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Tommy Støckel's Art of Tomorrow. And Other Fictions.

Tommy Støckel's Art of Tomorrow. And Other Fictions. zeichnet eine Retrospektive seines Schaffens ab 2004. Neben Artikeln zu seinen Ausstellungen finden sich zahlreiche schwarzweiß und Farbabbildungen seiner Arbeiten. Aus Styropor entstehen teilweise großformatige Skulpturen und raumgreifende Installationen. Die bewusste Wiederverwertung alter Materialien und die Fragilität der Werke betonen Tommy Støckels Interesse an Virtualität, Raum- und Zeitkonstruktionen sowie Oberflächen. Bestärkt wird sein thematischer Schwerpunkt darüberhinaus auch über das Format dieser Retrospektive, die sich ästhetisch am Paperback eines Science-Fiktion-Romans orientiert.

Tommy Støckel (*1972 in Kopenhagen) lebt und arbeitet in Berlin. Er hat Royal Danish Academy of Fine Art in Kopenhagen studiert und seine Ausstellungen erstrecken sich weitreichend über den Globus.



Tommy Støckel     Tommy Støckel    

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Lisa Oppenheim – Billowing

Zu ihrer Ausstellung Everyones Camera im Göttinger Kunstverein erforscht Lisa Oppenheim die Geschichte des Mediums Fotografie. Das Künstlerbuch Billowing zeigt Naturphänomene neben Rauchentwicklungen bei Demonstrationen und Kriegsereignissen. Dabei werden die Bilder ohne Kamera erstellt sondern beispielsweise aus Negativen kreiert oder Solarisationen erstellt. Photogramme von Protesten stehen neben Vulkanausbrüchen, Silbergelatine-Drucke von Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg neben harmlosen Wolkenformationen.

Mittels künstlerischer Aneignung, visueller Verkürzung und serieller Anordnung verhandelt die Künstlerin subtil die Auseinandersetzungen, die bis heute die Fotografie bestimmen: die Konflikte zwischen dem Dokumentarischen und dem Symbolischen, zwischen Repräsentation und Abstraktion. (Laura Schleussner)



Lisa Oppenheim     Lisa Oppenheim    

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Haroon Mirza - - {}{}{}

Band 2 der Schriftenreihe der Schering Stiftung

mit Texten von Diedrich Diederichsen, Heike-Catherina Mertens und Franziska Solte

Die künstlerischen Arbeiten Haroon Mirzas, der 2011 auf der Venedig Biennale den Silbernen Löwen als „most promising artist“ erhielt, kreisen stets um das komplexe Verhältnis von Visualität und Akustik und entfalten sich in einem kontinuierlichen Loop als audio-visuelle Kompositionen im Raum. In seinen akustischen Assemblagen werden vorgefundene, kulturell kodierte Gegenstände ihrer ursprünglichen Funktion enthoben und stattdessen zum Auslöser von Geräuschen, die sich zu einer präzisen, sich selbst generierenden Komposition zusammenfügen.

Der von Heike Catherina Mertens und Franziska Solte herausgegebene Katalog mit DVD ist der zweite Band der Schriftenreihe der Schering Stiftung zu ausgewählten interdisziplinären Ausstellungen und dokumentiert Haroon Mirzas 2012 gezeigte Einzelausstellungen - - {}{}{} {}--{} {}{}{}--{} im Projektraum der Schering Stiftung, Berlin; \|\|\|\| \|\|\ in der Kunst Halle Sankt Gallen und /\/\/\ /\/\ im University of Michigan Museum of Art, Ann Arbor.



Haroon Mirza     Haroon Mirza    

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Pedro Wirz – Not the New, Not the Old, But the Necessary

mit einer Einführung von John Besson und einem Interview zwischen Adnan Yildiz und dem Künstler

Pedro Wirz arbeitet auf verschiedenen Ebenen mit konzeptuellen Ansätzen wie Abstraktion, Partizipation und Kuratieren. Für dieses Künstlerbuch hat Pedro Wirz befreundete Künstler gebeten, Origamis zu entwerfen und setzt damit seine Serie der „Curated Sculptures“ fort.

Origami ist die Kunst des Papierfaltens, die hier nicht nur als künstlerische Technik genutzt wird, sondern auch als Ausdruck der Abstraktion. Dabei nimmt Wirz den Einfluss der japanischen Kultur auf Brasilien in den Blick und greift hierfür auf seine eigenen Kindheitserfahrungen mit Origami zurück.

Wirz erkundet die Möglichkeiten des Tauschs von Rollen und Positionen in der Kunstwelt. Das erfordert eine gewisse Experimentierfreude, die von der zentralen Frage ausgeht: Was passiert, wenn wir Süden und Westen vertauschen, Künstler und Kurator, Papier und Skulptur – oder umgekehrt? Auf diese Weise schafft er ein soziales Netzwerk der Ideen, Bilder und Handlungsweisen.

Beteiligte Künstler u.a. Adriana Lara, Alfred Boman, Aljoscha Lanz, Bevis Marein and Charlie Youle, Breena Murphy, Carlos Dias, Christian Mueller, Dan Perjovschi, Dan Solbach, Daniela Domingues, Emil Michael Klein, Friedemann Heckel, Jan Kiefer, Jonathan Zawada, Keichi Eanaami, Lucas Rampazzo, Lucas Wirz, Samuel Leuenberger, Sara Vidas, Stephan Doitschinoff, Thomas Jeppe, Tilman Schlevogt, Tobias Rehberger, Tobias Willa



Pedro Wirz - Thomas Jeppe     Pedro Wirz - Carlos Dias    

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Yunchul Kim: CARVED AIR

Band 3 der Schriftenreihe der Schering Stiftung, herausgegeben von Lucía Ayala

mit Texten von Lucía Ayala, Jaime E. Forero-Romero und Yunchul Kim

Der koreanische Künstler Yunchul Kim setzt sich in seinen Arbeiten mit astrophysikalischen Phänomenen auseinander. Für die Publikation CARVED AIR erläutert die Kunsthistorikerin Lucía Ayala in „Himmelsmaterie“ die wissenschaftshistorische Basis des Konzepts der „Flüssigen Himmel“, das eine lange Tradition in der Geschichte der Astrophysik hat. Jaime E. Forero-Romero erörtert in seinem Beitrag „Flüssige Instabilitäten“ wissenschaftliche Begriffe wie beispielsweise Dunkle Materie aus der Perspektive seiner Disziplin und schildert den Wissenszuwachs durch die künstlerische Perspektive auf sein Fachgebiet. Yunchul Kim beschreibt in „Imaginäre Materie“ seine künstlerischen Ansätze in der Auseinandersetzung mit Astrophysik, Kunstgeschichte und Philosophie.



Yunchul Kim: CARVED AIR     Yunchul Kim: CARVED AIR    

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Villa Romana Fellows 2011

Thomas Kilpper, Henrik Olesen, Nora Schultz, Rebecca Ann Tess, Vincent Vulsma

Die Villa Romana Stipendiaten 2011 haben befreundete Künstler eingeladen, eine Arbeit zu ihrer Edition beizusteuern. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist eine Edition von 500, nummeriert von den Künstlern. Die beiliegenden weißen Handschuhe (Elisa van Joolen) vermitteln den Eindruck, es mit Kostbarkeiten von steigendem Wert zu tun zu haben.

Mit Beiträgen von Judith Hopf, Thomas Kilpper, Flo Maak, Henrik Olesen, Massimo Ricciardo, Nora Schultz, Josef Strau, Rebecca Ann Tess, Elisa van Joolen, Vincent Vulsma



Villa Romana Edition 2011     Judith Hopf, Untitled    

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Jacqueline Doyen: Eclipse

herausgegeben zur Ausstellung im Kunstverein Wolfsburg und Kunstverein Lingen

mit Texten von Justin Hoffmann und Meike Behm

Die in Berlin lebende, französische Künstlerin Jacqueline Doyen geht der Frage nach, was die Medienbilder von Politikern oder Stars, was die architektonischen Formen unserer Städte tatsächlich aussagen. Doyen interessiert sich dabei weniger für die offensichtlichen als für die unterschwelligen Mitteilungen. Für ihre Arbeit Die Ausarbeitung der Spontaneität hat die Künstlerin eine große Anzahl der in den Massenmedien veröffentlichten Politikerbilder zusammengetragen. Freigestellt und auf ein weißes Blatt DIN A4- Papier platziert, sind Politiker aus verschiedenen Ländern nebeneinander zu sehen. Die lineare Anordnung unterstützt die Vergleichbarkeit.

Doyens Arbeitsweise lässt hier an Aby Warburg und seine berühmte Sammlung (ab 1901) denken, der die Grundlage für seinen Bildatlas Mnemosyne darstellt. (Justin Hoffmann)



Jacqueline Doyen: Die Ausarbeitung der Spontaneität     Die Ausarbeitung der Spontaneität    

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THE WORLD ACCORDING TO…: Gert Jan Kocken

Künstlermagazin

herausgegeben von The Office, Berlin 2012

Das Künstlermagazin THE WORLD ACCORDING TO fordert Künstler dazu heraus, in einer ungewohnten Weise zu arbeiten: Er oder sie kann jede Quelle außer der eigenen künstlerischen Arbeit nutzen um eine Idee zu entwickeln, die nur auf Papier umgesetzt werden kann. Für 64 leere Seiten kreiert der eingeladene Künstler ein Projekt, bei dem es ihm freisteht, Bilder und Texte zu sammeln, zu schreiben und/oder andere Künstler, Freunde oder Familienmitglieder einzuladen, sich an dem Projekt zu beteiligen.

In der vierten Ausgabe des Magazins zeigt Gert Jan Kocken die Recherche, die seinen aktuellen Arbeiten zugrunde liegt. Vor dem Hintergrund einer Sammlung von Tausenden von Abbildungen illustriert er das problematische Verhältnis zwischen Religion und Bildgebung. Angesiedelt irgendwo zwischen Ikonoklasmus und Ikonophilismus schildert er, wie Bilder eingesetzt wurden, die Geschichte der Welt zu erzählen, vom Anbeginn der Geschichtsschreibung bis zum heutigen Tag.

Gert Jan Kocken (*1971, Ravenstein, NL) lebt und arbeitet in Amsterdam, wo er ein Stipendium an der Rijksakademie innehat. Kürzlich waren seien Arbeiten Im BAK, Utrecht in der Ausstellung The Return of Religion and other Myths zu sehen.

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Rehearsing Collectivity - Choreography Beyond Dance

herausgegeben von Elena Basteri, Emanuele Guidiund Elisa Ricci

mit Texten von Franco Berardi Bifo, Tina di Carlo, Gabriele Brandstetter, Kai van Eikels, Chris Haring, Gabriele Klein, Vincenzo Latronico, Boyan Manchev

und künstlerischen Arbeiten von Libia Castro & Ólafur Ólafsson, Nina Dick, Aldo Giannotti, Ingrid Hora, San Keller, Michael Koch, David Levine, Ligna, Liquid Loft/Chris Haring, Roman Ondák, Cesare Pietroiusti, Olivia Plender

Das Verb “to rehearse” / ”proben” wird zumeist mit Theater, Tanz und Performance assoziiert. In Verbindung mit “collectivity“ / „Kollektivität” werden darüber hinaus auch soziale und ästhetische Aspekte thematisiert, die in Zeiten von Occupy-Bewegung und Bürgerprotesten neu definiert werden. Der Reader Rehearsing Collectivity dokumentiert das gleichnamige, interdisziplinäre Projekt, das 2011 in der Tanzfabrik in den Uferstudios Berlin stattfand. Die Beiträge von Künstlern und Schauspielern, Mediaenaktivisten, Theater- und Architekturtheoretikern haben dabei einen Raum geschaffen, diese Begriffe zu „erproben“, erfahrbar zu machen und zu überdenken.



Olivia Plender: Audience Survey     Aldo Giannotti, Sam Keller, Ingrid Hora    

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Katrin von Maltzahn - Records Journal Survey

herausgegeben zur Ausstellung >Alphabet im BKV Potsdam

Katrin von Maltzahn betätigt sich „als Übersetzerin, die den Zwischenraum zwischen Bedeutung und Rhetorik, Recherche und chaotischem Zufall zu ihrem Handlungsraum macht und die Lesbarkeit der Welt als Aufforderung zum produktiven Missverständnis versteht.“ (Gerrit Gohlke) Das leinengebundene Künstlerbuch fungiert dabei als eine Art „Brevier“, als handlich kompaktes Nachschlagewerk einer Welt aus Codes und Zeichen und gibt ganz nebenbei einen Überblick über das Werk der Künstlerin der letzten Jahre.



Katrin von Maltzahn     Katrin von Maltzahn    

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Vorratskammer / Pantry

zum Festival ÜBERLEBENSKUNST im Haus der Kulturen der Welt

Hrsg. myvillages, Kathrin Böhm, Wapke Feenstra, Antje Schiffers, Thomas Sprenger

Im August 2011 fand im Haus der Kulturen der Welt in Berlin das Festival ÜBER LEBENSKUNST statt, ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt. Die Künstlerinitiative myvillages.org, wurden eingeladen, ein künstlerisches Projekt zu entwerfen und umzusetzen, das die Versorgung und Bewirtung der Festivalbesucherinnen und -besucher zum Thema hat. Es wurde eigens eine Vorratskammer angelegt – gemeinsam mit Organisationen, Initiativen und gewerblichen Produzenten, mit Laien und Fachleuten, in großen und kleinen Mengen. In die Vorratskammer kam, was lokal vorhanden war und das, was gemeinsam neu ausgedacht wurde, durch Tausch, durch Kauf, durch neuen Anbau, gemeinschaftliche Ernte, neue Produktentwicklungen und Geschenke. Alles, was von den 8000 Besuchern auf dem Festival gegessen und getrunken wurde, kam aus der Vorratskammer.

