil erzählte Bildergeschichten sind Portraits von Freunden und Verwandten und bestehen aus gefundenem Fotomaterial und Dias. Sein erstes Künstlerbuch im Taschenformat ist dementsprechend ein Selbstportrait und enthält Erinnerungen und Betrachtungen über Photographie und Film sowie ein Interview. |
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17 x 12 cm |
Erik Steinbrecher – CANDY MANSchwarzgeld wird nicht in Tüten verpackt, auf denen Schwarzgeld steht. Anders bei Lakritzbonbons, die Erik Steinbrecher als Material für seine neue Arbeitsserie verwendet hat. Durch Kochen und Einlegen in Wasser deformiert und klebrig geworden, hat der Künstler sie zu kleinen Skulpturen verarbeitet und auf Sockel gesetzt, die er im Müll gefunden hat – Flaschendeckel und andere Gefäßverschlüsse. Der so entstandene Skulpturenpark wurde für CANDY MAN aus einer elegant erhöhten Betrachterposition fotografiert, gedruckt und zurück in die Tüte gesteckt. Und in dieser kleinen Tüte finden sich alle großen Fragen der Repräsentation.
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25 x 18,5 cm |
Eléonore de Montesquiou – Na GraneIm Zentrum von Eléonore de Montesquiou Buch steht ein in Westeuropa nahezu unbekanntes Gebiet am Rande der Europäischen Gemeinschaft: In Interviews und Gesprächen mit Einwohnern deckt die Künstlerin die Geschichte der Städte Ivangorod und Narva auf, zweier Städte die einander auf zwei Seiten des Flusses gegenüberliegen, der hier die Grenze zwischen Russland und Estland bildet. Interviews, Texte und das begleitende Fotomaterial zu Alltagszenen auf beiden Seiten der Grenze bilden eine spannende Dokumentation des Postkommunismus. |
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16 Hefte, jeweils 23,5 x 17 cm |
Goldrausch 2010herausgegeben von Birgit Effinger, Hannah Kruse, Goldrausch Künstlerinnenprojekt mit Texten von Michèle Faguet, Ralf F. Hartmann, Wulf Herzogenrath, Katie Kitamura, Alma-Elisa Kittner, Erin Manns, Chus Martinez, Petra Reichensperger u.a. Das Goldrausch Künstlerinnenprojekt ist ein einjähriger Professionalieserungskurs für Künstlerinnen, vermittelt berufsspezifische Kenntnisse, unterstützt individuelle Vermittlungsstrategien, und fördert das Bilden von Netzwerken und Austausch. Die diesjährigen Künstlerinnen sind: Elly Clarke, Pauline Curnier Jardin, Tatiana Echeverri Fernandez, Linda Franke, Anne Kathrin Greiner, Lisa Jugert, Anna-Myga Kasten, Katja Kollowa, Michelle-Marie Letelier, Silvia Marzall, Lätitia Norkeit, Bettina Rave, Karen Scheper, Miriam Steinhauser, und Kym Ward. |
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4 Bücher & 1 Heft, jeweils 26 x 21 cm |
Tamayo Misawa, Cindy Schmiedichen, Sebastian Stumpf, Miriam Visaczki – Marion-Ermer-Preis 2010Der Katalog präsentiert die diesjährigen Preisträger, ausgewählt von der Jury bestehend aus Susanne Gaensheimer (MMK Frankfurt/Main), Norbert W. Hinterberger (Bauhaus-Universität Weimar), Gregor Jansen (Kunsthalle Düsseldorf), Heike Munder (Migros Museum für Gegenwartskunst, Zürich) und Angelika Richter, der Kuratorin der Ausstellung. Die Publikationen enthalten Essays von Martin Conrads, Anke Hoffmann, Susanne Holschbach, Steffen Siegel sowie zwei generelle Texte über die Funktion von Kunstpreisen für junge Künstler von Veronika Schuster und "Von der (Un-)Möglichkeit des Kuratierens" von Angelika Richter. |
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21 x 15 cm |
Renata Lucas – Kunstpreis der Schering Stiftung 2009herausgegeben von Susanne Pfeffer, KW Institute for Contemporary Art und Heike Catharina Mertens, Schering Stiftung Berlin mit Texten von Jens Hoffmann, Charlotte Klonk und einem Interview mit Renata Lucas von Susanne Pfeffer Das Werk von Renata Lucas formuliert eine starke gesellschaftliche und kritische Haltung – die sich in ihren dekonstruktiven, politisch-räumlichen Aspekten eher vom Erbe solcher Künstler wie Gordon Matta-Clark und Michael Asher herleitet als von dem psycho-physischen Terrain, das von ihren brasilianischen Künstlerkollegen wie Hélio Oiticica, Lygia Clark und Ernesto Neto erforscht wurde –, und es schlägt in der brasilianischen Kunst eine neue Richtung ein. Lucas erlebt einen Raum niemals ausschließlich durch eine Beschreibung oder ein Bild; vielmehr schafft sie physische Umgebungen, die sich ebenso sehr an der Sinneswahrnehmung orientieren, wie sie kritische Übungen in Gesellschaftswissenschaften sind. (Jens Hoffmann) Renata Lucas hat den Ernst Schering Kunstpreis 2009 erhalten. Design: Manuel Raeder
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23,5 x 17 cm |
Florian Dombois – What Are the Places of Danger Works 1999–2009herausgegeben von der Kunsthalle Bern mit einer Einführung von Philippe Pirotte Der Katalog gibt einen Überblick über 34 Projekte von Florian Dombois (*1966), dem Gewinner des Deutschen Klangkunst-Preises 2010 und einem der Protagonisten der Methode „Kunst als Forschung“. Florian Dombois’ Arbeiten der letzten zehn Jahre beschäftigen sich mit Landschaft, Labilitäten, Seismik, wissenschaftlichen und technischen Fiktionen. Sechs umfangreiche Essays ergänzen die bebilderte Dokumentation.
