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26,5 x 24 cm |
Erik Steinbrecher – Schluss mit Ökoherausgegeben von Roman Kurzmeyer, Basel/Berlin 2010 Kurator Roman Kurzmeyer lädt regelmäßig Künstler ein, die in einer Arbeitswoche das Bergdorf am Walensee und Umgebung bespielen. Erik Steinbrecher hat sich von Berlin auf den Weg ins Künstlerdorf Walensee gemacht, und eine berühmte Berliner Schnellmahlzeit mitgebracht, quasi als Multiple: 100 Berliner Buletten, die er in einer Scheune „abhängt“ wie Rauchfleisch und anschließend spektakulär in einem Lagerfeuer verbrennt. Die Publikation dokumentiert die Geschichte von Erik Steinbrechers Berliner Buletten-Installation im ehemaligen Künstlerdorf und ist von Stephan Müller gestaltet worden.
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23,5 x 16 cm |
Matthew Antezzo – Doppelpunktmit einem Text von Erlend Hammer herausgegeben von Bernd Milla, Kunstverein Göttingen Matthew Antezzos Malerei zeigt Einflüsse von Fluxus, Konstruktiver und Konzeptkunst. Sein aktueller Katalog kreist um entscheidende Wenden der Mediengeschichte – wie die Erfindung des Transistorradios und des Computers. Gleichzeitig collagiert die Publikation Matthew Antezzos Arbeiten aus den letzten zwanzig Jahren in der Art eines Künstlerbuches.
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23 x 15 cm |
Paolo Chiasera – Relic and Fetishmit Texten Von Dieter Roelstraete, Andreas Schlaegel und Andrea Viliani herausgegeben von Paolo Chiasera und Cordelia Marten Chiaseras mediale Bandbreite ist vielfältig – sie reicht von Malerei und Zeichnung über Skulptur und Installation bis zu Film und Performance: Er schnitzt Gehirne aus Holz, schlüpft verkleidet in die Rollen verschiedenster Figuren der Kunstgeschichte, widmet ihnen ein eigenes Archiv oder formt gigantische Skulpturen aus Ton, um sie am Ende in die Luft zu sprengen und etwas Neues daraus entstehen zu lassen. Paolo Chiaseras Arbeit verändert häufig ihre Form und lässt die Betrachter verschiedene Blickwinkel einnehmen. Das Künsterbuch stellt verschiedene seiner Projekte dar, die jeweils in Zusammenarbeit mit dem Leipziger Grafiker Till Gathman individuell und auf unterschiedlichem Papier gestaltet wurden.
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32,2 x 22,5 cm |
Kathrin Sonntag – SUPERKALIFRAGILISTIKEXPIALIGETIKmit einem Gespräch zwischen Mary Poppins und Grant H. Atkinson herausgegeben von Janneke de Vries für die GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst Bremen Die Künstlerpublikation dokumentiert die Ausstellung der Berliner Künstlerin Kathrin Sonntag (*1981) in der GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst in Bremen und überträgt deren grundlegende Gedanken in Buchform. Kathrin Sonntag ist an dem Moment interessiert, an dem ein normalerweise durch und durch lesbarer Gegenstand aus sich heraustritt. Sie ist dem Zauber auf der Spur, der sich noch im Alltäglichsten finden lässt. Wie schon die Präsentation zieht auch der Katalog gleichermaßen spielerische wie präzise Verbindungslinien zwischen den unterschiedlichen dargestellten Elementen und legt Verwandtschaften in Form, Farbe oder Inhalt auf eine Weise offen, die den verwendeten Objekten und Wandarbeiten überraschende Qualitäten zugesteht. Ein fiktives Gespräch zwischen Mary Poppins (der Titelgeberin von Ausstellung und Buch) und Grant H. Atkinson (einem Anagramm von Kathrin Sonntag) führt darüber hinaus in den Ansatz von Präsentation und Publikation ein.