Die Publikation thematisiert über das große Festessen hinaus den aktuellen Trend zur individuellen Lebensmittelproduktion, von der die allseits entstehenden Restaurants und Geschäfte im Stil einer ländlichen Gastronomie mit regionalen Produkten zeugen. Der vorliegende Band im Großformat dokumentiert mit ^^zahlreichen wunderschönen Aufnahmen teils vor der Kulisse des Haus der Kulturen der Welt mitten im Großstädtischen Berlin das Anbauen und Aussehen, Einlegen und Ansetzen, Schlachten und Pökeln und letztlich Verspeisen aller regionaler Köstlichkeiten.



   

www.myvillages.org

www.japsambooks.nl

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Sammlung Haubrok - We showed

mit einem einführenden Text von Sebastian Preuss

Arbeiten von Maurizio Cattelan, Martin Creed, Olafur Eliasson, Isa Genzken, Rodney Graham, On Kawara, Lone Haugaard Madsen, Jeppe Hein, Jonathan Monk, Peter Piller, Karin Sander, Franz West, Cerith Wyn Evans, Pae White, Christopher Williams, Haegue Yang, Heimo Zobernig, u.v.a.

In ihrem Ausstellungsraum am Strausberger Platz in Berlin führen Axel und Barbara Haubrok seit Jahren exemplarisch vor, wie man Konzeptkunst als vitales und dringliches, ganz und gar heutiges Phänomen zeigen kann. In 25 Jahren haben die beiden eine der aufregendsten Sammlungen konzeptueller und minimalistischer Kunst aufgebaut. Aber was heißt „Konzept“ und „Minimal“? ... In klaren Worten legt Axel Haubrok Rechenschaft ab, wie er vorgeht und welche Fragen ihn umtreiben. (Sebastian Preuss)

Der Katalog dokumentiert die 24 Ausstellungen im Showroom am Strausberger Platz innerhalb der letzten 5 Jahre mit Installationsansichten, einführenden (Presse)texten und einem Beileger, in dem sich das Werkverzeichnis zum Danebenlegen befindet.



Rogalski     my.LA - Brian Kennon, Joel Tauber, Morgan Fisher    

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Raumschiff Jugoslawien - Die Aufhebung der Zeit

herausgegeben von Neue Gesellschaft für Bildende Kunst, Berlin mit Naomi Hennig, Jovana Komnenić, Arman Kulašić, Dejan Marković, Arnela Mujkanović, Katja Sudec, Anita Šurkic

mit Texten von Gal Kirn, Todor Kuljic, Ozren Pupovac, Miško Šuvakovic, Ozren Pupovac, Oliver Ressler

Mit der Transformation der europäischen sozialistischen Staatssysteme nach 1989 wurde eine neue Episode in der Weltgeschichte eingeleitet. Die politischen Positionen des Postkommunismus artikulieren sich dadurch, dass sie alle Facetten des ehemaligen Systems als Teile eines totalitären Gebildes abwerten, um ihren Freiheitsanspruch (Freiheit in Bezug auf ethnische Identität und/oder auf privates Eigentum) rechtfertigen zu können. Der vorliegende Reader will vor diesem Hintergrund die spezifische Geschichte der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien betrachten, und stößt auf ein ambivalentes Bild, das keineswegs nur einfarbig, eindeutig oder gar totalitär erscheint. Inwiefern kann eine von Nostalgie und Revisionismus Abstand haltende Anerkennung dieser Vergangenheit gedacht und reflektiert werden, um zur Konzeption zukünftiger Veränderungsprozesse beizutragen?

Mit Arbeiten von: Phil Collins, Marijan Crtalić, Bojan Fajfrić, Igor Grubić, Nina Höchtl, Hristina Ivanoska, Adela Jušić / Lana Čmajčanin, Marko Krojač (Marc Schneider), Sebastjan Leban / Staš Kleindienst, Marcel Mališ, Peter Mlakar / Laibach, Alban Muja, Vesna Pavlović, Klopka za pionira, Damir Radović, Vahida Ramujkić, Grupa Spomenik



“Brotherhood and Unity” - in the colors of the “Internationals.     Ozren Pupovac - The Dialectics of the Revolution    

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Ulf Aminde - miserere

mit einem Text von Felix Ensslin

herausgegeben von Cordelia Marten

Das Künstlerbuch präsentiert eine Übersicht der Werke von Ulf Aminde, die in den letzten fünf Jahren realisiert wurden und zeigt dabei seine engen Verbindungen zum Theater auf. Durch die Eigenständigkeit der Bilder, die nicht mehr bloße Abbilder oder Stills der filmischen Arbeiten des Künstlers sind, konnte eine Art Meta-Erzählung entstehen, die über sein gesamtes Schaffen berichtet. Die Bilder wurden als Collagen abfotografiert, was Ulf Aminde in die Rolle eines Regisseurs versetzt und als Protagonist in einem Bildertableau erscheinen lässt, aus dem es anscheinend kein Entrinnen gibt. Das Resultat ist ein eindrückliches Panorama, ein Geflecht aus Bildern von Darstellern und Regisseur als Beschreibung einer radikalen Arbeitsweise, die Fragen von Subjektivität aufwirft.



Felix Ensslin - Gesten der Erinnerung     Ulf Aminde - miserere    

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Other Possible Worlds - Proposals on this Side of Utopia

herausgegeben von ngbk, Berlin

mit Dorothee Albrecht, Berit Fischer, Franziska Lesák, Hubert Lobnig und Moira Zoitl

Welche Rolle können Kunstprojekte, Kunsträume, selbstorganisierte Akademien und Labs bei der Entwicklung von Vorstellungen von Welt jenseits einer rein ökonomischen Globalisierung spielen? Projekte aus verschiedenen Teilen der Welt wurden eingeladen, andere Lebenswirklichkeiten vorzuschlagen und zu testen – vom kleinen künstlerischen Versuch bis zum gesellschaftlichen Experiment. Other Possible Worlds – Entwürfe diesseits von Utopia ist als fortlaufend erweiterbarer Pool für verschiedene Formate gedacht. Themen wie der Umgang mit kulturellen Differenzen, ökonomischen und ökologischen Veränderungen, Nivellierungsprozessen und Unübersichtlichkeiten bilden die Basis für den gemeinsamen Frageraum. Die Publikation versteht sich als Arbeitsmappe, die Ideen, Konzepte, Modelle, Begriffe, Projekte, Kits und Handlungsformen als Ansätze und Perspektiven für weitere Projekte in anderen Teilen der Welt verknüpft.



Kiluanji Kia Henda - Other Possible Worlds     Xu Tan - Other Possible Worlds    

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Paul Vanouse: Fingerprints… Index - Abdruck - Spur

herausgegeben von Jens Hauser und Heike-Catherina Mertens, Schering Stiftung

mit Texten von Simon A. Cole, Jens Hauser, Hans-Jörg Rheinberger und Paul Vanouse

Die Publikation Fingerprints… von Paul Vanouse ist Auftakt einer Schriftenreihe der Schering Stiftung zu ausgewählten Ausstellungen und Projekten an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft. Die Biomedien-Installationen von Paul Vanouse hinterfragen die Codes und Bilder der heutigen Molekularbiologie. In vier theoretischen Essays des Bandes reflektieren der Kriminologe Simon A. Cole, der Wissenschaftshistoriker Hans-Jörg Rheinberger, der Kurator Jens Hauser und der Künstler selbst die Genomik-kritschen Installationen in Fingerprints... und betrachten sie aus ästhetischen, politischen und technikphilosophischen Blickwinkeln.



Paul Vanouse: Fingerprints     Paul Vanouse: Fingerprints    

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Pablo Pijnapple - A Vision in Time

mit einem Text von Xander Karskens und einem Künstlergespräch mit Mark Glöde

Pablo Pijnapples subtil erzählte Bildergeschichten sind Portraits von Freunden und Verwandten und bestehen aus gefundenem Fotomaterial und Dias. Sein erstes Künstlerbuch im Taschenformat ist dementsprechend ein Selbstportrait und enthält Erinnerungen und Betrachtungen über Photographie und Film sowie ein Interview.



Pablo Pijnapple: A Vision in Time    

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Erik Steinbrecher – CANDY MAN

Schwarzgeld wird nicht in Tüten verpackt, auf denen Schwarzgeld steht. Anders bei Lakritzbonbons, die Erik Steinbrecher als Material für seine neue Arbeitsserie verwendet hat. Durch Kochen und Einlegen in Wasser deformiert und klebrig geworden, hat der Künstler sie zu kleinen Skulpturen verarbeitet und auf Sockel gesetzt, die er im Müll gefunden hat – Flaschendeckel und andere Gefäßverschlüsse. Der so entstandene Skulpturenpark wurde für CANDY MAN aus einer elegant erhöhten Betrachterposition fotografiert, gedruckt und zurück in die Tüte gesteckt. Und in dieser kleinen Tüte finden sich alle großen Fragen der Repräsentation.



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Eléonore de Montesquiou – Na Grane

Im Zentrum von Eléonore de Montesquiou Buch steht ein in Westeuropa nahezu unbekanntes Gebiet am Rande der Europäischen Gemeinschaft: In Interviews und Gesprächen mit Einwohnern deckt die Künstlerin die Geschichte der Städte Ivangorod und Narva auf, zweier Städte die einander auf zwei Seiten des Flusses gegenüberliegen, der hier die Grenze zwischen Russland und Estland bildet. Interviews, Texte und das begleitende Fotomaterial zu Alltagszenen auf beiden Seiten der Grenze bilden eine spannende Dokumentation des Postkommunismus.



Montesquiou     Montesquiou    

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Goldrausch 2010

herausgegeben von Birgit Effinger, Hannah Kruse, Goldrausch Künstlerinnenprojekt

mit Texten von Michèle Faguet, Ralf F. Hartmann, Wulf Herzogenrath, Katie Kitamura, Alma-Elisa Kittner, Erin Manns, Chus Martinez, Petra Reichensperger u.a.

Das Goldrausch Künstlerinnenprojekt ist ein einjähriger Professionalieserungskurs für Künstlerinnen, vermittelt berufsspezifische Kenntnisse, unterstützt individuelle Vermittlungsstrategien, und fördert das Bilden von Netzwerken und Austausch. Die diesjährigen Künstlerinnen sind: Elly Clarke, Pauline Curnier Jardin, Tatiana Echeverri Fernandez, Linda Franke, Anne Kathrin Greiner, Lisa Jugert, Anna-Myga Kasten, Katja Kollowa, Michelle-Marie Letelier, Silvia Marzall, Lätitia Norkeit, Bettina Rave, Karen Scheper, Miriam Steinhauser, und Kym Ward.



Goldrausch 2010, Lisa Jugert     Goldrausch 2010, Tatiana Echeverri Fernandez    

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Tamayo Misawa, Cindy Schmiedichen, Sebastian Stumpf, Miriam Visaczki – Marion-Ermer-Preis 2010

Der Katalog präsentiert die diesjährigen Preisträger, ausgewählt von der Jury bestehend aus Susanne Gaensheimer (MMK Frankfurt/Main), Norbert W. Hinterberger (Bauhaus-Universität Weimar), Gregor Jansen (Kunsthalle Düsseldorf), Heike Munder (Migros Museum für Gegenwartskunst, Zürich) und Angelika Richter, der Kuratorin der Ausstellung. Die Publikationen enthalten Essays von Martin Conrads, Anke Hoffmann, Susanne Holschbach, Steffen Siegel sowie zwei generelle Texte über die Funktion von Kunstpreisen für junge Künstler von Veronika Schuster und "Von der (Un-)Möglichkeit des Kuratierens" von Angelika Richter.



Marion-Ermer-Preis 2010, Tamayo Misawa     Marion-Ermer-Preis 2010, Sebastian Stumpf    

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Renata Lucas – Kunstpreis der Schering Stiftung 2009

herausgegeben von Susanne Pfeffer, KW Institute for Contemporary Art und Heike Catharina Mertens, Schering Stiftung Berlin

mit Texten von Jens Hoffmann, Charlotte Klonk und einem Interview mit Renata Lucas von Susanne Pfeffer

Das Werk von Renata Lucas formuliert eine starke gesellschaftliche und kritische Haltung – die sich in ihren dekonstruktiven, politisch-räumlichen Aspekten eher vom Erbe solcher Künstler wie Gordon Matta-Clark und Michael Asher herleitet als von dem psycho-physischen Terrain, das von ihren brasilianischen Künstlerkollegen wie Hélio Oiticica, Lygia Clark und Ernesto Neto erforscht wurde –, und es schlägt in der brasilianischen Kunst eine neue Richtung ein.

Lucas erlebt einen Raum niemals ausschließlich durch eine Beschreibung oder ein Bild; vielmehr schafft sie physische Umgebungen, die sich ebenso sehr an der Sinneswahrnehmung orientieren, wie sie kritische Übungen in Gesellschaftswissenschaften sind. (Jens Hoffmann)

Renata Lucas hat den Ernst Schering Kunstpreis 2009 erhalten.

Design: Manuel Raeder



Cabeça e cauda de cavalo    Cabeça e cauda de cavalo   

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Florian Dombois – What Are the Places of Danger Works 1999–2009

herausgegeben von der Kunsthalle Bern

mit einer Einführung von Philippe Pirotte

Der Katalog gibt einen Überblick über 34 Projekte von Florian Dombois (*1966), dem Gewinner des Deutschen Klangkunst-Preises 2010 und einem der Protagonisten der Methode „Kunst als Forschung“.

Florian Dombois’ Arbeiten der letzten zehn Jahre beschäftigen sich mit Landschaft, Labilitäten, Seismik, wissenschaftlichen und technischen Fiktionen. Sechs umfangreiche Essays ergänzen die bebilderte Dokumentation.



What Are the Places of Danger    What Are the Places of Danger   

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Filipa César – Montrage

herausgegeben von Doreen Mende

mit Texten von Galit Eilat, Colin MacCabe, Eglantina Monteiro, Helena Vilalta, einem Gespräch zwischen Filipa César und Doreen Mende

Montrage ist eine Ausstellung in Buchformat mit cinematografischen Projekten der Portugiesischen Künstlerin Filipa César. Erinnerung, Politik und Sprache in Bezug auf Film sind dabei zentrale Themen. César verwendet die Technik der Montage, die Raum für einen 'dritten Blick' (Godard) des Betrachters markieren. Jedoch ähnlich wie ihre Filme verlässt sich auch das Projekt Montrage weder auf eine lineare Zeitlichkeit noch auf eine dialektische Organisation des Gezeigten, sondern die Lesbarkeit entsteht in einem kristallinen Raum zwischen den Bildern und Wörtern. Der Raum zwischen den Buchstaben und Bildern enthält mehr Realität als die Zeit, in der man den Film sieht oder den Text liest.