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22 x 19,5 cm |
Filipa César – Montrageherausgegeben von Doreen Mende mit Texten von Galit Eilat, Colin MacCabe, Eglantina Monteiro, Helena Vilalta, einem Gespräch zwischen Filipa César und Doreen Mende Montrage ist eine Ausstellung in Buchformat mit cinematografischen Projekten der Portugiesischen Künstlerin Filipa César. Erinnerung, Politik und Sprache in Bezug auf Film sind dabei zentrale Themen. César verwendet die Technik der Montage, die Raum für einen 'dritten Blick' (Godard) des Betrachters markieren. Jedoch ähnlich wie ihre Filme verlässt sich auch das Projekt Montrage weder auf eine lineare Zeitlichkeit noch auf eine dialektische Organisation des Gezeigten, sondern die Lesbarkeit entsteht in einem kristallinen Raum zwischen den Bildern und Wörtern. Der Raum zwischen den Buchstaben und Bildern enthält mehr Realität als die Zeit, in der man den Film sieht oder den Text liest. Design: Manuel Raeder
Ausstellungen (Auswahl): |
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26 x 20 cm |
Transient Spacesherausgegeben von Marina Sorbello und Antje Weitzel zur Ausstellung in der ngbk, Berlin Über zwei Jahre widmeten sich KünstlerInnen und KulturproduzentInnen in Workshops, Seminaren, Vorträgen und Künstlerresidenzen aktuellen Fragen zu Mobilität, Tourismus und Migration. Ergebnisse dieser Arbeit waren bereits in Ausstellungen in Italien, Litauen und Rumänien zu sehen. Der Band erscheint begleitend zur Ausstellung in der NGBK und im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien in Berlin, vereint Essays, Interviews, Fallstudien und künstlerische Interventionen zum Thema und bietet damit einen Überblick zur aktuellen Debatte über neue Formen flexiblen Lebens und permanentem Unterwegssein.
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26,5 x 24 cm |
Erik Steinbrecher – Schluss mit Ökoherausgegeben von Roman Kurzmeyer, Basel/Berlin 2010 Kurator Roman Kurzmeyer lädt regelmäßig Künstler ein, die in einer Arbeitswoche das Bergdorf am Walensee und Umgebung bespielen. Erik Steinbrecher hat sich von Berlin auf den Weg ins Künstlerdorf Walensee gemacht, und eine berühmte Berliner Schnellmahlzeit mitgebracht, quasi als Multiple: 100 Berliner Buletten, die er in einer Scheune „abhängt“ wie Rauchfleisch und anschließend spektakulär in einem Lagerfeuer verbrennt. Die Publikation dokumentiert die Geschichte von Erik Steinbrechers Berliner Buletten-Installation im ehemaligen Künstlerdorf und ist von Stephan Müller gestaltet worden.
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23,5 x 16 cm |
Matthew Antezzo – Doppelpunktmit einem Text von Erlend Hammer herausgegeben von Bernd Milla, Kunstverein Göttingen Matthew Antezzos Malerei zeigt Einflüsse von Fluxus, Konstruktiver und Konzeptkunst. Sein aktueller Katalog kreist um entscheidende Wenden der Mediengeschichte – wie die Erfindung des Transistorradios und des Computers. Gleichzeitig collagiert die Publikation Matthew Antezzos Arbeiten aus den letzten zwanzig Jahren in der Art eines Künstlerbuches.
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23 x 15 cm |
Paolo Chiasera – Relic and Fetishmit Texten Von Dieter Roelstraete, Andreas Schlaegel und Andrea Viliani herausgegeben von Paolo Chiasera und Cordelia Marten Chiaseras mediale Bandbreite ist vielfältig – sie reicht von Malerei und Zeichnung über Skulptur und Installation bis zu Film und Performance: Er schnitzt Gehirne aus Holz, schlüpft verkleidet in die Rollen verschiedenster Figuren der Kunstgeschichte, widmet ihnen ein eigenes Archiv oder formt gigantische Skulpturen aus Ton, um sie am Ende in die Luft zu sprengen und etwas Neues daraus entstehen zu lassen. Paolo Chiaseras Arbeit verändert häufig ihre Form und lässt die Betrachter verschiedene Blickwinkel einnehmen. Das Künsterbuch stellt verschiedene seiner Projekte dar, die jeweils in Zusammenarbeit mit dem Leipziger Grafiker Till Gathman individuell und auf unterschiedlichem Papier gestaltet wurden.