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29,7 x 21 cm |
THE WORLD ACCORDING TO…: Olaf NicolaiKünstlermagazin herausgegeben von The Office, Berlin 2010 Das Künstlermagazin THE WORLD ACCORDING TO fordert Künstler dazu heraus, in einer ungewohnten Weise zu arbeiten: Er oder sie kann jede Quelle außer der eigenen künstlerischen Arbeit nutzen um eine Idee zu entwickeln, die nur auf Papier umgesetzt werden kann. Für 64 leere Seiten kreiert der eingeladene Künstler ein Projekt, bei dem es ihm freisteht, Bilder und Texte zu sammeln, zu schreiben und/oder andere Künstler, Freunde oder Familienmitglieder einzuladen, sich an dem Projekt zu beteiligen. Olaf Nicolais (*1962) Arbeiten sind konzeptionell angelegt und oft von (sozio-) kulturellen Bezügen geprägt. Das Künstlermagazin erscheint zur Ausstellung „Warum Frauen gerne Stoffe kaufen, die sich gut anfühlen“ in der Arbeiterkammer Wien, für die Olaf Nicolai einen seidenen Vorhang entworfen hat. Das Magazin besteht aus umfangreichen Verweisen und einem Apparat, ohne den eigentlichen Ursprungstext abzudrucken.
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24 x 20 cm |
Felix Meyer – la belle indifférenceDieses Künstlerbuch besticht in erster Linie durch seine Schlichtheit in Form, Farbe und Reproduktionstechnik. Gleichzeitig stellt es eine Referenz zu den XEROX Books der 1960er Jahre, beispielsweise eines Seth Siegelaub her. Die „schöne Gleichgültigkeit“ wurde geprägt vom Psychoanalytiker Pierre Janet und steht für die Symptomatik von Hysterikern, eine geradezu auffallende Sorglosigkeit ihren offensichtlichen und durchaus auch starken körperlichen Symptomen gegenüber einzunehmen.
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21,2 x 14,8 cm |
Claudia Christoffelmit Literatur von Tanja Dückers und einem Text von Ludwig Seyfarth
Die erste Monographie von Claudia Christoffel ist zugleich Künstlerbuch und gibt einen Überblick der konzeptuellen Fotoarbeiten, die anlässlich der Stipendienaufenthalte in Chile (2006), New York (2007) und dem Bergdorf Olevano Romano in Italien (2009) entstanden sind.
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29,7 x 21 cm |
Friedensschauplätzeherausgegeben von ngbk, Berlin mit Dietrich Heißenbüttel, Anke Hagemann, Karin Kasböck, Christoph Leitner und Gunda Isik Kriegsschauplätze in aller Welt stehen täglich im Mittelpunkt der medialen Aufmerksamkeit. Friedensarbeit hingegen ist unspektakulär, langwierig und wenig attraktiv. Was aber macht einen Ort, eine Initiative, eine künstlerische Arbeit zu einem Schauplatz des Friedens? Welche alternativen Perspektiven lassen sich den asymmetrischen Sichtbarkeitsverhältnissen entgegen stellen? Ist Frieden überhaupt sichtbar und darstellbar? Die Publikation Friedensschauplätze versammelt künstlerische und aktivistische Strategien, die verdeckte Hintergründe an verschiedenen Krisenschauplätzen der Welt sichtbar machen, in öffentliche Diskurse intervenieren und sich der Kriegslogik widersetzen.