Design: Manuel Raeder



Montrage     Montrage    

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Ausstellungen (Auswahl):

2010 12th Architecture Biennial, Venice
        29th São Paulo Biennial, São Paulo
        Manifesta 8, Cartagena
        SOLAR- Galeria de Arte Cinemática, Vila do Conde









 

Transient Spaces

herausgegeben von Marina Sorbello und Antje Weitzel

zur Ausstellung in der ngbk, Berlin

Über zwei Jahre widmeten sich KünstlerInnen und KulturproduzentInnen in Workshops, Seminaren, Vorträgen und Künstlerresidenzen aktuellen Fragen zu Mobilität, Tourismus und Migration. Ergebnisse dieser Arbeit waren bereits in Ausstellungen in Italien, Litauen und Rumänien zu sehen.

Der Band erscheint begleitend zur Ausstellung in der NGBK und im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien in Berlin, vereint Essays, Interviews, Fallstudien und künstlerische Interventionen zum Thema und bietet damit einen Überblick zur aktuellen Debatte über neue Formen flexiblen Lebens und permanentem Unterwegssein.



Transient Spaces     Transient Spaces    

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Erik Steinbrecher – Schluss mit Öko

herausgegeben von Roman Kurzmeyer, Basel/Berlin 2010

Kurator Roman Kurzmeyer lädt regelmäßig Künstler ein, die in einer Arbeitswoche das Bergdorf am Walensee und Umgebung bespielen. Erik Steinbrecher hat sich von Berlin auf den Weg ins Künstlerdorf Walensee gemacht, und eine berühmte Berliner Schnellmahlzeit mitgebracht, quasi als Multiple: 100 Berliner Buletten, die er in einer Scheune „abhängt“ wie Rauchfleisch und anschließend spektakulär in einem Lagerfeuer verbrennt.

Die Publikation dokumentiert die Geschichte von Erik Steinbrechers Berliner Buletten-Installation im ehemaligen Künstlerdorf und ist von Stephan Müller gestaltet worden.



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Matthew Antezzo – Doppelpunkt

mit einem Text von Erlend Hammer

herausgegeben von Bernd Milla, Kunstverein Göttingen

Matthew Antezzos Malerei zeigt Einflüsse von Fluxus, Konstruktiver und Konzeptkunst. Sein aktueller Katalog kreist um entscheidende Wenden der Mediengeschichte – wie die Erfindung des Transistorradios und des Computers. Gleichzeitig collagiert die Publikation Matthew Antezzos Arbeiten aus den letzten zwanzig Jahren in der Art eines Künstlerbuches.



Doppelpunkt     Doppelpunkt    

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Paolo Chiasera – Relic and Fetish

mit Texten Von Dieter Roelstraete, Andreas Schlaegel und Andrea Viliani

herausgegeben von Paolo Chiasera und Cordelia Marten

Chiaseras mediale Bandbreite ist vielfältig – sie reicht von Malerei und Zeichnung über Skulptur und Installation bis zu Film und Performance: Er schnitzt Gehirne aus Holz, schlüpft verkleidet in die Rollen verschiedenster Figuren der Kunstgeschichte, widmet ihnen ein eigenes Archiv oder formt gigantische Skulpturen aus Ton, um sie am Ende in die Luft zu sprengen und etwas Neues daraus entstehen zu lassen. Paolo Chiaseras Arbeit verändert häufig ihre Form und lässt die Betrachter verschiedene Blickwinkel einnehmen. Das Künsterbuch stellt verschiedene seiner Projekte dar, die jeweils in Zusammenarbeit mit dem Leipziger Grafiker Till Gathman individuell und auf unterschiedlichem Papier gestaltet wurden.



Relic and Fetish     Relic and Fetish    

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Kathrin Sonntag – SUPERKALIFRAGILISTIKEXPIALIGETIK

mit einem Gespräch zwischen Mary Poppins und Grant H. Atkinson

herausgegeben von Janneke de Vries für die GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst Bremen

Die Künstlerpublikation dokumentiert die Ausstellung der Berliner Künstlerin Kathrin Sonntag (*1981) in der GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst in Bremen und überträgt deren grundlegende Gedanken in Buchform. Kathrin Sonntag ist an dem Moment interessiert, an dem ein normalerweise durch und durch lesbarer Gegenstand aus sich heraustritt. Sie ist dem Zauber auf der Spur, der sich noch im Alltäglichsten finden lässt. Wie schon die Präsentation zieht auch der Katalog gleichermaßen spielerische wie präzise Verbindungslinien zwischen den unterschiedlichen dargestellten Elementen und legt Verwandtschaften in Form, Farbe oder Inhalt auf eine Weise offen, die den verwendeten Objekten und Wandarbeiten überraschende Qualitäten zugesteht. Ein fiktives Gespräch zwischen Mary Poppins (der Titelgeberin von Ausstellung und Buch) und Grant H. Atkinson (einem Anagramm von Kathrin Sonntag) führt darüber hinaus in den Ansatz von Präsentation und Publikation ein.



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THE WORLD ACCORDING TO…: Olaf Nicolai

Künstlermagazin

herausgegeben von The Office, Berlin 2010

Das Künstlermagazin THE WORLD ACCORDING TO fordert Künstler dazu heraus, in einer ungewohnten Weise zu arbeiten: Er oder sie kann jede Quelle außer der eigenen künstlerischen Arbeit nutzen um eine Idee zu entwickeln, die nur auf Papier umgesetzt werden kann. Für 64 leere Seiten kreiert der eingeladene Künstler ein Projekt, bei dem es ihm freisteht, Bilder und Texte zu sammeln, zu schreiben und/oder andere Künstler, Freunde oder Familienmitglieder einzuladen, sich an dem Projekt zu beteiligen.

Olaf Nicolais (*1962) Arbeiten sind konzeptionell angelegt und oft von (sozio-) kulturellen Bezügen geprägt. Das Künstlermagazin erscheint zur Ausstellung „Warum Frauen gerne Stoffe kaufen, die sich gut anfühlen“ in der Arbeiterkammer Wien, für die Olaf Nicolai einen seidenen Vorhang entworfen hat. Das Magazin besteht aus umfangreichen Verweisen und einem Apparat, ohne den eigentlichen Ursprungstext abzudrucken.



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Felix Meyer – la belle indifférence

Dieses Künstlerbuch besticht in erster Linie durch seine Schlichtheit in Form, Farbe und Reproduktionstechnik. Gleichzeitig stellt es eine Referenz zu den XEROX Books der 1960er Jahre, beispielsweise eines Seth Siegelaub her.

Die „schöne Gleichgültigkeit“ wurde geprägt vom Psychoanalytiker Pierre Janet und steht für die Symptomatik von Hysterikern, eine geradezu auffallende Sorglosigkeit ihren offensichtlichen und durchaus auch starken körperlichen Symptomen gegenüber einzunehmen.



la belle indifférence    

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Moritz Wiedemann – Selbstportrait

In seinem Künstlerbuch Selbstportrait kombiniert Moritz Wiedemann (*1971) die Ergebnisse seines tagebuchartigen Schreibens mit denen seiner Arbeit als bildender Künstler und porträtiert so sein bisheriges Werk. Im Zentrum des Buches stehen dabei die Fragen nach Sinn und Unsinn der eigenen Lebensform, dem Verhältnis von Kunst und Leben, von Tun und Nichtstun.

Wenn Moritz Wiedemann während langer Tage im Atelier nichts tut (oder meint, nichts zu tun), dann schläft er auf dem Sofa, geht auf und ab, hört Radio, trinkt Kaffee, liest, beobachtet Fliegen und beschreibt diesen Zustand gekonnt mit der Freiheit des literarischen Dilettanten.



Selbstportrait     Selbstportrait    

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Claudia Christoffel

mit Literatur von Tanja Dückers und einem Text von Ludwig Seyfarth

Die erste Monographie von Claudia Christoffel ist zugleich Künstlerbuch und gibt einen Überblick der konzeptuellen Fotoarbeiten, die anlässlich der Stipendienaufenthalte in Chile (2006), New York (2007) und dem Bergdorf Olevano Romano in Italien (2009) entstanden sind.
„Die Frage, was wir überhaupt sehen, mit welchen (Realitäts)ebenen wir es zu tun haben, wird bei den Fotografien, Collagen und Fotocollagen Claudia Christoffels systematisch im Unklaren gelassen. Mit subtilen, fast unscheinbaren Eingriffen bringt sie Sinn- und Ordnungszuweisungen durcheinander.“ Ludwig Seyfarth



fake or feint     Claudia Christoffel    

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Friedensschauplätze

herausgegeben von ngbk, Berlin

mit Dietrich Heißenbüttel, Anke Hagemann, Karin Kasböck, Christoph Leitner und Gunda Isik

Kriegsschauplätze in aller Welt stehen täglich im Mittelpunkt der medialen Aufmerksamkeit. Friedensarbeit hingegen ist unspektakulär, langwierig und wenig attraktiv. Was aber macht einen Ort, eine Initiative, eine künstlerische Arbeit zu einem Schauplatz des Friedens? Welche alternativen Perspektiven lassen sich den asymmetrischen Sichtbarkeitsverhältnissen entgegen stellen? Ist Frieden überhaupt sichtbar und darstellbar? Die Publikation Friedensschauplätze versammelt künstlerische und aktivistische Strategien, die verdeckte Hintergründe an verschiedenen Krisenschauplätzen der Welt sichtbar machen, in öffentliche Diskurse intervenieren und sich der Kriegslogik widersetzen.



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fake or feint

herausgegeben von Martin Beck, Adrian Bremenkamp und Joerg Franzbecker zusammen mit Arsenal – Institut für Film und Videokunst

Die Ausstellungsreihe fake or feint fand von Januar bis Juli 2009 in Projekträumen am Berliner Alexanderplatz sowie im Kino Arsenal statt. Im Mittelpunkt stand das Thema einer Politik der Oberfläche, verfolgt entlang von Konzepten wie Markierung, Maskerade, Inszenierung, Display, Störung, Devianz. Die im Anschluss erarbeitete Publikation überträgt die im Rahmen des Projekts erprobten Dokumentations- und Kontextualisierungsformate auf die Buchform. Der Dokumentation der sechs Ausstellungs- und Filmszenarien wird eine Auswahl von Textabschnitten gegenübergestellt, die ein Narrativ entlang der für die Ausstellungsreihe relevanten Konzepte entwickeln.

Teilnehmende Künstler: Kaucyila Brooke, Claude Cahun, Daniela Comani, Keren Cytter, e-Xplo mit Jaime Lutzo, Amy Granat, Tom Holert, Heiko Karn, Daniel Knorr, Annja Krautgasser, Katrin Mayer, Eran Schaerf, Eske Schlüters/Axel Gaertner, Sofie Thorsen/Katharina Lampert



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Jakob Jensen – Large Image Collider

In der Serie "Neun", Landeskulturzentrum Salzau

mit einem Text von Huberts von Amelunxen

„Jakob Jensens Salzau ist eine poetisch künstlerische Befragung des Lichts, in ihrem Scheinen changierend zwischen dem prometheisch domestizierten Feuer, dem rasenden Stillstand (Paul Virilio) der 0,00009 Sekunden, welche die Partikel benötigen, um eine Umlaufbahn der 27 Kilometer zu absolvieren und der bewegt einhaltenden Geste des Künstlers, der, wie einst Caspar David Friedrich die Schollen des Eismeers malte, in Salzau Schnitzel gehackten Holzes aufeinander schüttet und überhaupt Innen und Außen, wie einst Walter de Maria, verkehrt.“ (Hubertus von Amelunxen)



Jakob Jensen     Jakob Jensen    

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Fernando García

herausgegeben von Aanant & Zoo

mit einem Text von Birgit Rieger

SINULLA EI OLE HUOLEHTIMISEN AIHETTA, KAIKKI ON SELVA – ist Finnisch und bedeutet: Kein Grund zur Sorge, alles ist geklärt. Wie schön, dass der spanische Künstler Fernando Garcia (*1975) uns das finnische Alphabet auf seine Weise näher bringt. Das vorliegende Büchlein ist das Ergebnis von Fernando Garcías Aufenthalt im finnischen Jyväskylä, 138 wunderschöne Aquarelle, eine Art zeichnerisches Tagebuch, beeinflusst vom Gummerus, einem finnisch/spanischem Wörterbuch.



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Ulrich Hakel – Fixing the Sun

mit einem Text von Susanne Prinz

Ulrich Hakels Oeuvre umfasst, ausgehend von der klassischen Handzeichnung, ein konzeptuelles und formales Repertoire in Form von Malerei, Skulptur und Installation. Ein zentrales Motiv in seinem Werk ist das Moment des menschlichen Scheiterns an allzu konkreten Machtstrukturen und Medienwelten. Hakels Arbeiten weisen auf konkrete gesellschaftliche Systeme und deren Einengung hin, brechen diese aber zugleich unter Einbeziehung von Comic-Elementen und freier zeichnerischer Geste auf. Das vorliegende Buch ist die erste Monographie des Künstlers, die zeitgleich zu seiner Ausstellung im Kunstraum Innsbruck erscheint.



Ulrich Hakel     Ulrich Hakel    

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Kunstverein Wolfsburg – Best of 50 Years

mit Texten von Justin Hoffmann und Dr. Volkmar Köhler

Den Anlass für den Katalog und die gleichnamige Ausstellung bildete das 50. Jubiläum des Kunstverein Wolfsburg, in dessen Rahmen eine intensive Auseinandersetzung mit Geschichte und historischem Denken stattfand. Das Buch stellt pro Jahrzehnt der Vereinsgeschichte eine künstlerische Position vor, welche die besondere Bedeutung dieser Kunstinstitution unterstreicht. Entsprechend dem Aufgabenbereich eines Kunstvereins wurden vorwiegend junge, noch unbekannte Künstler präsentiert, die sich jedoch in den kommenden Jahren in der Kunstszene durchzusetzen und zu etablieren wussten. In der Publikation vertreten sind Arbeiten von Gerhard Richter, Timm Ulrichs, Jiří Georg Dokoupil, Candida Höfer und Chicks On Speed.