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32,2 x 22,5 cm |
Kathrin Sonntag – SUPERKALIFRAGILISTIKEXPIALIGETIKmit einem Gespräch zwischen Mary Poppins und Grant H. Atkinson herausgegeben von Janneke de Vries für die GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst Bremen Die Künstlerpublikation dokumentiert die Ausstellung der Berliner Künstlerin Kathrin Sonntag (*1981) in der GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst in Bremen und überträgt deren grundlegende Gedanken in Buchform. Kathrin Sonntag ist an dem Moment interessiert, an dem ein normalerweise durch und durch lesbarer Gegenstand aus sich heraustritt. Sie ist dem Zauber auf der Spur, der sich noch im Alltäglichsten finden lässt. Wie schon die Präsentation zieht auch der Katalog gleichermaßen spielerische wie präzise Verbindungslinien zwischen den unterschiedlichen dargestellten Elementen und legt Verwandtschaften in Form, Farbe oder Inhalt auf eine Weise offen, die den verwendeten Objekten und Wandarbeiten überraschende Qualitäten zugesteht. Ein fiktives Gespräch zwischen Mary Poppins (der Titelgeberin von Ausstellung und Buch) und Grant H. Atkinson (einem Anagramm von Kathrin Sonntag) führt darüber hinaus in den Ansatz von Präsentation und Publikation ein.
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29,7 x 21 cm |
THE WORLD ACCORDING TO…: Olaf NicolaiKünstlermagazin herausgegeben von The Office, Berlin 2010 Das Künstlermagazin THE WORLD ACCORDING TO fordert Künstler dazu heraus, in einer ungewohnten Weise zu arbeiten: Er oder sie kann jede Quelle außer der eigenen künstlerischen Arbeit nutzen um eine Idee zu entwickeln, die nur auf Papier umgesetzt werden kann. Für 64 leere Seiten kreiert der eingeladene Künstler ein Projekt, bei dem es ihm freisteht, Bilder und Texte zu sammeln, zu schreiben und/oder andere Künstler, Freunde oder Familienmitglieder einzuladen, sich an dem Projekt zu beteiligen. Olaf Nicolais (*1962) Arbeiten sind konzeptionell angelegt und oft von (sozio-) kulturellen Bezügen geprägt. Das Künstlermagazin erscheint zur Ausstellung „Warum Frauen gerne Stoffe kaufen, die sich gut anfühlen“ in der Arbeiterkammer Wien, für die Olaf Nicolai einen seidenen Vorhang entworfen hat. Das Magazin besteht aus umfangreichen Verweisen und einem Apparat, ohne den eigentlichen Ursprungstext abzudrucken.
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24 x 20 cm |
Felix Meyer – la belle indifférenceDieses Künstlerbuch besticht in erster Linie durch seine Schlichtheit in Form, Farbe und Reproduktionstechnik. Gleichzeitig stellt es eine Referenz zu den XEROX Books der 1960er Jahre, beispielsweise eines Seth Siegelaub her. Die „schöne Gleichgültigkeit“ wurde geprägt vom Psychoanalytiker Pierre Janet und steht für die Symptomatik von Hysterikern, eine geradezu auffallende Sorglosigkeit ihren offensichtlichen und durchaus auch starken körperlichen Symptomen gegenüber einzunehmen.
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21,2 x 14,8 cm |
Claudia Christoffelmit Literatur von Tanja Dückers und einem Text von Ludwig Seyfarth
Die erste Monographie von Claudia Christoffel ist zugleich Künstlerbuch und gibt einen Überblick der konzeptuellen Fotoarbeiten, die anlässlich der Stipendienaufenthalte in Chile (2006), New York (2007) und dem Bergdorf Olevano Romano in Italien (2009) entstanden sind.
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29,7 x 21 cm |
Friedensschauplätzeherausgegeben von ngbk, Berlin mit Dietrich Heißenbüttel, Anke Hagemann, Karin Kasböck, Christoph Leitner und Gunda Isik Kriegsschauplätze in aller Welt stehen täglich im Mittelpunkt der medialen Aufmerksamkeit. Friedensarbeit hingegen ist unspektakulär, langwierig und wenig attraktiv. Was aber macht einen Ort, eine Initiative, eine künstlerische Arbeit zu einem Schauplatz des Friedens? Welche alternativen Perspektiven lassen sich den asymmetrischen Sichtbarkeitsverhältnissen entgegen stellen? Ist Frieden überhaupt sichtbar und darstellbar? Die Publikation Friedensschauplätze versammelt künstlerische und aktivistische Strategien, die verdeckte Hintergründe an verschiedenen Krisenschauplätzen der Welt sichtbar machen, in öffentliche Diskurse intervenieren und sich der Kriegslogik widersetzen.