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22,5 x 16,5 cm |
fake or feintherausgegeben von Martin Beck, Adrian Bremenkamp und Joerg Franzbecker zusammen mit Arsenal – Institut für Film und Videokunst Die Ausstellungsreihe fake or feint fand von Januar bis Juli 2009 in Projekträumen am Berliner Alexanderplatz sowie im Kino Arsenal statt. Im Mittelpunkt stand das Thema einer Politik der Oberfläche, verfolgt entlang von Konzepten wie Markierung, Maskerade, Inszenierung, Display, Störung, Devianz. Die im Anschluss erarbeitete Publikation überträgt die im Rahmen des Projekts erprobten Dokumentations- und Kontextualisierungsformate auf die Buchform. Der Dokumentation der sechs Ausstellungs- und Filmszenarien wird eine Auswahl von Textabschnitten gegenübergestellt, die ein Narrativ entlang der für die Ausstellungsreihe relevanten Konzepte entwickeln. Teilnehmende Künstler: Kaucyila Brooke, Claude Cahun, Daniela Comani, Keren Cytter, e-Xplo mit Jaime Lutzo, Amy Granat, Tom Holert, Heiko Karn, Daniel Knorr, Annja Krautgasser, Katrin Mayer, Eran Schaerf, Eske Schlüters/Axel Gaertner, Sofie Thorsen/Katharina Lampert |
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28 x 21 cm |
Jakob Jensen – Large Image ColliderIn der Serie "Neun", Landeskulturzentrum Salzau mit einem Text von Huberts von Amelunxen „Jakob Jensens Salzau ist eine poetisch künstlerische Befragung des Lichts, in ihrem Scheinen changierend zwischen dem prometheisch domestizierten Feuer, dem rasenden Stillstand (Paul Virilio) der 0,00009 Sekunden, welche die Partikel benötigen, um eine Umlaufbahn der 27 Kilometer zu absolvieren und der bewegt einhaltenden Geste des Künstlers, der, wie einst Caspar David Friedrich die Schollen des Eismeers malte, in Salzau Schnitzel gehackten Holzes aufeinander schüttet und überhaupt Innen und Außen, wie einst Walter de Maria, verkehrt.“ (Hubertus von Amelunxen)
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20,5 x 16 cm |
Fernando Garcíaherausgegeben von Aanant & Zoo mit einem Text von Birgit Rieger SINULLA EI OLE HUOLEHTIMISEN AIHETTA, KAIKKI ON SELVA – ist Finnisch und bedeutet: Kein Grund zur Sorge, alles ist geklärt. Wie schön, dass der spanische Künstler Fernando Garcia (*1975) uns das finnische Alphabet auf seine Weise näher bringt. Das vorliegende Büchlein ist das Ergebnis von Fernando Garcías Aufenthalt im finnischen Jyväskylä, 138 wunderschöne Aquarelle, eine Art zeichnerisches Tagebuch, beeinflusst vom Gummerus, einem finnisch/spanischem Wörterbuch.
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26 x 21 cm |
Ulrich Hakel – Fixing the Sunmit einem Text von Susanne Prinz Ulrich Hakels Oeuvre umfasst, ausgehend von der klassischen Handzeichnung, ein konzeptuelles und formales Repertoire in Form von Malerei, Skulptur und Installation. Ein zentrales Motiv in seinem Werk ist das Moment des menschlichen Scheiterns an allzu konkreten Machtstrukturen und Medienwelten. Hakels Arbeiten weisen auf konkrete gesellschaftliche Systeme und deren Einengung hin, brechen diese aber zugleich unter Einbeziehung von Comic-Elementen und freier zeichnerischer Geste auf. Das vorliegende Buch ist die erste Monographie des Künstlers, die zeitgleich zu seiner Ausstellung im Kunstraum Innsbruck erscheint.