Best of 50 Years     Best of 50 Years    

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Matts Leiderstam – Nachbild / After Image

mit Texten von Anja Casser and Wolfgang Ullrich

herausgegeben vom Badischen Kunstverein, Karlsruhe

Der Katalog dokumentiert die Einzelausstellung des schwedischen Künstlers Matts Leiderstam (*1956) im Badischen Kunstverein. Er präsentiert sowohl neue Arbeiten, die speziell für die Ausstellung entstanden sind, als auch ältere Werkgruppen, die der Künstler seit den 1990er Jahren ständig erweitert. Leiderstam ist interessiert an Aspekten historischer Malerei, denen bislang nicht viel Aufmerksamkeit zuteil wurde. Diese löst er aus ihrem normativen Kontext in Sammlungen und Archiven und untersucht sie von einem zeitgenössischen Standpunkt aus. Er kombiniert zwei Kontexte, die für ihn beim Betrachten von Gemälden entscheidend sind: Kunstgeschichte und homosexuelle Kultur. Leiderstam lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf versteckte homoerotische Hintergründe, kleine Details oder verborgene Zusammenhänge.



Nachbild / After Image     Nachbild / After Image    

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Udo Bohnenberger

erschienen zur Ausstellung in der Neuen Galerie Graz

„Dem eigenen Selbstverständnis nach agiert Udo Bohnenberger ähnlich einem Drehbuchautor oder Regisseur. Er erfindet keine statischen Figuren und Objekte, sondern Konstellationen und Geschichten.“ (Anette Südbeck)
Die Gestaltung und das Layout des Buches sowie die durchlaufende Bildstrecke im Mittelteil des Buches,beziehen sich auf die klassischen Merkmale eines Bildhauerkatalogs der 50er und 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts.



       

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Dominik Sittig – Dekade & Dekor

Dekade & Dekor erscheint als Publikation im Rahmen der gleichnamigen Einzelausstellung von Dominik Sittig in der Galerie Christian Nagel Köln. Weniger Begleitkatalog als vielmehr eigenständiges Element, forciert Dekade & Dekor in Layout und Reproduktion, die an Kunstpublikationen der 1960er Jahre angelehnt sind, „das Moment des Anachronistischen in Hinblick auf eine allgemein zu diagnostizierende Rückwärtsgewandtheit der Gegenwart der Kunst. Das Buch selbst stellt eine der Möglichkeiten der Reaktion, entsprechend seiner aggressiven Historifizierung: die Hysterie der Historizität.“ (Dominik Sittig)



Dekade & Dekor     Dekade & Dekor    

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Erik Steinbrecher – Starker Tobak

parkiert im Kunsthof Zürich

Der alte, rauchende VW-Bus ist Hauptdarsteller eines Roadmovies von Berlin nach Zürich, „Living Sculpture“, Freiluftakademie und zugleich der Beginn einer Tischrunde. Im Bus ist auch ein Bett eingebaut, und der anfängliche Plan sieht vor, dort einmal zu übernachten. „Dozent sucht Unterkunft mit Frühstück; gratis.“



Starker Tobak     Starker Tobak    

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Antje Schiffers und Thomas Sprenger – Ich bin gerne Bauer und möchte es auch gerne bleiben

Antje Schiffers und Thomas Sprenger haben Landwirten angeboten, ihren Hof zu malen. Nach dem Zweiten Weltkrieg sind solche Tauschgeschäfte entstanden, da nur Landwirte genug zu essen hatten. Ein halbes Jahrhundert später sind Antje Schiffers und Thomas Sprenger durch Europa gereist, und überall dort, wo ein Handel vereinbart war, eine Woche geblieben. Eine Woche war die Zeit, die den Landwirten meistens gegeben war, um ein Video zu machen, und die Antje Schiffers für die Malerei zur Verfügung hatte, von Vorbesprechungen, der gemeinsamen Suche nach dem schönsten Sujet oder Blickwinkel, von Einladungen und Festen einmal abgesehen. Herausgekommen ist eine Art Handbuch über den Beruf des Landwirtes in Europa, vom kleinen Familienbetrieb über das Weingut bis zum industriellen Mastbetrieb.



Ich bin gerne Bauer     Ich bin gerne Bauer    

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Sandra Kranich – Dark Triangle

mit einem Interview von Nikola Dietrich und Jochen Volz

Sandra Kranichs Feuerwerksinstallationen existieren nur für Momente, und folgen inhaltlich und formal dem jeweiligen Kontext, in dem sie stattfinden. Ihren Ausgangspunkt haben die Feuerwerke in zeichnerischen und skulpturalen Entwürfen. Der Katalog dokumentiert die Arbeiten der letzten Jahre und enthält eine DVD mit Dokumentationen der Feuerwerke.



Dark Triangle     Dark Triangle    

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Ingo Gerken – Views und Reviews

mit Texten von Christian Schindler, Nina Jaenisch und Marco Antonini

herausgegeben vom Kunstverein Apex Pro Art, Göttingen, anläßlich der Ausstellung When Attitude becomes Norm

Ingo Gerken (*1971) aktiviert kunsthistorische Kontexte und transformiert sie in räumlich-skulpturale Zustände. Im Spannungsfeld von Referenz und Relevanz, Situation und Subversion untersucht er die Durchlässigkeit gedachter und realer Räume, ihre Konstruktion, ihre Flexibilität und ihr Gewicht. Seine Interventionen, Skulpturen und Fotografien verweigern sich einer festen Materialität und plädieren eher für den pur verdichteten Moment. Mit oft minimalem Aufwand und großer Leichtigkeit verbinden sich die Dinge mit ihrem Umfeld und stehen plötzlich und gezielt als Widerstand und Parameter in geschichtlichen, architektonischen und politischen Verhältnissen da.



Views and Reviews     Views and Reviews    

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Philipp Morlock

zur Ausstellung im Mannheimer Kunstverein

Heinrich-Vetter-Preis, 2009

„Wandermönche“ und „Mantelmänner“, „schnelle Frauen, schöne Autos“ sind das Personel von Philipp Morlocks (*1974) aktuellem Katalog. Die Skulpturen sehen aus wie Kutschen, sind aus Metall und Lack, Eisenplatten, Draht und Holz gezimmert und stehen für Verbrecher wie Al Capone oder den Schinderhannes . In dieser eigentümlichen „Ahnengalerie“ befinden sich auch Personen aus der Politik wie Benno Ohnesorg und Karl Heinz Kurras.



Works Werke     Works Werke    

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Grönlund-Nisunen – Works Werke

mit Texten von Jyrki Siukonen and Carl Michael von Hausswolff

Tommi Grönlund und Petteri Nisunen arbeiten gemeinschaftlich als Architekten und als bildende Künstler. Sie entwickeln skulpturale Installationen und Interventionen sowohl in urbaner Umgebung als auch in der Natur, wobei sie sich speziell mit Sound, Licht und architektonischen Inhalten auseinandersetzen. Das Buch präsentiert zwanzig Werke, Projekte und Auftragsarbeiten von Grönlund-Nisunen auf ganzseitigen Farbabbildungen, die von Kurztexten der beiden Künstler begleitet werden.



Works Werke     Works Werke    

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Stefan Eichhorn, Andrea Legiehn, Margret Hoppe, Hans-Christian Lotz – Marion-Ermer-Preis 2009

Der seit 2001 jährlich ausgeschriebene Marion-Ermer-Preis gilt heute als bedeutende Förderinstitution für junge Kunst in den Neuen Bundesländern. 2009 vergab die internationale Jury den Preis an Stefan Eichhorn, Andrea Legiehn, Margret Hoppe und Hans-Christian Lotz. Die Publikation umfasst ein Heft und vier von den Künstlern konzipierte Bücher mit Essays von Ellen Blumenstein, Christian Driesen, Vanessa Joan Müller, Thibaut de Ruyter und Raimar Stange.

Jury 2009: Ellen Blumenstein (Kuratorin der Ausstellung), Giovanni Carmine (Kunsthalle St. Gallen), Vanessa Joan Müller (Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf), Dieter Roelstraete (MuHKA, Antwerpen), Christian Sery (Direktor HfBK Dresden)



Marion-Ermer-Preis 2009, Hans-Christian Lotz     Marion-Ermer-Preis 2009, Hans-Christian Lotz    

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Claudia Wieser und Bernd Ribbeck – Du und Ich

mit Texten von Gertrude Wagenfeld-Pleister und Noemi Smolik

herausgegeben vom Oldenburger Kunstverein

Im Oldenburger Kunstverein zeigten Claudia Wieser und Bernd Ribbeck ihre Annäherungen an Raumerlebnis und Raumgestaltung aus unterschiedlichen Perspektiven und mit unterschiedlichen Materialien: Keramik und Collage standen mit Kugelschreibern, Markern und Lackstiften geschaffenen Zeichnungen und Bildern gegenüber. Der Katalog präsentiert auf großformatigen Bildtafeln eine Auswahl an Arbeiten des Künstlerpaars, die in den letzten Jahren entstanden sind.



Du und Ich     Du und Ich    

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GAK Bremen, Künstlerhaus Bremen, Halle für Kunst Lüneburg, Kunstverein Harburger Bahnhof – Space Revised #1–4

Raumaneignung, Raumverlust, Raumverschiebung und sozialer Raum sind die vier Blickwinkel, aus denen heraus für dieses Kooperationsprojekt ein aktueller Zwischenstand in der jüngsten künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema Raum gesucht wurde. In den Ausstellungen der vier Institutionen wurde Raum somit nicht als abstrakter Container gefasst, sondern als ein von konkreten Standpunkten aus betrachtetes, vielschichtiges Faltengebilde, eine Landschaft mit Hebungen und Senkungen. Der Ausstellungskatalog enthält neben zahlreichen Abbildungen Essays von u.a. Kerstin Stakemeier, Janneke de Vries, Stefanie Böttcher und Roger Behrens sowie Kurzbiografien der Künstler.

Teilnehmende Künstler: G. Bijl, C. Bodzianowski, B. Braine/L. C. Reed, W. Breuer, T. Brown, Y. Duyvendak, FLOSS, C. Haake, E. Hansdóttir, G. Hudson, C. Jankowski, G. Leblon, D. Maier-Reimer, B. Maire, K. Mayer, R. Nashashibi, E. Olofsen, Peles Empire, F. Pisano, K. Schiemenz, G. v. d. Werve und J. Wood/P. Harrison.



Space Revised #1–4     Space Revised #1–4

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Andrea Büttner – I believe every word you say

mit Essays von Dan Fox und Anja Casser, sowie mit einem Gespräch zwischen Andrea Büttner und Daniel Pies. Herausgegeben vom Badischen Kunstverein, Karlsruhe.

Diese erste umfangreiche Monografie über die deutsche Künstlerin Andrea Büttner (*1972) dokumentiert ihre Einzelausstellung im Badischen Kunstverein und entstand in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin. Büttner bedient sich neben Zeichnung und Siebdruck vor allem der Technik des Holzschnitts. Gerade die vermeintliche Antiquiertheit dieses Mediums – sowie die dadurch aufgerufene künstlerische Tradition – verweist auf eine zentrale Frage, die das Werk der Künstlerin durchzieht: Wie ist die Schwelle, die ein Kunstwerk zwischen der intimen Praxis der Produktion und der öffentlichen Praxis des Ausstellens einnimmt, zu fassen oder zu beschreiben? Büttners Arbeiten thematisieren sowohl Fragen der individuellen Preisgabe, des Scheiterns und der Scham, als auch die modellhaft-utopische Vorstellung von paradiesischen Lebensformen, die jenseits dieser Gefühle von Unzulänglichkeit operieren.



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Sabine Gross – Dauerbrenner

mit einem Text von Andrea Jahn

herausgegeben vom Kunstverein Friedrichshafen

„Sabine Groß formuliert mit ihrer Kunst über die Rezeption von Kunst einen ausgesprochen selbstbewussten, kritischen Umgang mit etablierten künstlerischen Positionen, zu denen inzwischen auch radikale, antimodernistische Äußerungen, wie Dada und Anti-Form gehören. Hinter dieser Haltung steht eine sehr aktuelle, zeitgemäße Auffassung von Kunst, die den Mythos des Werks als Konstruktion begreift und auch als solche zu sehen gibt.“ (Andrea Jahn)

Der Katalog mit seinen detailierten Abbildungen gibt einen Überblick über die Installationen, die in den letzten Jahren entstanden sind.



Dauerbrenner     Dauerbrenner    

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Kim Nekarda – Marlène et Héléna

Das von Kim Nekarda in enger Zusammenarbeit mit Michael Pfrommer gestaltete Buch enthält einen repräsentativen Überblick über seine in den letzten Jahren entstandenen Arbeiten. In den großformatigen, farbenprächtigen Bildern gehen gemalte Symbole und Zeichen verschiedener Zeiten und Kulturen eine Symbiose ein mit Abdrücken von Dingen und Personen sowie realen, auf der Leinwand angebrachten Gegenständen: „Der Raum zwischen Gemälde und Betrachter ist ein von Wahrnehmung und Erinnerung beseelter Raum, durch den Geister streifen. Keine Illusion sondern Präsenz.“ (Kim Nekarda)

Mit Texten von Kim Nekarda und Maria Zinfert.



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Kunstverein Wolfsburg – Reconstructed Zone

Der Katalog zur Ausstellung „Reconstructed ZONE“ im Kunstverein Wolfsburg präsentiert künstlerische Arbeiten, die die DDR aus gegenwärtigen Positionen zitieren. Gemein ist den Beiträgen von Lenka Clayton, Nina Fischer/Maroan el Sani, Dora García, Sven Johne, Sandra Kuhne, Andrea Pichl und Tamiko Thiel/Teresa Reuter, das sie sich mit dem Mittel der Rekonstruktion von Ereignissen, Situationen und Orten dem aktuellen Umgang mit deutsch-deutscher Geschichte nähern.