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22,5 x 16,5 cm |
fake or feintherausgegeben von Martin Beck, Adrian Bremenkamp und Joerg Franzbecker zusammen mit Arsenal – Institut für Film und Videokunst Die Ausstellungsreihe fake or feint fand von Januar bis Juli 2009 in Projekträumen am Berliner Alexanderplatz sowie im Kino Arsenal statt. Im Mittelpunkt stand das Thema einer Politik der Oberfläche, verfolgt entlang von Konzepten wie Markierung, Maskerade, Inszenierung, Display, Störung, Devianz. Die im Anschluss erarbeitete Publikation überträgt die im Rahmen des Projekts erprobten Dokumentations- und Kontextualisierungsformate auf die Buchform. Der Dokumentation der sechs Ausstellungs- und Filmszenarien wird eine Auswahl von Textabschnitten gegenübergestellt, die ein Narrativ entlang der für die Ausstellungsreihe relevanten Konzepte entwickeln. Teilnehmende Künstler: Kaucyila Brooke, Claude Cahun, Daniela Comani, Keren Cytter, e-Xplo mit Jaime Lutzo, Amy Granat, Tom Holert, Heiko Karn, Daniel Knorr, Annja Krautgasser, Katrin Mayer, Eran Schaerf, Eske Schlüters/Axel Gaertner, Sofie Thorsen/Katharina Lampert |
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28 x 21 cm |
Jakob Jensen – Large Image ColliderIn der Serie "Neun", Landeskulturzentrum Salzau mit einem Text von Huberts von Amelunxen „Jakob Jensens Salzau ist eine poetisch künstlerische Befragung des Lichts, in ihrem Scheinen changierend zwischen dem prometheisch domestizierten Feuer, dem rasenden Stillstand (Paul Virilio) der 0,00009 Sekunden, welche die Partikel benötigen, um eine Umlaufbahn der 27 Kilometer zu absolvieren und der bewegt einhaltenden Geste des Künstlers, der, wie einst Caspar David Friedrich die Schollen des Eismeers malte, in Salzau Schnitzel gehackten Holzes aufeinander schüttet und überhaupt Innen und Außen, wie einst Walter de Maria, verkehrt.“ (Hubertus von Amelunxen)
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20,5 x 16 cm |
Fernando Garcíaherausgegeben von Aanant & Zoo mit einem Text von Birgit Rieger SINULLA EI OLE HUOLEHTIMISEN AIHETTA, KAIKKI ON SELVA – ist Finnisch und bedeutet: Kein Grund zur Sorge, alles ist geklärt. Wie schön, dass der spanische Künstler Fernando Garcia (*1975) uns das finnische Alphabet auf seine Weise näher bringt. Das vorliegende Büchlein ist das Ergebnis von Fernando Garcías Aufenthalt im finnischen Jyväskylä, 138 wunderschöne Aquarelle, eine Art zeichnerisches Tagebuch, beeinflusst vom Gummerus, einem finnisch/spanischem Wörterbuch.
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26 x 21 cm |
Ulrich Hakel – Fixing the Sunmit einem Text von Susanne Prinz Ulrich Hakels Oeuvre umfasst, ausgehend von der klassischen Handzeichnung, ein konzeptuelles und formales Repertoire in Form von Malerei, Skulptur und Installation. Ein zentrales Motiv in seinem Werk ist das Moment des menschlichen Scheiterns an allzu konkreten Machtstrukturen und Medienwelten. Hakels Arbeiten weisen auf konkrete gesellschaftliche Systeme und deren Einengung hin, brechen diese aber zugleich unter Einbeziehung von Comic-Elementen und freier zeichnerischer Geste auf. Das vorliegende Buch ist die erste Monographie des Künstlers, die zeitgleich zu seiner Ausstellung im Kunstraum Innsbruck erscheint.
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22,5 x 16 cm |
Kunstverein Wolfsburg – Best of 50 Yearsmit Texten von Justin Hoffmann und Dr. Volkmar Köhler Den Anlass für den Katalog und die gleichnamige Ausstellung bildete das 50. Jubiläum des Kunstverein Wolfsburg, in dessen Rahmen eine intensive Auseinandersetzung mit Geschichte und historischem Denken stattfand. Das Buch stellt pro Jahrzehnt der Vereinsgeschichte eine künstlerische Position vor, welche die besondere Bedeutung dieser Kunstinstitution unterstreicht. Entsprechend dem Aufgabenbereich eines Kunstvereins wurden vorwiegend junge, noch unbekannte Künstler präsentiert, die sich jedoch in den kommenden Jahren in der Kunstszene durchzusetzen und zu etablieren wussten. In der Publikation vertreten sind Arbeiten von Gerhard Richter, Timm Ulrichs, Jiří Georg Dokoupil, Candida Höfer und Chicks On Speed. |
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24 x 17 cm |
Matts Leiderstam – Nachbild / After Imagemit Texten von Anja Casser and Wolfgang Ullrich herausgegeben vom Badischen Kunstverein, Karlsruhe Der Katalog dokumentiert die Einzelausstellung des schwedischen Künstlers Matts Leiderstam (*1956) im Badischen Kunstverein. Er präsentiert sowohl neue Arbeiten, die speziell für die Ausstellung entstanden sind, als auch ältere Werkgruppen, die der Künstler seit den 1990er Jahren ständig erweitert. Leiderstam ist interessiert an Aspekten historischer Malerei, denen bislang nicht viel Aufmerksamkeit zuteil wurde. Diese löst er aus ihrem normativen Kontext in Sammlungen und Archiven und untersucht sie von einem zeitgenössischen Standpunkt aus. Er kombiniert zwei Kontexte, die für ihn beim Betrachten von Gemälden entscheidend sind: Kunstgeschichte und homosexuelle Kultur. Leiderstam lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf versteckte homoerotische Hintergründe, kleine Details oder verborgene Zusammenhänge. |