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22,5 x 16 cm |
Kunstverein Wolfsburg – Best of 50 Yearsmit Texten von Justin Hoffmann und Dr. Volkmar Köhler Den Anlass für den Katalog und die gleichnamige Ausstellung bildete das 50. Jubiläum des Kunstverein Wolfsburg, in dessen Rahmen eine intensive Auseinandersetzung mit Geschichte und historischem Denken stattfand. Das Buch stellt pro Jahrzehnt der Vereinsgeschichte eine künstlerische Position vor, welche die besondere Bedeutung dieser Kunstinstitution unterstreicht. Entsprechend dem Aufgabenbereich eines Kunstvereins wurden vorwiegend junge, noch unbekannte Künstler präsentiert, die sich jedoch in den kommenden Jahren in der Kunstszene durchzusetzen und zu etablieren wussten. In der Publikation vertreten sind Arbeiten von Gerhard Richter, Timm Ulrichs, Jiří Georg Dokoupil, Candida Höfer und Chicks On Speed. |
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24 x 17 cm |
Matts Leiderstam – Nachbild / After Imagemit Texten von Anja Casser and Wolfgang Ullrich herausgegeben vom Badischen Kunstverein, Karlsruhe Der Katalog dokumentiert die Einzelausstellung des schwedischen Künstlers Matts Leiderstam (*1956) im Badischen Kunstverein. Er präsentiert sowohl neue Arbeiten, die speziell für die Ausstellung entstanden sind, als auch ältere Werkgruppen, die der Künstler seit den 1990er Jahren ständig erweitert. Leiderstam ist interessiert an Aspekten historischer Malerei, denen bislang nicht viel Aufmerksamkeit zuteil wurde. Diese löst er aus ihrem normativen Kontext in Sammlungen und Archiven und untersucht sie von einem zeitgenössischen Standpunkt aus. Er kombiniert zwei Kontexte, die für ihn beim Betrachten von Gemälden entscheidend sind: Kunstgeschichte und homosexuelle Kultur. Leiderstam lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf versteckte homoerotische Hintergründe, kleine Details oder verborgene Zusammenhänge. |
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23 x 16,5 cm |
Udo Bohnenbergererschienen zur Ausstellung in der Neuen Galerie Graz
„Dem eigenen Selbstverständnis nach agiert Udo Bohnenberger ähnlich einem Drehbuchautor oder Regisseur. Er erfindet keine statischen Figuren und Objekte, sondern Konstellationen und Geschichten.“ (Anette Südbeck) |
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23,5 x 14 cm |
Dominik Sittig – Dekade & DekorDekade & Dekor erscheint als Publikation im Rahmen der gleichnamigen Einzelausstellung von Dominik Sittig in der Galerie Christian Nagel Köln. Weniger Begleitkatalog als vielmehr eigenständiges Element, forciert Dekade & Dekor in Layout und Reproduktion, die an Kunstpublikationen der 1960er Jahre angelehnt sind, „das Moment des Anachronistischen in Hinblick auf eine allgemein zu diagnostizierende Rückwärtsgewandtheit der Gegenwart der Kunst. Das Buch selbst stellt eine der Möglichkeiten der Reaktion, entsprechend seiner aggressiven Historifizierung: die Hysterie der Historizität.“ (Dominik Sittig) |
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29,7 x 21 cm |
Erik Steinbrecher – Starker Tobakparkiert im Kunsthof Zürich Der alte, rauchende VW-Bus ist Hauptdarsteller eines Roadmovies von Berlin nach Zürich, „Living Sculpture“, Freiluftakademie und zugleich der Beginn einer Tischrunde. Im Bus ist auch ein Bett eingebaut, und der anfängliche Plan sieht vor, dort einmal zu übernachten. „Dozent sucht Unterkunft mit Frühstück; gratis.“ |
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20,5 x 15,5 cm |