Mit einem einleitenden Text von Anne Kersten, einem Aufsatz von Jan Scheunemann zur Musealisierung der DDR in privaten Museen, einem Gespräch zwischen Christine Heidemann, Sven Johne und Anne Kersten sowie einem Essay einer sehr persönlichen Begegnung mit dem Havemann-Archiv von Elske Rosenfeld.



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Dani Gal – Chanting Down Babylon

Ein Künstlerbuch, erschienen zur Ausstellung mit demselben Titel in der Halle für Kunst, Lüneburg. Mit einer Einleitung von Eva Birkenstock und Hannes Loichinger.

1992 stürzte eine Frachtmaschine der israelischen Fluggesellschaft El Al kurz nach ihrem Start vom Flughafen Schiphol in einen Wohnkomplex des Amsterdamer Randbezirks Bijlmermeer und teilte das Gebäude in zwei Hälften. Für die Ausstellung und das Buch besuchte Dani Gal Bewohner von Beijlmermeer sowie den Journalisten Vincent Dekker, um mit ihnen in einen Dialog über den Flugzeugabsturz und den wiederhergestellten Alltag im sanierten Gebäudekomplex zu treten. Ausgehend von umfangreichen, an Atmosphären und subjektiven Erlebnis- und Erinnerungswelten orientierten Recherchen, gibt das Buch einen Überblick über die verschiedensten Ereignisse und Geschichten, die zu einem Netz abstrakter und formaler Verbindungen verwoben sind.



Chanting Down Babylon     Chanting Down Babylon

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Iris Schomaker – songs of love and hate

In der Serie "Neun", Landeskulturzentrum Salzau

Iris Schomakers Gesichter, Figuren und Landschaften sind Arbeiten an der Abstraktion mithilfe ikonenhafter Formen. In diesem Spannungsfeld setzt sie sich mit grundlegenden malerischen Fragestellungen auseinander, indem sie Parameter der Malerei gegeneinander abwägt und miteinander kombiniert: Zeichnung und Farbe, Fläche und Raum.

„Ihre Bildsujets sind für Iris Schomaker eine Möglichkeit, die Malerei und ihr Potential der Abstraktion zu erkunden. Ihre Bildlösungen strahlen Ruhe und Distanz aus, in der Isolation der Figuren vielleicht auch gleichzeitig gegenwärtige Stimmungen sichtbar machend.“ (Antje Krause-Wahl)



songs of love and hate     songs of love and hate

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Robert Gfader – Chess drawings

In einer gemeinsamen Zeichensession haben Robert Gfader (*1967) und Klaus Auderer (*1968) einander gegenüber sitzend 40 Zeichnungen erstellt, die von beiden Seiten betrachtet werden können. Diese sogenannten Chess Drawings sind nun auf feinsten Römerturmpapier gedruckt als limitierte Edition erhältlich. Das Cover mit dem Originalabdruck des Römerturm-Zeichenblocks und das Originalpapier sowie beste Druckqualität der Zeichnungen machen das Künstlerbuch aus.



Chess drawings     Chess drawings

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THE WORLD ACCORDING TO…: Iñaki Bonillas
Erste Ausgabe des Künstlermagazins herausgegeben von THE OFFICE, Berlin 2009

Das Künstlermagazin THE WORLD ACCORDING TO fordert Künstler dazu heraus, in einer ungewohnten Weise zu arbeiten: Er oder sie kann jede Quelle außer der eigenen künstlerischen Arbeit nutzen um eine Idee zu entwickeln, die nur auf Papier umgesetzt werden kann. Für 64 leere Seiten kreiert der eingeladene Künstler ein Projekt, bei dem es ihm freisteht, Bilder und Texte zu sammeln, zu schreiben und/oder andere Künstler, Freunde oder Familienmitglieder einzuladen, sich an dem Projekt zu beteiligen.

Beeinflusst von der Ästhetik und konzeptuellen Praxis der 1960er und 1970er Jahre untersucht Iñaki Bonillas (*1981) das Medium Fotografie und die Möglichkeiten der Konstruktion von Bildern. Für die erste Ausgabe von THE WORLD ACCORDING TO stellt er einen Text aus Büchern seiner eigenen Bibliothek zusammen – von William Blake bis Roberto Juarroz und Georg Christian Lichtenberg.



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Rapedius/Rindfleisch – falten, schichten, wandeln
Kunstverein Göttingen, 2009

Rapedius/Rindfleisch arbeiten im traditionellen Genre der Landschaft, das sie mit einem eigenwilligem Ansatz neu interpretieren. In ihren Arbeiten erforschen sie die Beschaffenheit und Formbarkeit ihres Materials. „‚Falten? steht für das Zusammen- und Auffalten des Papiers, ‚schichten? für das Stapeln, Auftürmen und Ansammeln von Pappbechern und Kartonkisten und ‚wandeln? im Sinne von Wandlung für das Ver- und Umwandeln natürlicher Phänomene in Kulturobjekte beziehungsweise für die Verformung des Materials. Gleichzeitig beschreibt ‚wandeln? das Lustwandeln des Besuchers durch ihre fiktive Landschaften." (Susanne König)

Die Sorgfalt der Installationen spiegelt sich in der Umsetzung des Kataloges, der ein Künstlerbuch feinen Papiers ist. Der behutsame Umgang mit Materialien, die Haptik des Papiers, der Papierwechsel, der Umgang mit Abbildungen und der exklusive Einband machen dieses Druckerzeugnis außergewöhnlich.



Rapedius/Rindfleisch     Rapedius/Rindfleisch

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Erik Steinbrecher - Wind in Athens
Athen Biennale, Sommer 2009

Zur aktuellen Athen Biennale schmuggelte Erik Steinbrecher aus Deutschland importierte Möhren ins Archäologische Museum und versprühte "frische Luft" aus "BLIX"-Frischluftspray in Athens idylischem Nationalgarten. Die Fotoserie, die diese Aktion dokumentiert, verfremdete er mit der Airbrushtechnik eines Bildbearbeitungsprogramms und ließ sie zu einer kleinen Künstlerpublikation binden: WIND IN ATHENS.

Es handelt sich um eine limitierte Künstleredition: Den 100 Exemplaren der Publikation liegt eine vom Künstler signierte Karte mit dem Frischluftspray bei.



Erik Steinbrecher    

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Gregor Hildebrandt, Berlin 2009

mit Texten von Heinz Stahlhut und Frank-Thorsten Moll

Kennzeichnend für das Werk von Gregor Hildebrandt ist die Verwendung von Kassettenton- bzw. Videoband. Dabei ist Hildebrandt nicht bloß an der spezifischen Materialität interessiert, sondern gleichsam an der Beschaffenheit des Kassettentonbandes als Speichermedium von Musik. Bezieht man den vielfältigen Kosmos von Gregor Hildebrandts Verweisen in die Musik, den Film, die Literatur und in die Kunstgeschichte mit ein, so erscheinen seine Werke als komplexe Montagen bildlicher Assoziationen. Ohne ästhetisch-theoretische Barrieren bedient sich Hildebrandt des Materials seiner Alltagswirklichkeit und verschränkt dabei spielerisch Aspekte der Konzeptkunst und Minimal Art mit persönlichem Leben und Erleben von Popkultur.

Die Publikation erscheint anlässlich der Ausstellungen ...und doch lässt etwas Kirschen blühen im April, Vattenfall Europe Mining & Generation, Cottbus, und Der Himmel im Raum, Berlinische Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur.

Gregor Hildebrandt     Gregor Hildebrandt

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Bo Christian Larsson - On And On Is How We Are, Berlin 2009

Die erste Monographie des in Schweden geborenen Künstlers Bo Christian Larsson (*1976) gibt einen Überblick über Zeichnungen und Objekte der letzten drei Jahre sowie über die Performances und Installationen. Bo Larsson beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit individuellen Visionen und Phantasien und dem Verhältnis zwischen internen und externen Welten, dem Unbewussten und Unheimlichen oder manchmal Groteskem. Seine Bilderwelt enthält phantastische Wälder, utopische Stadt-Szenerien, düstere Kreaturen und blitzhelle Lichter. Zu seinen Einflüssen zählen neben Mike Kelleys Arbeiten auch Black Metal und literarische Texte. Das Buch enthält einen Essay von Adina Popescu und ein Interview mit Bo Christian Larsson, geführt von Birgit Sonna, sowie einen Text zu Larssons Zeichnungen von Caroline Dowling.

Bo Christian Larsson     Bo Christian Larsson

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Ausstellungen 2009:

Juni/Juli        Walking in my mind, Hayward Gallery, London, UK (Kuratiert von
                   Stephanie Rosenthal und Mami Kataoka)
September   Einzelausstellung: Magazin4, Bregenzer Kunstverein, Bregenz, Österreich
November    Einzelausstellung: Steinle Contemporary, München

www.bochristianlarsson.com





 

Heimo Zobernig VIDEO,
Sammlung Haubrok, Berlin 2009

mit Texten von Eva Badura-Triska

VIDEO ist ein Verzeichnis aller Videoarbeiten von Heimo Zobernig von 1981 bis heute, gestaltet vom Künstler selbst in der für seine Arbeiten charakteristischen Typografie. Angefangen bei frühen Videos, in denen der Künstler mit Langhaarperücke das Künstler-Subjekt thematisiert, über Dokumentationen von Performances und reduzierten grafischen Arbeiten, bis hin zu den technischen Möglichkeiten des Chroma-Key-Verfahrenes, bietet die Publikation zusätzlich eine kleine (subjektive) Geschichte des Mediums Video.

Video     Video

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Benedikt Hipp I, mit Texten von Gregor Jansen und Jörg Scheller, Berlin 2009

Der erste Überblickskatalog von Benedikt Hipps Malerei in erstklassiger Bildqualität und mit zahlreichen Detailaufnahmen.

„Hipp wirkt mit an einer Weltanschauung zum wahren Grund im Sinne Søren Kierkegaards, der er eine gegenwärtige und durchaus bekräftigende, unversalverständliche Fassung gibt: und zwar dem Ästhetischen, Ethischen und Religiösen. Seine geistige Abstraktion begreift das Melancholische gleichsam strukturell, methodisch und somit als eine Art Ornament. Er entrückt die Stimmung aus dem fassbar Konkreten des Grotesken und Realen hin zu einer faszinierenden, beinahe spirituellen Bezüglichkeit des Individuums im dunklen Lichte des Saturnikers.“ (Gregor Jansen)

Benedikt Hipp I     Benedikt Hipp I

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Channa Horwitz – Searching Structures, Berlin, 2009

Mit einem Text von Clemens Krümmel

Channa Horwitz arbeitet seit Anfang der 1960er Jahre kontinuierlich mit Zahlen, Rhythmen, Bewegungen und an den Möglichkeiten diese Strukturen zu visualisieren. Sie hat mit Sol Lewitt ausgestellt und wird erstmals in Deutschland im größeren Umfang im Kunstverein Potsdam präsentiert. In ihren Grafiken und Gemälde stellen die Diagramme Zeit und die Farben Bewegung dar. Diese Kompositionen wurden teilweise choreographisch ausgelegt und in Multimedia-Interpretationen verwendet.

Die Publikation ist der erste Übersichtskatalog der Künstlerin und erscheint zur Ausstellung im Kunstverein Potsdam und in der Galerie Aanant & Zoo in Berlin.

Channa Horwitz – Searching Structures     Channa Horwitz – Searching Structures

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Ausstellungen (Auswahl):

2009 Aanant & Zoo, Berlin
        Kunstverein Potsdam





 

space thinks, Berlin 2009

mit Texten von Dorothea Kolland, Uwe Jonas/Birgit Anna Schumacher und Sergej Stoetzer.

Für „space thinks“ realisierten acht KünstlerInnen (Etienne Boulanger, Franz Hoefner & Harry Sachs, Folke Köbberling & Martin Kaltwasser, Matthias Schamp, Schumacher & Jonas) bis Februar 2009 temporäre künstlerische Interventionen im öffentlichen Stadtraum von Berlin-Neukölln. Ihre Arbeiten beschäftigen sich mit den vielschichtigen Kontexten der Lebensräume, in die sie intervenieren wollten und folgten einem Raumverständnis, das den stadt- und raumsoziologischen Diskurs des „Spacing“ aufgreift: Derselbe Raum konstituiert und prägt sich völlig unterschiedlich – je nachdem von welcher Gruppe er wahrgenommen und belebt wird und danach, wie sich die Beziehungen zwischen den Gruppen im Raum gestalten.

Das Buch zur Ausstellung fungiert gleichzeitig als unabhängiger Reader und versammelt Beiträge zum Diskurs des Genres der temporären künstlerischen Intervention im öffentlichen Raum, zur Stadtentwicklung und zu raumsoziologischen Konzepten. Im Fokus des Buches stehen die Dokumentationen der künstlerischen Arbeiten, die mit biografischen Angaben und Ausstellungsverzeichnissen der beteiligten KünstlerInnen ergänzt werden.

space thinks     space thinks     space thinks

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FUTURE7. Pas de deux, Berlin 2009

mit Texten von Jennifer Allen und Markús Thór Andrésson

Die Arbeit Pas de deux von FUTURE7 setzt sich aus zwei Büchern zusammen, die sowohl das gleiche Format als auch die gleiche Seitenanzahl haben und auf dem gleichen Text- und Bildmaterial basieren. Das eine Buch wurde von RomyRichterTypographie konzipiert, das andere von Nikolai von Rosen und Florian Wojnar, die 1997 die gemeinsame künstlerische Identität FUTURE7 gegründet haben. In dieser Dopplung bezieht sich Pas de deux sowohl auf die generelle Arbeitsweise von FUTURE7 als auch auf ihr Projekt Kollektor im Speziellen. Die Publikationen erscheinen zusammen in einer Auflage von 500 signierten Exemplaren.

Die fünfzig originalen Collagen, die den Inhalt des Buches bilden, stehen als Edition zum Verkauf.