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23 x 16,5 cm |
Udo Bohnenbergererschienen zur Ausstellung in der Neuen Galerie Graz
„Dem eigenen Selbstverständnis nach agiert Udo Bohnenberger ähnlich einem Drehbuchautor oder Regisseur. Er erfindet keine statischen Figuren und Objekte, sondern Konstellationen und Geschichten.“ (Anette Südbeck) |
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23,5 x 14 cm |
Dominik Sittig – Dekade & DekorDekade & Dekor erscheint als Publikation im Rahmen der gleichnamigen Einzelausstellung von Dominik Sittig in der Galerie Christian Nagel Köln. Weniger Begleitkatalog als vielmehr eigenständiges Element, forciert Dekade & Dekor in Layout und Reproduktion, die an Kunstpublikationen der 1960er Jahre angelehnt sind, „das Moment des Anachronistischen in Hinblick auf eine allgemein zu diagnostizierende Rückwärtsgewandtheit der Gegenwart der Kunst. Das Buch selbst stellt eine der Möglichkeiten der Reaktion, entsprechend seiner aggressiven Historifizierung: die Hysterie der Historizität.“ (Dominik Sittig) |
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29,7 x 21 cm |
Erik Steinbrecher – Starker Tobakparkiert im Kunsthof Zürich Der alte, rauchende VW-Bus ist Hauptdarsteller eines Roadmovies von Berlin nach Zürich, „Living Sculpture“, Freiluftakademie und zugleich der Beginn einer Tischrunde. Im Bus ist auch ein Bett eingebaut, und der anfängliche Plan sieht vor, dort einmal zu übernachten. „Dozent sucht Unterkunft mit Frühstück; gratis.“ |
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20,5 x 15,5 cm |
Antje Schiffers und Thomas Sprenger – Ich bin gerne Bauer und möchte es auch gerne bleibenAntje Schiffers und Thomas Sprenger haben Landwirten angeboten, ihren Hof zu malen. Nach dem Zweiten Weltkrieg sind solche Tauschgeschäfte entstanden, da nur Landwirte genug zu essen hatten. Ein halbes Jahrhundert später sind Antje Schiffers und Thomas Sprenger durch Europa gereist, und überall dort, wo ein Handel vereinbart war, eine Woche geblieben. Eine Woche war die Zeit, die den Landwirten meistens gegeben war, um ein Video zu machen, und die Antje Schiffers für die Malerei zur Verfügung hatte, von Vorbesprechungen, der gemeinsamen Suche nach dem schönsten Sujet oder Blickwinkel, von Einladungen und Festen einmal abgesehen. Herausgekommen ist eine Art Handbuch über den Beruf des Landwirtes in Europa, vom kleinen Familienbetrieb über das Weingut bis zum industriellen Mastbetrieb. |
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18,5 x 13 cm |
Sandra Kranich – Dark Trianglemit einem Interview von Nikola Dietrich und Jochen Volz Sandra Kranichs Feuerwerksinstallationen existieren nur für Momente, und folgen inhaltlich und formal dem jeweiligen Kontext, in dem sie stattfinden. Ihren Ausgangspunkt haben die Feuerwerke in zeichnerischen und skulpturalen Entwürfen. Der Katalog dokumentiert die Arbeiten der letzten Jahre und enthält eine DVD mit Dokumentationen der Feuerwerke. |
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24 x 17 cm |
Ingo Gerken – Views und Reviewsmit Texten von Christian Schindler, Nina Jaenisch und Marco Antonini herausgegeben vom Kunstverein Apex Pro Art, Göttingen, anläßlich der Ausstellung When Attitude becomes Norm Ingo Gerken (*1971) aktiviert kunsthistorische Kontexte und transformiert sie in räumlich-skulpturale Zustände. Im Spannungsfeld von Referenz und Relevanz, Situation und Subversion untersucht er die Durchlässigkeit gedachter und realer Räume, ihre Konstruktion, ihre Flexibilität und ihr Gewicht. Seine Interventionen, Skulpturen und Fotografien verweigern sich einer festen Materialität und plädieren eher für den pur verdichteten Moment. Mit oft minimalem Aufwand und großer Leichtigkeit verbinden sich die Dinge mit ihrem Umfeld und stehen plötzlich und gezielt als Widerstand und Parameter in geschichtlichen, architektonischen und politischen Verhältnissen da. |
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33 x 245 cm |
Philipp Morlockzur Ausstellung im Mannheimer Kunstverein Heinrich-Vetter-Preis, 2009 „Wandermönche“ und „Mantelmänner“, „schnelle Frauen, schöne Autos“ sind das Personel von Philipp Morlocks (*1974) aktuellem Katalog. Die Skulpturen sehen aus wie Kutschen, sind aus Metall und Lack, Eisenplatten, Draht und Holz gezimmert und stehen für Verbrecher wie Al Capone oder den Schinderhannes . In dieser eigentümlichen „Ahnengalerie“ befinden sich auch Personen aus der Politik wie Benno Ohnesorg und Karl Heinz Kurras. |
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21 x 22,5 cm |