Antje Schiffers und Thomas Sprenger – Ich bin gerne Bauer und möchte es auch gerne bleibenAntje Schiffers und Thomas Sprenger haben Landwirten angeboten, ihren Hof zu malen. Nach dem Zweiten Weltkrieg sind solche Tauschgeschäfte entstanden, da nur Landwirte genug zu essen hatten. Ein halbes Jahrhundert später sind Antje Schiffers und Thomas Sprenger durch Europa gereist, und überall dort, wo ein Handel vereinbart war, eine Woche geblieben. Eine Woche war die Zeit, die den Landwirten meistens gegeben war, um ein Video zu machen, und die Antje Schiffers für die Malerei zur Verfügung hatte, von Vorbesprechungen, der gemeinsamen Suche nach dem schönsten Sujet oder Blickwinkel, von Einladungen und Festen einmal abgesehen. Herausgekommen ist eine Art Handbuch über den Beruf des Landwirtes in Europa, vom kleinen Familienbetrieb über das Weingut bis zum industriellen Mastbetrieb. |
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18,5 x 13 cm |
Sandra Kranich – Dark Trianglemit einem Interview von Nikola Dietrich und Jochen Volz Sandra Kranichs Feuerwerksinstallationen existieren nur für Momente, und folgen inhaltlich und formal dem jeweiligen Kontext, in dem sie stattfinden. Ihren Ausgangspunkt haben die Feuerwerke in zeichnerischen und skulpturalen Entwürfen. Der Katalog dokumentiert die Arbeiten der letzten Jahre und enthält eine DVD mit Dokumentationen der Feuerwerke. |
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24 x 17 cm |
Ingo Gerken – Views und Reviewsmit Texten von Christian Schindler, Nina Jaenisch und Marco Antonini herausgegeben vom Kunstverein Apex Pro Art, Göttingen, anläßlich der Ausstellung When Attitude becomes Norm Ingo Gerken (*1971) aktiviert kunsthistorische Kontexte und transformiert sie in räumlich-skulpturale Zustände. Im Spannungsfeld von Referenz und Relevanz, Situation und Subversion untersucht er die Durchlässigkeit gedachter und realer Räume, ihre Konstruktion, ihre Flexibilität und ihr Gewicht. Seine Interventionen, Skulpturen und Fotografien verweigern sich einer festen Materialität und plädieren eher für den pur verdichteten Moment. Mit oft minimalem Aufwand und großer Leichtigkeit verbinden sich die Dinge mit ihrem Umfeld und stehen plötzlich und gezielt als Widerstand und Parameter in geschichtlichen, architektonischen und politischen Verhältnissen da. |
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33 x 245 cm |
Philipp Morlockzur Ausstellung im Mannheimer Kunstverein Heinrich-Vetter-Preis, 2009 „Wandermönche“ und „Mantelmänner“, „schnelle Frauen, schöne Autos“ sind das Personel von Philipp Morlocks (*1974) aktuellem Katalog. Die Skulpturen sehen aus wie Kutschen, sind aus Metall und Lack, Eisenplatten, Draht und Holz gezimmert und stehen für Verbrecher wie Al Capone oder den Schinderhannes . In dieser eigentümlichen „Ahnengalerie“ befinden sich auch Personen aus der Politik wie Benno Ohnesorg und Karl Heinz Kurras. |
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21 x 22,5 cm |
Grönlund-Nisunen – Works Werkemit Texten von Jyrki Siukonen and Carl Michael von Hausswolff Tommi Grönlund und Petteri Nisunen arbeiten gemeinschaftlich als Architekten und als bildende Künstler. Sie entwickeln skulpturale Installationen und Interventionen sowohl in urbaner Umgebung als auch in der Natur, wobei sie sich speziell mit Sound, Licht und architektonischen Inhalten auseinandersetzen. Das Buch präsentiert zwanzig Werke, Projekte und Auftragsarbeiten von Grönlund-Nisunen auf ganzseitigen Farbabbildungen, die von Kurztexten der beiden Künstler begleitet werden. |