FUTURE7     FUTURE7     FUTURE7    

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Cairoscape – Images, Imagination and Imaginary of a Contemporary Mega City, hrsg. von Marina Sorbello und Antje Weitzel, Berlin 2009

Cairoscape – Images, Imagination and Imaginary of a Contemporary Mega City bietet einen Einblick in die Dynamiken der aktuellen Kunst- und Kulturproduktion in Ägypten. Ausgehend von der arabisch-afrikanischen Megalopolis Kairo, stellt Cairoscape verschiedene Sichtweisen auf moderne Metropolen und aktuelle Phänomene von Urbanisierung und Translokalität vor.

Die Publikation fungiert gleichzeitig als Dokumentation des Projektes und als unabhängiger Reader. Der erste Teil des Buches ist der Ausstellung gewidmet, mit Informationen zu den künstlerischen Arbeiten und Interviews der beteiligten Künstler und Künstlerinnen. Der zweite Teil versammelt Texte und Beiträge zu Themen wie Stadtentwicklung, Medienkritik, Bilderpolitik und Kunst und Kultur in Ägypten und dem Nahen Osten.

Mit Beiträgen von Mona Abaza, Doa Aly, Gilles Aubry, Claudia Basrawi, Nermine El Ansari, Sherif El Azma, Hala Elkoussy, Rana El Nemr, Shady El Noshokaty, Haytham El Wardany, Ulrike Freitag, Maia Gusberti, Khaled Hafez, Sonja Hegasy, Hermann Huber, Iman Issa, Ahmed Khaled, Hassan Khan, Susanne Kriemann, Maha Maamoun, Hany Rashed, Christoph Oertli, Samuli Schielke, Katarina Ševi?, Randa Shaath, Sascha Thoma, Achim von Oppen, Ben Wittner, Nora Younis

Cairoscape     Cairoscape     Cairoscape    

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Michael John Whelan. RED SKY MORNING,
Berlin 2009

Mit einem Essay von Christoph Kivelitz.

Die Video- und Filmarbeiten Michael John Whelans (*1977 in Dublin) „bewegen sich in den Grenzbereichen zu Fotografie und Malerei. Dargestellt sind ganz alltägliche Landschaften und Orte seiner Umgebung, die in ein raum-zeitliches Nirgendwo entschweben. Diffuse Raumstrukturen blenden die Horizontlinie, damit auch einen möglichen Aug- und Fluchtpunkt für den Betrachter, aus. Michael John Whelan verschafft dem Betrachter in seinen verschiedenen Projekten Grenzerfahrungen, in denen die Strukturen von Raum und Zeit verfließen, kategorisch bestimmt und vielschichtig zusammengeführt werden. Die Empfindung von Einsamkeit und Verlorenheit wandelt sich dabei – in einer Geste der Einkehr, der Verzögerung und des Innehaltens – zum visionären Gegenentwurf zur gelebten Wirklichkeit: als Appell der Verlangsamung und Entschleunigung.“ (Christoph Kivelitz)

RED SKY MORNING     RED SKY MORNING    

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Ausstellungen (Auswahl):

2009 Kunstverein Bochum
2008 Dirt. Geometry, Reiman le Bègue Galerie, Düsseldorf
2007 in flagranti, Kunstverein Dortmund (G)





 

Andreas Bunte. May the Circle Remain Unbroken and other works with film, Berlin 2009

mit Texten von Michelle Cotton, Yilmaz Dziewior, Katerina Gregos und einem Interview zwischen Kathrin Meyer und Andreas Bunte

In seinen 16 mm-Filmen mischt Andreas Bunte (*1970) „gekonnt Tatsachen mit nachgedrehtem Material, greift auf Originaltexte zurück und erfindet Figuren (...) Seinen Filmen gehen ausgiebige Recherchen voran. Doch es ist nicht nur geschichtliches Interesse, das ihn antreibt: Mit künstlerischen Mitteln macht er Kraft der Utopie den fast übermenschlichen Willen zum Umbruch der Gesellschaft auf beeindruckende Weise spürbar.“ (Silke Hohmann, Monopol 2/2008)

Das vorliegende Künstlerbuch ist im Stil eines Filmmagazins aus den 1960er Jahren gestaltet („Film“), das mit großformatigen, berauschenden Filmausschnitten und Sequenzen sowie mit einer klaren und übersichtlichen Typografie zum Klassiker wurde. Zahlreiche Recherchebilder und Quellen ergänzen die erläuternden Texte.

Rooms Look Back     May the Circle Remain Unbroken    

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Ausstellungen (Auswahl):

2009 Kunstverein Bielefeld
2008 Elisabeth Dee, New York (G)
        Kunstverein Hamburg (G)





 

Rooms Look Back, Basel 2009

Herausgegeben zur gleichnamigen Austellung in der Kunsthalle Basel kuratiert von Simone Neuenschwander, mit Texten von Annette Amberg, Marc Glöde und Simone Neuenschwander.

Die Publikation Rooms Look Back umkreist die Vorstellung, dass Räume die Fähigkeit haben, auf uns zurückzublicken. Im Zentrum der Ausstellung standen Räume als Orte, an denen alternative oder fiktive Erzählungen konstruiert werden können. Die Künstlerinnen Rosa Barba, Ursula Mayer und Margaret Salmon beschäftigten sich mit der Repräsentation von theatralischen, realen oder fiktionalen Raumkonzepten im Medium Film und zeigten ihre Arbeiten in je einem Saal im Erdgeschoss der Kunsthalle Basel. Zudem fanden wechselnde Projekte unter dem Titel Inserts statt: Aufeinander folgend „eingefügt“, erweiterten und kontrastierten die Arbeiten von Manuela Leinhoß, Swantje Hielscher und Davide Cascio das Ausstellungsthema mittels Skulptur, Objekt, Zeichnung und Collage: Sie griffen weitere künstlerische Strategien auf, die sich mit unterschiedlichen Bezügen zur Architektur und zu (utopischen) Raumkonzepten auseinandersetzten.

Rooms Look Back     Rooms Look Back    

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Chris Reinecke. Kunst muss sein, 1959 bis heute, Berlin 2009

Herausgegeben von Jet in der Serie Abenteurer, mit Texten von Hans-Jürgen Hafner und Lena Ziese

Die erste Monografie der Düsseldorfer Künstlerin Chris Reinecke (*1936) versammelt Arbeiten aus den Jahren 1955 bis heute und stellt damit ein künstlerisches Lebenswerk vor, „das in Bezug auf die künstlerische Auseinandersetzung, die gesellschaftliche Verantwortung und ihrer praktischen Umsetzung von kompromissloser Konsequenz ist“ (Hans-Jürgen Hafner).

Chris Reinecke durchlief in den 72 Jahren ihres bisherigen Lebens unterschiedliche Phasen künstlerischer Produktion. Jede dieser Phasen ging einher mit neuen Ausdrucksformen, teilweise eng verwoben mit gesellschaftspolitischem Engagement. Gleichzeitig sind die einzelnen Phasen aber auch durch eine ‚innere Logik’ verbunden, die jenseits von gesellschaftlichen Entwicklungen nachvollzogen werden kann.

Reineckes konzeptueller Ansatz für eine Neudefinition des Verhältnisses von Kunst und Publikum zählt zu den ersten, exemplarischen Beispielen, die dazu im Deutschland der 1960er und frühen 1970er entwickelt wurden.

Kunst muss sein     Kunst muss sein    

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Ausstellungen (Auswahl):

2009 Man Son, Kunsthalle Hamburg (G)
2008 JET, Berlin
2001 Badischer Kunstverein, Karlsruhe





 

Ulf Aminde. Ruhe und Ordnung, Berlin 2009

Herausgegeben von JET in der Serie Abenteurer, mit Texten von Susanne Weiß und Wolf Imblig

In seinen Videoarbeiten hat der Berliner Künstler Ulf Aminde (*1969) mit uneitlem Blick bereits soziale Zusammenhänge in Mikrokulturen am gesellschaftlichen Rand thematisiert oder die Berliner MoMA-Ausstellung mit Obdachlosen besucht, die ihm ihre Bildinterpretationen ins Mikrofon diktierten. Dass der bildende Künstler 2006 einen Theaterpreis erhielt, überrascht nicht. (Zitty 12/2008).

In der Ausstellungsreihe Ruhe und Ordnung, die Ulf Aminde eigens für JET konzipierte, verlässt er das Format der Ausstellung und entwickelt fünf Kammerstücke und einen Prolog, in denen er die Kulisse und Umgebung des Ortes zum Gegenstand seiner eigenen Erörterung macht. Die Fiktion, die den sechs Inszenierungen zu Grunde liegt, ist das Prinzip einer künstlerischen Freiheit, die auf einen künstlerischen Willen trifft. (Susanne Weiß)

Ruhe und Ordnung     Ruhe und Ordnung    

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Ausstellungen (Auswahl):

2009 playing the city, Schirn Kunsthalle Frankfurt (G)
2007 Gesellschaft für Aktuelle Kunst, Bremen
2006 4. berlin biennale (G)





 

Integration Impossible?
The Politics of Migration in the Artwork of Tanja Ostoji?
, Berlin 2009

mit Essays von Pam Allara, Manuela Bojadžijev, Adele Eisenstein, Rune Gade, Marina Gržini?, Suzana Milevska, Tanja Ostoji?, Judith Surkis und Šefik Tatli?

In ihren situationistischen Performances setzt Tanja Ostoji? (*1972 Belgrade) nicht nur ihren Körper, sondern auch ihr Leben ein. Die Arbeiten der letzten Jahre, wie Looking for a Husband with EU-Passport, Crossing Borders Series und Naked Life, beinhalten verschiedene, aktuelle Aspekte von Migration und berühren gleichzeitig feministische Themen. Die Beiträge im vorliegenden Katalog stammen von AutorInnen und KritikerInnen sowohl aus der Balkanregion wie auch aus Europa und den USA und vertiefen Tanja Ostoji?s Themen zusätzlich aus historischer, politischer, soziologischer, menschenrechtlicher Perspektive. Zahlreiche Farbabbildungen und Kurzbeschreibungen der Arbeiten und Mitschriften von Diskussionen ergänzen die Essays.

“The real scandal of her work lay not in its sexual explicitness, but in how it located sex at the centre of European politics.” – Judith Surkis

“The expelled, the displaced, the ghettoised, the imprisoned, the immigrated, the war refugees and the Roma: all these marginalised and excluded people treated as “homo sacer” are subjects of Tanja Ostoji?’s interest.” – Suzana Milevska

Integration Impossible?     Integration Impossible?     Integration Impossible?

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Ausstellungen (Auswahl):

2008–09 Re.act Feminism, Akademie der Künste Berlin
2008      Integration Impossible?, Kunstpavillon Innsbruck;
             Galerie im Taxispalais Innsbruck (A)
2007      Global Feminisms, Brooklyn Museum, NY





 

Heiko Blankenstein. Drawings, Berlin 2009

mit einem Text von Isabel Zürcher

Heiko Blankensteins (*1970) Zeichnungen und Leuchtkästen können mit ihrer figurativen Bildsprache und der Fülle von Erzählebenen in der Tradition von „Outsider Art“, beispielsweise eines Henry Darger gelesen werden. In der vorliegenden Überblickspublikation sind erstmals alle wichtigen Arbeiten der vergangenen Jahre versammelt und werden durch Detailaufnahmen ergänzt.

Heiko Blankenstein ist ein „Zeichner im Sog existierender Bilder und Weltentwürfe. Astronomische und alchemistische Illustrationen der Frühen Neuzeit haben hier ihr Erbgut hinterlassen, Darstellungen kosmologischer Modelle, altmeisterliche Landschaftsprospekte, Innenräume historischer Architekturen. Visionäre Sonnensysteme überlagern die Kronen von Bäumen, während sich ihre urwüchsigen Stämme wie Modelle einer seismografischen Vermessung aus jeder Erwartung an Natur verabschieden.“ (Isabel Zürcher)

Drawings     Drawings    

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Ausstellungen (Auswahl):

2008 Einzelpräsentation, 101 tokyo art fair
2007 every eye sees differently, the drawing room, London (G)
2005 Lombard Freid Fine Arts, New York





 

EMBEDDED ART – Art in the Name of Security, Berlin 2009

Katalog zur Ausstellung in der Akademie der Künste Berlin, kuratiert von Olaf Arndt, Janneke Schönenbach, Moritz von Rappart und Cecilia Wee.

„embedded art“ beschäftigt sich mit den Veränderungen von Gesellschaft und Alltag durch den umfassenden Wunsch nach Sicherheit. Angesichts neuer und unbekannter Gefahren ändert sich zwangsläufig auch die Rolle der Kunst. Beständig steigt das Bedürfnis nach „eingebettet“ mitreisenden Beobachtern, nach Künstlern also, die ihre Vision, ihre Perspektive auf die Geschichte öffentlich machen. Die vorliegende Publikation ist ein Nachschlagewerk zum Thema „Kunst im Namen der Sicherheit“: Eine Bestandsaufnahme der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Namhafte Autoren haben sich mit dem Thema aus kulturwissenschaftlicher, gesellschafts- und medienpolitischer Perspektive beschäftigt. Der englischsprachige Katalog versammelt aktuelle Texte von Peter Bexte, Alfred W. McCoy, Steve Goodman, Ken Hollings,Wolfgang Pircher, Florian Rötzer und Steve Wright.