Grönlund-Nisunen – Works Werkemit Texten von Jyrki Siukonen and Carl Michael von Hausswolff Tommi Grönlund und Petteri Nisunen arbeiten gemeinschaftlich als Architekten und als bildende Künstler. Sie entwickeln skulpturale Installationen und Interventionen sowohl in urbaner Umgebung als auch in der Natur, wobei sie sich speziell mit Sound, Licht und architektonischen Inhalten auseinandersetzen. Das Buch präsentiert zwanzig Werke, Projekte und Auftragsarbeiten von Grönlund-Nisunen auf ganzseitigen Farbabbildungen, die von Kurztexten der beiden Künstler begleitet werden. |
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4 Bücher & 1 Heft, jeweils 26 x 21 cm |
Stefan Eichhorn, Andrea Legiehn, Margret Hoppe, Hans-Christian Lotz – Marion-Ermer-Preis 2009Der seit 2001 jährlich ausgeschriebene Marion-Ermer-Preis gilt heute als bedeutende Förderinstitution für junge Kunst in den Neuen Bundesländern. 2009 vergab die internationale Jury den Preis an Stefan Eichhorn, Andrea Legiehn, Margret Hoppe und Hans-Christian Lotz. Die Publikation umfasst ein Heft und vier von den Künstlern konzipierte Bücher mit Essays von Ellen Blumenstein, Christian Driesen, Vanessa Joan Müller, Thibaut de Ruyter und Raimar Stange. Jury 2009: Ellen Blumenstein (Kuratorin der Ausstellung), Giovanni Carmine (Kunsthalle St. Gallen), Vanessa Joan Müller (Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf), Dieter Roelstraete (MuHKA, Antwerpen), Christian Sery (Direktor HfBK Dresden) |
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29 x 22,5 cm |
Claudia Wieser und Bernd Ribbeck – Du und Ichmit Texten von Gertrude Wagenfeld-Pleister und Noemi Smolik herausgegeben vom Oldenburger Kunstverein Im Oldenburger Kunstverein zeigten Claudia Wieser und Bernd Ribbeck ihre Annäherungen an Raumerlebnis und Raumgestaltung aus unterschiedlichen Perspektiven und mit unterschiedlichen Materialien: Keramik und Collage standen mit Kugelschreibern, Markern und Lackstiften geschaffenen Zeichnungen und Bildern gegenüber. Der Katalog präsentiert auf großformatigen Bildtafeln eine Auswahl an Arbeiten des Künstlerpaars, die in den letzten Jahren entstanden sind. |
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14 x 21 cm |
GAK Bremen, Künstlerhaus Bremen, Halle für Kunst Lüneburg, Kunstverein Harburger Bahnhof – Space Revised #1–4Raumaneignung, Raumverlust, Raumverschiebung und sozialer Raum sind die vier Blickwinkel, aus denen heraus für dieses Kooperationsprojekt ein aktueller Zwischenstand in der jüngsten künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema Raum gesucht wurde. In den Ausstellungen der vier Institutionen wurde Raum somit nicht als abstrakter Container gefasst, sondern als ein von konkreten Standpunkten aus betrachtetes, vielschichtiges Faltengebilde, eine Landschaft mit Hebungen und Senkungen. Der Ausstellungskatalog enthält neben zahlreichen Abbildungen Essays von u.a. Kerstin Stakemeier, Janneke de Vries, Stefanie Böttcher und Roger Behrens sowie Kurzbiografien der Künstler. Teilnehmende Künstler: G. Bijl, C. Bodzianowski, B. Braine/L. C. Reed, W. Breuer, T. Brown, Y. Duyvendak, FLOSS, C. Haake, E. Hansdóttir, G. Hudson, C. Jankowski, G. Leblon, D. Maier-Reimer, B. Maire, K. Mayer, R. Nashashibi, E. Olofsen, Peles Empire, F. Pisano, K. Schiemenz, G. v. d. Werve und J. Wood/P. Harrison. |
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19,5 x 24 cm |
Andrea Büttner – I believe every word you saymit Essays von Dan Fox und Anja Casser, sowie mit einem Gespräch zwischen Andrea Büttner und Daniel Pies. Herausgegeben vom Badischen Kunstverein, Karlsruhe. Diese erste umfangreiche Monografie über die deutsche Künstlerin Andrea Büttner (*1972) dokumentiert ihre Einzelausstellung im Badischen Kunstverein und entstand in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin. Büttner bedient sich neben Zeichnung und Siebdruck vor allem der Technik des Holzschnitts. Gerade die vermeintliche Antiquiertheit dieses Mediums – sowie die dadurch aufgerufene künstlerische Tradition – verweist auf eine zentrale Frage, die das Werk der Künstlerin durchzieht: Wie ist die Schwelle, die ein Kunstwerk zwischen der intimen Praxis der Produktion und der öffentlichen Praxis des Ausstellens einnimmt, zu fassen oder zu beschreiben? Büttners Arbeiten thematisieren sowohl Fragen der individuellen Preisgabe, des Scheiterns und der Scham, als auch die modellhaft-utopische Vorstellung von paradiesischen Lebensformen, die jenseits dieser Gefühle von Unzulänglichkeit operieren. |
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27 x 21 cm |
Sabine Gross – Dauerbrennermit einem Text von Andrea Jahn herausgegeben vom Kunstverein Friedrichshafen „Sabine Groß formuliert mit ihrer Kunst über die Rezeption von Kunst einen ausgesprochen selbstbewussten, kritischen Umgang mit etablierten künstlerischen Positionen, zu denen inzwischen auch radikale, antimodernistische Äußerungen, wie Dada und Anti-Form gehören. Hinter dieser Haltung steht eine sehr aktuelle, zeitgemäße Auffassung von Kunst, die den Mythos des Werks als Konstruktion begreift und auch als solche zu sehen gibt.“ (Andrea Jahn) Der Katalog mit seinen detailierten Abbildungen gibt einen Überblick über die Installationen, die in den letzten Jahren entstanden sind. |