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4 Bücher & 1 Heft, jeweils 26 x 21 cm |
Stefan Eichhorn, Andrea Legiehn, Margret Hoppe, Hans-Christian Lotz – Marion-Ermer-Preis 2009Der seit 2001 jährlich ausgeschriebene Marion-Ermer-Preis gilt heute als bedeutende Förderinstitution für junge Kunst in den Neuen Bundesländern. 2009 vergab die internationale Jury den Preis an Stefan Eichhorn, Andrea Legiehn, Margret Hoppe und Hans-Christian Lotz. Die Publikation umfasst ein Heft und vier von den Künstlern konzipierte Bücher mit Essays von Ellen Blumenstein, Christian Driesen, Vanessa Joan Müller, Thibaut de Ruyter und Raimar Stange. Jury 2009: Ellen Blumenstein (Kuratorin der Ausstellung), Giovanni Carmine (Kunsthalle St. Gallen), Vanessa Joan Müller (Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf), Dieter Roelstraete (MuHKA, Antwerpen), Christian Sery (Direktor HfBK Dresden) |
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29 x 22,5 cm |
Claudia Wieser und Bernd Ribbeck – Du und Ichmit Texten von Gertrude Wagenfeld-Pleister und Noemi Smolik herausgegeben vom Oldenburger Kunstverein Im Oldenburger Kunstverein zeigten Claudia Wieser und Bernd Ribbeck ihre Annäherungen an Raumerlebnis und Raumgestaltung aus unterschiedlichen Perspektiven und mit unterschiedlichen Materialien: Keramik und Collage standen mit Kugelschreibern, Markern und Lackstiften geschaffenen Zeichnungen und Bildern gegenüber. Der Katalog präsentiert auf großformatigen Bildtafeln eine Auswahl an Arbeiten des Künstlerpaars, die in den letzten Jahren entstanden sind. |
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14 x 21 cm |
GAK Bremen, Künstlerhaus Bremen, Halle für Kunst Lüneburg, Kunstverein Harburger Bahnhof – Space Revised #1–4Raumaneignung, Raumverlust, Raumverschiebung und sozialer Raum sind die vier Blickwinkel, aus denen heraus für dieses Kooperationsprojekt ein aktueller Zwischenstand in der jüngsten künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema Raum gesucht wurde. In den Ausstellungen der vier Institutionen wurde Raum somit nicht als abstrakter Container gefasst, sondern als ein von konkreten Standpunkten aus betrachtetes, vielschichtiges Faltengebilde, eine Landschaft mit Hebungen und Senkungen. Der Ausstellungskatalog enthält neben zahlreichen Abbildungen Essays von u.a. Kerstin Stakemeier, Janneke de Vries, Stefanie Böttcher und Roger Behrens sowie Kurzbiografien der Künstler. Teilnehmende Künstler: G. Bijl, C. Bodzianowski, B. Braine/L. C. Reed, W. Breuer, T. Brown, Y. Duyvendak, FLOSS, C. Haake, E. Hansdóttir, G. Hudson, C. Jankowski, G. Leblon, D. Maier-Reimer, B. Maire, K. Mayer, R. Nashashibi, E. Olofsen, Peles Empire, F. Pisano, K. Schiemenz, G. v. d. Werve und J. Wood/P. Harrison. |
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19,5 x 24 cm |
Andrea Büttner – I believe every word you saymit Essays von Dan Fox und Anja Casser, sowie mit einem Gespräch zwischen Andrea Büttner und Daniel Pies. Herausgegeben vom Badischen Kunstverein, Karlsruhe. Diese erste umfangreiche Monografie über die deutsche Künstlerin Andrea Büttner (*1972) dokumentiert ihre Einzelausstellung im Badischen Kunstverein und entstand in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin. Büttner bedient sich neben Zeichnung und Siebdruck vor allem der Technik des Holzschnitts. Gerade die vermeintliche Antiquiertheit dieses Mediums – sowie die dadurch aufgerufene künstlerische Tradition – verweist auf eine zentrale Frage, die das Werk der Künstlerin durchzieht: Wie ist die Schwelle, die ein Kunstwerk zwischen der intimen Praxis der Produktion und der öffentlichen Praxis des Ausstellens einnimmt, zu fassen oder zu beschreiben? Büttners Arbeiten thematisieren sowohl Fragen der individuellen Preisgabe, des Scheiterns und der Scham, als auch die modellhaft-utopische Vorstellung von paradiesischen Lebensformen, die jenseits dieser Gefühle von Unzulänglichkeit operieren. |