Design: Gunter Rambow

EMBEDDED ART – Art in the Name of Security     EMBEDDED ART – Art in the Name of Security    

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Künstler: ADAM BROOMBERG & OLIVER CHANARIN ALEXANDER KROHN & MOHAMED BAKRI ANDREAS STRAUSS ANGELIKA SCHNEIDER- VON MAYDELL BBM CAMERON BOBRO CHRISTINA ZÜCK & ZAHID HUSSEIN FONS HICKMANN GEORG SCHMALHOFER GUNTER RAMBOW HANSWERNER KROESINGER HEIDI SPECKER JACQUES COETZER & AHMED ALBEEK JOHN JORDAN JONATHAN BARNBROOK JÖRG MÖLLER YÖRN BUTTELMANN KALLE LAAR KEN HOLLINGS & RATHNA RAMANATHAN KEVEN MCALESTER KLAUS STAECK & REMOTEWORDS KORPYS / LÖFFLER LARS VAUPEL LILLEVAN & ZAJI CHALEM LUTZ WESTERMANN & PETER HALASZ (†) MONIKA SCHEDLER MORITZ R® NEVILLE BRODY OLIVER KUNKEL OMAR VULPINARI PAUL B DAVIS & GERSHON KINGSLEY PETER KENNARD & CAT PICTON PHILLIPPS RICHARD DEDOMENICI SALLY GUTIERREZ SIMON TYSZKO STEVE GOODMAN AKA KODE9 & TOBY HEYS THOMAS HEISE TIMM ULRICHS U.R.A./FILOART VALENTINAS KLIMASAUSKAS VASSILIOS GEORGIADIS YUKO SHIMIZU AND ZSOLT BARAT





 

SUSI POP bin ich, Berlin 2009

mit Texten von Günter Erbe und Annette Tietenberg

Im unscharfen Bereich des Crossover, in der Echokammer von Musik, Design und Kunst, ist viel von Remix, Sampling und Coverversionen die Rede. SUSI POP bevorzugt einen Begriff, der antiquierter, dafür aber wesentlich charmanter klingt: das Medley. Eine solche Mixtur orientiert sich nicht an Chronologien, Stilfragen oder Werkzusammenhängen. Erlaubt ist, was gefällt. Ebenso unbeschwert wie die Arrangeure solcher Medleys scheint SUSI POP mit den sogenannten Meisterwerken der Kunstgeschichte umzugehen: Aus der Fülle der Bilder, die in Museen ausgestellt werden und in Form von Abbildungen in Katalogen, Zeitschriften oder Datennetzen zirkulieren, greift SUSI POP Ikonen von anerkannten Geistesgrößen wie Gerhard Richter, Lucian Freud, Jackson Pollock oder Pablo Picasso heraus, um diese im Größenverhältnis 1:1 zu reproduzieren. Ihre Kunst lässt sich daher durchaus als zeitgenössische Variante der in den siebziger und achtziger Jahren praktizierten Appropriation Art verstehen. (Annette Tietenberg)

Der Katalog versammelt verschiedene Werkgruppen seit SUSI POPS Entstehung vor 21 Jahren bis heute.

SUSI POP bin ich     SUSI POP bin ich    

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Ausstellungen (Auswahl):

2009 Man Son, Kunsthalle Hamburg
2008 Just Different, CoBRa Museum, Amstelveen, NL
2007 TERRY ATKINSON and SUSI POP ...are leaving the agmoas sector,
        Zwinger Galerie, Berlin





 

Antje Schiffers. Mein Bruder erzählt Gerüchte über mich, Berlin 2009

Für dieses Buch hat sich die Berliner Künstlerin Antje Schiffers über ein Jahr mit Schülern der Carl-Zeiss-Oberschule, Berlin-Lichtenrade unterhalten und Dinge erfahren, die Eltern oder Lehrern zuweilen vorenthalten werden: Schüler der 7. bis 10. Klasse plaudern freimütig über das morgendliche Aufstehen, familiäre Verhältnisse, die große Pause, den Gang zum Kiosk, die Raucherecke, die erste Freundin, Macken der Lehrer, das Schlafbedürfnis während langweiliger Unterrichtsstunden und Berufswünsche. Diese wunderbar aufbereitete „Forschungsarbeit“ macht das Buch zu einem kleinen Nachschlagewerk über Schule und Schüler Anfang des 21. Jahrhunderts.

Im Auftrag des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg von Berlin.

Mein Bruder erzählt Gerüchte über mich     Mein Bruder erzählt Gerüchte über mich    

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Jonathan Monk. Coloured People in Black and White, Berlin 2008.

In der Reihe Kunst und Theorie der Künstlerhäuser Worpswede, Band 6, herausgegeben von Bernd Milla

Jonathan Monks (*1969 Leicester) Arbeitsfeld ist die Konzeptkunst der 1960er und 70er Jahre. Er nähert sich der Kunstgeschichte und konterkariert deren Thesen mit Humor und Eigensinn.

Ed Ruschas Künstlerbuch mit 15 Photographien von prachtvollen Kakteeen, Colored People (1973), sollte eigentlich “People in Color” heißen. Mindestens gemeinsam haben Jonathan Monk und Ed Ruscha ihr Gespür für Titel, die eine zusätzliche Bedeutungsebene andeuten.

Coloured People in Black and White     Coloured People in Black and White    

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Ausstellungen (Auswahl):

2008 Haus der Kunst, München
        Palais de Tokyo, Paris
        Kunsthalle Düsseldorf





 

BUY BUY by Erik Steinbrecher,
Kunst Halle Sankt Gallen, 2008.

Erschienen zur Ausstellung A Town (Not a City), Gruppenausstellung Kunst Halle Sankt Gallen, kuratiert von Giovanni Carmine und Thomas Boutoux veröffentlicht in Zusammenarbeit mit bookhorse, Zürich.

Die photographischen Typologien Erik Steinbrechers (*1963) sind wunderbare Bildarchive und zuweilen aufschlussreiche Sozialstudien. Mit BUY BUY hat sich der in Berlin lebende Schweizer Preisschilder und Angebotstafeln internationaler Schnellgastronomie und Schnäppchenmärkte vorgenommen. Das Heft versammelt die besten „Angebote“ liebevoll bis diletantisch verzierter Schriftzüge und Farbkombinationen sowie die Palette von witterungsbedingt vergilbten bis kunstvoll selbst gebastelten Sonderangebots-Schildchen und Schaufenster- Arrangements.

BUY BUY     BUY BUY    

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Ausstellungen (Auswahl):

2008 Galerie Barbara Weiss
        Mimétisme, Extra City, Antwerpen
        Stampa Basel





 

Stefan Schuster. Unfinished Journeys, Berlin 2008

Stefan Schusters (*1970) neues Künstlerbuch ist ein Reisejournal der besonderen Art: Es erzählt Geschichten von Reisenden und Nachtschwärmern, die überall auf der Welt und jedem von uns passieren: Mit nur einem Satz reißt Stefan Schuster Stimmungen an und weckt Erinnerungen an „Blaue“ Stunden, laue Abende und Nachhausewege im Morgengrauen.

Unfinished Journeys     Unfinished Journeys    

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Ausstellungen (Auswahl):

2008 remixed, Alexandra Saheb, Berlin
        freunde und bekannte, sparwasserhq, Berlin (G)
2006 don’t be so strict with yourself, croynielsen, Berlin





 

Antonia Low. Low Deluxe, Berlin 2008

Antonia Lows (*1972 in Liverpool) findet ihr Material und ihre Ideen auf den Baustellen, in Straßen und in leeren Räumen ihrer Heimatstadt Berlin. In raumgreifenden Installationen experimentiert die Künstlerin mit diesem alltäglichen Material, sie versperrt Durchsichten, deckt Strukturen auf, analysiert vorgefundene Situationen und schafft damit eine Verunsicherung der allgemeinen Sichtweise:

“Als moderne Archäologin untersucht sie die Vergangenheit, in der Hoffnung verborgene Schätze freizulegen und zu entdecken. Mit fast forensischer Präzesion versucht sie die Realität durchdringen, in dem Willen Vergangenheit und Gegenwart festzuhalten.“ (Hilde Teerlink) Das Künstlerbuch dokumentiert die oft temporären Arbeiten und zeigt spannende Detailansichten.

Low Deluxe     Low Deluxe    

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Ausstellungen (Auswahl):

2008 Das Experiment von Käselow, Refugium II, Berlin
2006 Westfälische Kulturarbeit, Westfälisches Landesmuseum Münster
2006 Jugend forscht, etc., Klara Wallner Galerie, Berlin





 

Max Frey. Neue Galerie am Joanneum Graz, Berlin 2008

Mit einem Essay von Günther Holler-Schuster

Am Schnittpunkt von Kinetik und Kybernetik lässt der österreichische Künstler Max Frey Versuchsanordnungen entstehen, in denen komplexe Wahrnehmungszusammenhänge auf den programmierten Zufall treffen. Bewegung, Licht und Zufall sind dabei seine Leitmotive.

Das Buch zur Einzelausstellung in der Neuen Galerie am Landesmuseum Joanneum Graz ist zugleich die erste monografische Publikation des Künstlers. Mit zahlreichen ganzseitigen Farbabbildungen bietet es einen Überblick über das bisherige Werk. Darüber hinaus enthält es einen erweiterbaren Satz Karten, die jeweils ein Werk mit einer Farbabbildung und Kurzbeschreibung darstellen.

Max Frey     Max Frey    

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Ausstellungen (Auswahl):

2008 Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz
        New Talents, Art Cologne
        Krobath Wimmer, Wien
2007 Parrotta Contemporary Art, Berlin





 

Peggy Buth. Desire in Representation, Travelling through the Musée Royale,
Jan van Eyck Academie, Maastricht, 2008

Das zweibändige Künstlerbuch Desire in Representation ist Ergebnis eines umfangreichen Dokumentations- und Rechercheprojekts, dessen Ausgangspunkt das 1907 eröffnete Königliche Museum für Zentralafrika in Tervuren (bei Brüssel) bildete. Es verbindet eine fotografische Dokumentation der musealen Repräsentation Zentralafrikas und seiner Kolonisierung mit einer Erzählung, die aus Zitaten von Reiseberichten und Abenteuergeschichten, Archivbildern und historischen Dokumenten aus der belgischen und deutschen Kolonialzeit zusammengefügt wurde. Thematisiert wird das Begehren der Kolonisatoren, wie es in ihren Selbstdarstellungen und ihren auf das ‚Andere’ projizierten Vorstellungen in Erscheinung tritt. Ein Register erschließt die verwendeten Quellen und stellt über zusätzliche Informationen und Bildmaterial weitere Referenzen her.

Desire in Representation     Desire in Representation    

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Ausstellungen (Auswahl):

2008 Brussels Biennial
2007 made in germany, kestnergesellschaft/Sprengel Museum/Kunstverein Hannover
2006 Tales from the Travel Journal Vol.I, Contemporary Art Centre, Vilnius Litauen





 

Balmoral Blend, Schloß Balmoral

hrsg. von Danièle Perrier, als Jahrbuch 2007/08, Band 12 des Künstlerhauses Schloß Balmoral der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur.

Das Jahrbuch 2007/2008 erscheint zur Ausstellung km 500 unter dem Titel Balmoral Blend in der Kunsthalle Mainz. Der Titel Balmoral Blend steht für die Mischung der aus verschiedenen Kulturen stammenden KünstlerInnen und auch der Zusammenfügung der Balmoral und Landesstipendien, die – gleich der Tee oder Whisky Blends – einen besonderen Geschmack entfalten als Zeichen für eine besonders exquisite Qualität.

Mit Textbeiträgen von Ursula Damm, Robert Fleck, Stefan Heidenreich, Rainer Hoffmann, Justus Jonas, Danièle Perrier, Karl-Siegbert Rehberg und Birgit Weidmann

Mit Künstlerbeiträgen von Lucas Bambozzi, Erik Göngrich, Sigune Hamann, Jürgen Heiter, Hermelinde Hergenhahn, Eva Keil, Frank Lippold, Rémy Marlot, Anke Mila Menck, Marina Naprushkina, Neringa Naujokaite, Maria und Natalia Petschatnikov, Jan Schmidt und Julia Wenz von Nikola Doll, Anne Frechen, Christian Hammes, Verena Kuni, Tobi Maier, Danièle Perrier, Klaus-Dieter Pohl, Jean-Louis Poitevin, Renate Puvogel, Janine Schmutz und Heike Strelow.

Balmoral Blend     Balmoral Blend     Balmoral Blend    

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Susanne Bürner. Only You, Berlin 2008

Susanne Bürner (1970) zeigt ekstatische Fans, mit erhobenen Armen und verzerrter Mimik auf ihr Objekt der Begierde gerichtet. Für den Leser ist das angebetete Subjekt allerdings nicht sichtbar, die Gesten und Blicke weisen aus dem Buch hinaus. Das Buch wird zum Container dieser Menschen, während ihr Objekt der Begierde sich außerhalb des Buches befindet, zusammen mit den Betrachtern.

„Susanne Bürner explores the thresholds of representation. How does the viewer absentmindedly become the actor of cinema’s fantasy? Bürner produces subject–object relationships that problematise the question of inhabiting a world conceived as representation.“ (Vincent Honoré).

Susanne Bürner     Susanne Bürner

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Ausstellungen (Auswahl):

2008 Goethe-Institut, Honkong
        Past Forward, Zabludowicz Collection, London (G)
2007 Performance Z-A: a Pavillion and 26 Days of Events, Storefront
        Gallery, New York
        Macho Painter Scum, Prag Biennale





 

Luca Trevisani. The effort took its tools, Berlin 2008

Mit Texten von Luca Cerizza, Dominic Eichler, Simone Menegoi

Luca Trevisanis (1979) wunderbar überladenes Buch mit seinen sich überlagernden Collagen, Fotos, verschiedenen Papieren und Formaten und der exzentrischen Typo stellt ein Archiv von Referenzen, seiner Quellen und Lektüre dar. Gleichzeitig dient das Buch als Dokumentation seiner aktuellsten Arbeiten.

„Trevisani arbeitet schnell, und im Bewusstsein, Teil des immerwährenden Daten- Material- und Bilderflusses zu sein. Im Zustand permanenter Veränderung ist ein allzu fester Standpunkt nicht möglich. In dieser flüssigen Moderne gibt es immer weniger Platz für eine definitive Form: alles fließt. Es ist nur ein kleiner Sprung von Heraklit zu Bits und Bytes.“ (Luca Cerizza) Referenzen an: Klaus Bach, Berthold Burkhardt, und Frei Otto, Jean Baudrillard, Alice Munro, Petra Blaisse, Marco Belpoliti, Bruno Munari, Peter Sloterdijk.