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30 x 22,5 cm |
Kim Nekarda – Marlène et HélénaDas von Kim Nekarda in enger Zusammenarbeit mit Michael Pfrommer gestaltete Buch enthält einen repräsentativen Überblick über seine in den letzten Jahren entstandenen Arbeiten. In den großformatigen, farbenprächtigen Bildern gehen gemalte Symbole und Zeichen verschiedener Zeiten und Kulturen eine Symbiose ein mit Abdrücken von Dingen und Personen sowie realen, auf der Leinwand angebrachten Gegenständen: „Der Raum zwischen Gemälde und Betrachter ist ein von Wahrnehmung und Erinnerung beseelter Raum, durch den Geister streifen. Keine Illusion sondern Präsenz.“ (Kim Nekarda) Mit Texten von Kim Nekarda und Maria Zinfert. |
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22,5 x 16 cm |
Kunstverein Wolfsburg – Reconstructed ZoneDer Katalog zur Ausstellung „Reconstructed ZONE“ im Kunstverein Wolfsburg präsentiert künstlerische Arbeiten, die die DDR aus gegenwärtigen Positionen zitieren. Gemein ist den Beiträgen von Lenka Clayton, Nina Fischer/Maroan el Sani, Dora García, Sven Johne, Sandra Kuhne, Andrea Pichl und Tamiko Thiel/Teresa Reuter, das sie sich mit dem Mittel der Rekonstruktion von Ereignissen, Situationen und Orten dem aktuellen Umgang mit deutsch-deutscher Geschichte nähern. Mit einem einleitenden Text von Anne Kersten, einem Aufsatz von Jan Scheunemann zur Musealisierung der DDR in privaten Museen, einem Gespräch zwischen Christine Heidemann, Sven Johne und Anne Kersten sowie einem Essay einer sehr persönlichen Begegnung mit dem Havemann-Archiv von Elske Rosenfeld. |
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24 x 16 cm |
Dani Gal – Chanting Down BabylonEin Künstlerbuch, erschienen zur Ausstellung mit demselben Titel in der Halle für Kunst, Lüneburg. Mit einer Einleitung von Eva Birkenstock und Hannes Loichinger. 1992 stürzte eine Frachtmaschine der israelischen Fluggesellschaft El Al kurz nach ihrem Start vom Flughafen Schiphol in einen Wohnkomplex des Amsterdamer Randbezirks Bijlmermeer und teilte das Gebäude in zwei Hälften. Für die Ausstellung und das Buch besuchte Dani Gal Bewohner von Beijlmermeer sowie den Journalisten Vincent Dekker, um mit ihnen in einen Dialog über den Flugzeugabsturz und den wiederhergestellten Alltag im sanierten Gebäudekomplex zu treten. Ausgehend von umfangreichen, an Atmosphären und subjektiven Erlebnis- und Erinnerungswelten orientierten Recherchen, gibt das Buch einen Überblick über die verschiedensten Ereignisse und Geschichten, die zu einem Netz abstrakter und formaler Verbindungen verwoben sind. |
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21 x 28 cm |
Iris Schomaker – songs of love and hateIn der Serie "Neun", Landeskulturzentrum Salzau Iris Schomakers Gesichter, Figuren und Landschaften sind Arbeiten an der Abstraktion mithilfe ikonenhafter Formen. In diesem Spannungsfeld setzt sie sich mit grundlegenden malerischen Fragestellungen auseinander, indem sie Parameter der Malerei gegeneinander abwägt und miteinander kombiniert: Zeichnung und Farbe, Fläche und Raum. „Ihre Bildsujets sind für Iris Schomaker eine Möglichkeit, die Malerei und ihr Potential der Abstraktion zu erkunden. Ihre Bildlösungen strahlen Ruhe und Distanz aus, in der Isolation der Figuren vielleicht auch gleichzeitig gegenwärtige Stimmungen sichtbar machend.“ (Antje Krause-Wahl) |
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32 x 24 cm |
Robert Gfader – Chess drawingsIn einer gemeinsamen Zeichensession haben Robert Gfader (*1967) und Klaus Auderer (*1968) einander gegenüber sitzend 40 Zeichnungen erstellt, die von beiden Seiten betrachtet werden können. Diese sogenannten Chess Drawings sind nun auf feinsten Römerturmpapier gedruckt als limitierte Edition erhältlich. Das Cover mit dem Originalabdruck des Römerturm-Zeichenblocks und das Originalpapier sowie beste Druckqualität der Zeichnungen machen das Künstlerbuch aus. |
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Englisch/Spanisch |
THE WORLD ACCORDING TO…: Iñaki Bonillas
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34 Schwarzweiß-Abildungen |
Egill Saebjörnsson. Berlin 2008in der Reihe Kunst und Theorie by Künstlerhäuser Worpswede, Band 3, herausgegeben von Bernd Milla Seit den späten 1990ern hat Egill Sæbjörnsson (*1973) in seinen Arbeiten eine nahezu einzigartige Herangehungsweise hinsichtlich der Verwendung von Material, Stil und Sujet entwickelt. In der Kombination von Installation, Video, Performance, Musik, Fotografie und Theater hat er eine persönliche Sprache geschaffen, die sich von allen anderen unterscheidet. Auch wenn seine Arbeiten manchmal sehr unterschiedlich voneinander zu sein scheinen, durchzieht sie in ihrer Komplexität und Vielschichtigkeit ein roter Faden. She Was a Fighter ist ein kleines Buch, mit Zeichnungen und Texten und einer Audio-CD, mit Sæbjörnssons Kompositionen. Es zeigt eine neue Seite dieses facettenreichen Isländischen, seit 1999 in Berlin lebenden, Künstlers.
Einzelausstellungen (Auswahl): weitere Ausstellungen und Informationen unter www.egills.de |
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Deutsch |
Modersohn & Freiesleben, Katrin von Maltzahn. Hybrid Berlin 2008mit Texten von Nicola Kuhn und Tobias Zepter Hybrid untersucht Überschneidungen zwischen Architektur und Kunst und findet sie beispielsweise in der Geometrie: „Der Kreis ist das universale Bild allen Seins; in der Architektur der Renaissance und des Barock bildet er das konstitutive Moment. Einmal erkannt, entdeckte Katrin von Maltzahn den Zirkelschlag überall wieder: in Bodenmosaiken, Wanddekors, Kuppelgestaltungen. In der Kreisform verbirgt sich das kosmische Element, das Symbol für die Welt, zugleich die Unendlichkeit des Firmaments und die Vollkommenheit alles Göttlichen.“ (Nicola Kuhn) Der Katalog erscheint zur Ausstellung vom 04.04. bis 03.05.2008 in der Architektur Galerie Berlin Werkraum, Karl-Marx-Allee 96, 10243 Berlin
MODERSOHN & FREIESLEBEN, Architekten BDA (www.mofrei.de): |
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Deutsch |
Skafte Kuhn, Hervor aus Gebirgen des Nichtmehr. Berlin 2008Der „Soundkünstler“ Skafte Kuhn hat ein leinengebundenes Künstlerbuch vorgelegt, das im ersten Moment wie die kostbare Sonderausgabe einer Schallplatte erscheint. Die Texte entstammen Songstrophen aus 13 LPs von Anne Clark, den Rolling Stones, Johnny Cash oder ACDC, die Sakfte Kuhn in die lyrische Sprache eines Schlegel, Tieck oder auch Shakespeare übertragen hat. Die 13 Tusche-Bleistift-Porträts zeigen die Interpreten. „Skafte Kuhn ist durch die jüngere Musikgeschichte gewandert und hat dabei Texte ausgewählt, die sich mit der Dunkelheit, der Finsternis und der Farbe Schwarz auseinandersetzen. ...Es erstaunt (...), wie wenig sich historisches und gegenwärtiges Denken unterscheiden, wie sehr Emotionalität und Individualismus als Konstanten erscheinen.“ (Bettina Steinbrügge) Auswahl Ausstellungen |
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Deutsch/Englisch |
Adib Fricke. A Gorilla in a Mirror. Berlin 2008mit einem Text von Knut Ebeling, herausgegeben von Edzard Brahms/Realace, Berlin 2008. Dieses Buch »hat nicht die Form einer Linie, sondern die einer Kugel, ohne Anfang und Ende. Es beginnt an jeder Stelle und auf jeder Seite. (…) Hier lustwandelt man in einem kaleidoskopartigen Labyrinth von Sätzen und Behauptungen, das nirgendwo anfängt und nirgends endet, so dass die Statements am Ende um ihre Leser kreisen wie die Projektionen einer Diskokugel.« (Knut Ebeling) Adib Fricke, »Sprachforscher in technischen Zeiten«, der »eine Archäologie des digitalen Schreibens« unternimmt, hat mit A Gorilla in a Mirror ein aufwendiges Künstlerbuch gestaltet. Hochwertig mit vier Volltanfarben und Schutzlack gedruckt, präsentiert es sich als ein besonderes visuelles Erlebnis. Das Buch erscheint zur Ausstellung in der Galerie Realace, Wilhelmstraße 138, Berlin.
Aktuelle Ausstellungen (Auswahl) weitere Ausstellung und Informationen unter www.TheWordCompany.de |

























































































































































































































































