Luca Trevisani     Luca Trevisani

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Ausstellungen (Auswahl):

2008 Manifesta 7, Trentino (G)
        Galerie Mehdi Chouakri, Berlin (S)
        Gio Marconi, Milan (S)
        Künstlerhaus Bethanien, Berlin





 

Egill Saebjörnsson. Berlin 2008

in der Reihe Kunst und Theorie by Künstlerhäuser Worpswede, Band 3, herausgegeben von Bernd Milla

Seit den späten 1990ern hat Egill Sæbjörnsson (*1973) in seinen Arbeiten eine nahezu einzigartige Herangehungsweise hinsichtlich der Verwendung von Material, Stil und Sujet entwickelt. In der Kombination von Installation, Video, Performance, Musik, Fotografie und Theater hat er eine persönliche Sprache geschaffen, die sich von allen anderen unterscheidet. Auch wenn seine Arbeiten manchmal sehr unterschiedlich voneinander zu sein scheinen, durchzieht sie in ihrer Komplexität und Vielschichtigkeit ein roter Faden. She Was a Fighter ist ein kleines Buch, mit Zeichnungen und Texten und einer Audio-CD, mit Sæbjörnssons Kompositionen. Es zeigt eine neue Seite dieses facettenreichen Isländischen, seit 1999 in Berlin lebenden, Künstlers.

Egill Saebjörnsson     Egill Saebjörnsson

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Einzelausstellungen (Auswahl):
2008 Egill Sæbjörnsson, I8 gallery, Island 2007 Three Daily Exercises,
        Kölnischer Kunstverein “egillegillegill”, Cueto Projects,
        21st Street New York 5 Bottles, Falkecharlotte,
        Ellen deBruijn Project, Amsterdam
2005 An Idear 4 Thwoo Feet, Two Hands & 4 Corners, Performance,
        Gallery Isabella Bortolozzi, Berlin

weitere Ausstellungen und Informationen unter www.egills.de





 

Modersohn & Freiesleben, Katrin von Maltzahn. Hybrid Berlin 2008

mit Texten von Nicola Kuhn und Tobias Zepter

Hybrid untersucht Überschneidungen zwischen Architektur und Kunst und findet sie beispielsweise in der Geometrie: „Der Kreis ist das universale Bild allen Seins; in der Architektur der Renaissance und des Barock bildet er das konstitutive Moment. Einmal erkannt, entdeckte Katrin von Maltzahn den Zirkelschlag überall wieder: in Bodenmosaiken, Wanddekors, Kuppelgestaltungen. In der Kreisform verbirgt sich das kosmische Element, das Symbol für die Welt, zugleich die Unendlichkeit des Firmaments und die Vollkommenheit alles Göttlichen.“ (Nicola Kuhn)

Der Katalog erscheint zur Ausstellung vom 04.04. bis 03.05.2008 in der Architektur Galerie Berlin Werkraum, Karl-Marx-Allee 96, 10243 Berlin

hybrid     hybrid

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MODERSOHN & FREIESLEBEN, Architekten BDA (www.mofrei.de):
2008 “best architect” Award in Gold
2007 Brandenburgischer Architekturpreis
2004 Kunstpreis Berlin, Förderpreis Baukunst der Akademie der Künste, Berlin
2004 Architektur-Preis der Reiners Stiftung

Katrin von Maltzahn (www.katrinvm.de):
2007 Svenska för Invandrare, Konstnershuset Stockholm, Schweden
2006 Kempelen - Man in the Machine, Kunsthalle Budapest, Ungarn; ZKM, Karlsruhe
2005 Archive in motion, Fridericianum, Kassel; Zendai MoMa, Shanghai
2003 Meine privaten Sprachen, Akershus Konstnersenter, Oslo





 

Skafte Kuhn, Hervor aus Gebirgen des Nichtmehr. Berlin 2008

Der „Soundkünstler“ Skafte Kuhn hat ein leinengebundenes Künstlerbuch vorgelegt, das im ersten Moment wie die kostbare Sonderausgabe einer Schallplatte erscheint. Die Texte entstammen Songstrophen aus 13 LPs von Anne Clark, den Rolling Stones, Johnny Cash oder ACDC, die Sakfte Kuhn in die lyrische Sprache eines Schlegel, Tieck oder auch Shakespeare übertragen hat. Die 13 Tusche-Bleistift-Porträts zeigen die Interpreten.

„Skafte Kuhn ist durch die jüngere Musikgeschichte gewandert und hat dabei Texte ausgewählt, die sich mit der Dunkelheit, der Finsternis und der Farbe Schwarz auseinandersetzen. ...Es erstaunt (...), wie wenig sich historisches und gegenwärtiges Denken unterscheiden, wie sehr Emotionalität und Individualismus als Konstanten erscheinen.“ (Bettina Steinbrügge)

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Auswahl Ausstellungen
2008 "Legend", Departmental Domain Charmande, FR (G)
2006 "Es braucht die Nacht zu glauben.", Galerie Iris Kadel, Karlsruhe (E)
2003 "Morgen kommt heute und Gestern wird folgen", Bakery,
         Projectspace Annet Gelink, Amsterdam, NL, (E)





 

Johannes Buchholz. Zeichnungen. Berlin 2008

herausgegeben zur Ausstellung im Morat-Institut für Kunst und Kunstwissenschaft, Freiburg

Wie die „subtilen Städte“ Zenobia, Ottavia und Armilla in Italo Calvinos Unsichtbaren Städten lösen sich die „Stadtlandschaften von Johannes Buchholz (*1961) vom Oben und Unten, Rechts und Links, von Nahem und Fernen. Der Künstler postiert sich vor Ort auf Balkonen, Dächern, Standorten, die einen Überblick erlauben. Auf dem Papier entsteht eine Sammlung beiläufig gefundener Konstruktionen, Linien von Bewegungen und Rhythmen.“ (Annette Thomas)

Johannes Buchholz     Johannes Buchholz     Johannes Buchholz

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Ausstellungen (Auswahl):
2007 Kunstpreis Tempelhof-Schöneberg, Berlin (G)
2006 Goldberg Zyklus, Galerie Alexandra Saheb, Berlin Bochumer
        Künstlerbund, Museum Bochum
2005 Der Englische Gruß & Goldberg-Zyklus, Martinskirche, Müllheim/Baden
1997 Künstler aus Baden, Musée Jenisch, Vevey, CH (G)
1994 Bochumer Künstlerbund, Museum Bochum (G)





 

Peter Pommerer. Berlin 2008

in der Reihe Kunst und Theorie der Künstlerhäuser Worpswede, Band 2, herausgegeben von Bernd Milla.

Peter Pommerers (*1968 Stuttgart) Zeichnungen und Wandarbeiten entwickeln einen eigenen Bildkosmos aus Bildgeschichten, Ornamentik und Zeichen, Bist Du ein Wandelicht so melde Dich beginnt mit David Bowies Major Tom, führt über Adam und Eva und paradiesische Zustände zur norddeutschen Moorlandschaft und endet trotzdem im Exodus. Dieser hat aber ein versöhnliches Ende, wird er doch positiv durch die Arbeit pssst...stille besetzt. Das klassiche Wandellicht war Teil eines Zeichensystems für Labyrinthe und wurde in der Seefahrt als Orientierungshilfe genutzt.

Bist Du ein Wandellicht so melde Dich     Bist Du ein Wandellicht so melde Dich

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Auswahl Ausstellungen
2007 carlier I gebauer, Berlin
2004 Sprengel Museum, Hannover
2003 actionbutton, Hamburger Bahnhof Berlin, (G)
2000 Galerie Foksal, Warschau





 

Männerfantasien. Berlin 2008

herausgegeben von Ellen Blumenstein für COMA, Centre for Opinions in Music and Art.

Männerfantasien untersucht männliche Subjektivität und die sich verändernde männliche Selbstwahrnehmung in zunehmend unscharfen Geschlechteridentitäten und widersprüchlichen Rollenvorstellungen. Der Titel ist dem Bestseller von Kulturtheoretiiker Klaus Theweleit, Männerfantasien, aus den späten 1970er Jahren nachempfunden. Theweleit beschreibt hier die pathologische Vorstellung von „echter Männlichkeit“ und brachte in Deutschland einen Diskurs über männliche Identitätskonstruktionen und eine veränderte männliche Denkweise in Gang.

Das vorliegende Buch bietet eine Auswahl unterschiedlicher „Männerfantasien“ in Bild und Text und gibt Einblick in persönliche Blickweisen der Künstler auf ihre Arbeit vor diesem Hintergrund.

Mit Beiträgen von Alejandro Cesarco, Brock Enright, Matt Greene, Nicolás Guagnini, Michael Kunze, Rodney McMillian, Michael Müller, Pablo Pijnappel, Adam Putnam, Mladen Stilinovic, Charlie White.

Design: Alexander Hahn

Männerfantasien     Männerfantasien

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Wahlverwandtschaften. Beiträge zu künstlerischen Selbstentwürfen. Berlin 2008

in der Reihe Kunst und Theorie der Künstlerhäuser Worpswede, Band 1, herausgegeben von Doris Berger & Bernd Milla.

Alte und neue KünstlerInnenmythen werden im Zuge der Veranstaltungen zum hundertsten Todesjahr von Paula Modersohn-Becker verhandelt. Die künstlerischen und kunstwissenschaftlichen Beiträge spannen einen Bogen, der von Modersohn-Beckers Rezeption ausgeht und bis in aktuelle Stardebatten in Kunst und Popkultur reicht. Das Buch bezieht sich auf das gleichnamige Symposium, das im Oktober 2007 in den Künstlerhäusern Worpswede stattfand.

In der Publikation sind kunstwissenschaftliche und künstlerische Beiträge versammelt von Sara Ackermann (Kulturwissenschaftlerin), Doris Berger (Kunsthistorikerin/ Kuratorin), Reinhild Feldhaus (Kunsthistorikerin), Anja Herrmann (Kunsthistorikerin), annette hollywood (Künstlerin), Alma-Elisa Kittner (Kunsthistorikerin), Stefanie Kiwi Menrath (Ethnologin), Antje Schiffers (Künstlerin), Jun Yang (Künstler), Moira Zoitl (Künstlerin) und der Künstlerinnengruppe 3 Hamburger Frauen (Ergül Cengiz, Henrieke Ribbe, Kathrin Wolf).

Design: Moira Zoitl

Wahlverwandtschaften     Wahlverwandtschaften     Wahlverwandtschaften

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Adib Fricke. A Gorilla in a Mirror. Berlin 2008

mit einem Text von Knut Ebeling, herausgegeben von Edzard Brahms/Realace, Berlin 2008.

Dieses Buch »hat nicht die Form einer Linie, sondern die einer Kugel, ohne Anfang und Ende. Es beginnt an jeder Stelle und auf jeder Seite. (…) Hier lustwandelt man in einem kaleidoskopartigen Labyrinth von Sätzen und Behauptungen, das nirgendwo anfängt und nirgends endet, so dass die Statements am Ende um ihre Leser kreisen wie die Projektionen einer Diskokugel.« (Knut Ebeling)

Adib Fricke, »Sprachforscher in technischen Zeiten«, der »eine Archäologie des digitalen Schreibens« unternimmt, hat mit A Gorilla in a Mirror ein aufwendiges Künstlerbuch gestaltet. Hochwertig mit vier Volltanfarben und Schutzlack gedruckt, präsentiert es sich als ein besonderes visuelles Erlebnis.

Das Buch erscheint zur Ausstellung in der Galerie Realace, Wilhelmstraße 138, Berlin.

Adib Fricke     Adib Fricke

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Aktuelle Ausstellungen (Auswahl)
2007 A Matter of Space, Realace, Berlin
2006 My Private Corpus, Villa Grisebach Gallery, Berlin
2004 You Can Dump Me, Poetische Positionen, Kasseler Kunstverein, Kassel
2003 Marmelade aus Mexiko, IMH Campus Charité Mitte, Berlin

weitere Ausstellung und Informationen unter www.TheWordCompany.de





 

Poul Gernes. Continued. Berlin 2007

mit Texten von Yves Mettler und Ben Kaufmann, herausgegeben von Galerie Ben Kaufmann, Berlin 2007.

Der kürzlich wiederentdeckte dänische Künstler Poul Gernes (1925–1996) war bis zu den 1980er Jahren wenig über sein Heimatland hinaus bekannt. Spätestens seit seine Flaggen 2007 bei der documenta 12 auf Einladung von Cosima von Bonin gezeigt wurden, hat sich das geändert. Eine Reihe von jüngeren Künstlern hat sich seine Raumgestaltungen allerdings schon länger zum Vorbild genommen: Denn Poul Gernes hat als Pionier der Ausgestaltung öffentlicher und privater Bauten Farbe in die Städte gebracht, lange bevor Kunst-am-Bau populär wurde. Neben Raumpräsentationen umfasst sein Werk Bildserien mit prächtigen farbigen Mustern, Buchstaben- und Blumenserien, die im Magazin umfassend und in Anlehnung an Gernes’ Begriff von Gestaltung dokumentiert werden. Die Vorlage für den Umschlag bildet der einzige vorhandene Abzug einer Lithographie des Künstlers aus dem Jahre 1964.

Poul Gernes     Poul Gernes     Poul Gernes

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Steven Black. Works 2002–2007. Berlin 2007

mit einem Text von Timm Rautert, herausgegeben von Galerie Alexandra Saheb, Berlin 2007.

Steven Blacks erster Katalog gibt einen Überblick über seine Arbeiten der vergangenen Jahre. Seine sensiblen Portraits in Öl auf Leinwand stellen Freunde, Bekannte, ehemalige Mitstudenten und Lehrer in einem meist nur angedeuteten Raum dar. Die Skizzenhaftigkeit der Umgebung steht im Kontrast zu den plastisch ausgearbeiteten Gesichtern und spiegelt den Prozess des Portraitierens zum einen und die Beziehung zwischen Maler und Modell zum anderen wieder. Der Katalog ist in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler entstanden. Ein kurzes Essay aus der Perspektive des Portraitierten und ein Lebenslauf des Künstlers ergänzen den Bildteil.

Steven Black        Steven Black

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Der Katalog erscheint zur Ausstellung in der Galerie Alexandra Saheb, Berlin vom 27.10. bis zum 20.12.2007 und zur Ausstellung im Kunstverein Göttingen vom 13.1. bis zum 24.2.2008.