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27 x 21 cm |
Sabine Gross – Dauerbrennermit einem Text von Andrea Jahn herausgegeben vom Kunstverein Friedrichshafen „Sabine Groß formuliert mit ihrer Kunst über die Rezeption von Kunst einen ausgesprochen selbstbewussten, kritischen Umgang mit etablierten künstlerischen Positionen, zu denen inzwischen auch radikale, antimodernistische Äußerungen, wie Dada und Anti-Form gehören. Hinter dieser Haltung steht eine sehr aktuelle, zeitgemäße Auffassung von Kunst, die den Mythos des Werks als Konstruktion begreift und auch als solche zu sehen gibt.“ (Andrea Jahn) Der Katalog mit seinen detailierten Abbildungen gibt einen Überblick über die Installationen, die in den letzten Jahren entstanden sind. |
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30 x 22,5 cm |
Kim Nekarda – Marlène et HélénaDas von Kim Nekarda in enger Zusammenarbeit mit Michael Pfrommer gestaltete Buch enthält einen repräsentativen Überblick über seine in den letzten Jahren entstandenen Arbeiten. In den großformatigen, farbenprächtigen Bildern gehen gemalte Symbole und Zeichen verschiedener Zeiten und Kulturen eine Symbiose ein mit Abdrücken von Dingen und Personen sowie realen, auf der Leinwand angebrachten Gegenständen: „Der Raum zwischen Gemälde und Betrachter ist ein von Wahrnehmung und Erinnerung beseelter Raum, durch den Geister streifen. Keine Illusion sondern Präsenz.“ (Kim Nekarda) Mit Texten von Kim Nekarda und Maria Zinfert. |
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22,5 x 16 cm |
Kunstverein Wolfsburg – Reconstructed ZoneDer Katalog zur Ausstellung „Reconstructed ZONE“ im Kunstverein Wolfsburg präsentiert künstlerische Arbeiten, die die DDR aus gegenwärtigen Positionen zitieren. Gemein ist den Beiträgen von Lenka Clayton, Nina Fischer/Maroan el Sani, Dora García, Sven Johne, Sandra Kuhne, Andrea Pichl und Tamiko Thiel/Teresa Reuter, das sie sich mit dem Mittel der Rekonstruktion von Ereignissen, Situationen und Orten dem aktuellen Umgang mit deutsch-deutscher Geschichte nähern. Mit einem einleitenden Text von Anne Kersten, einem Aufsatz von Jan Scheunemann zur Musealisierung der DDR in privaten Museen, einem Gespräch zwischen Christine Heidemann, Sven Johne und Anne Kersten sowie einem Essay einer sehr persönlichen Begegnung mit dem Havemann-Archiv von Elske Rosenfeld. |
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24 x 16 cm |
Dani Gal – Chanting Down BabylonEin Künstlerbuch, erschienen zur Ausstellung mit demselben Titel in der Halle für Kunst, Lüneburg. Mit einer Einleitung von Eva Birkenstock und Hannes Loichinger. 1992 stürzte eine Frachtmaschine der israelischen Fluggesellschaft El Al kurz nach ihrem Start vom Flughafen Schiphol in einen Wohnkomplex des Amsterdamer Randbezirks Bijlmermeer und teilte das Gebäude in zwei Hälften. Für die Ausstellung und das Buch besuchte Dani Gal Bewohner von Beijlmermeer sowie den Journalisten Vincent Dekker, um mit ihnen in einen Dialog über den Flugzeugabsturz und den wiederhergestellten Alltag im sanierten Gebäudekomplex zu treten. Ausgehend von umfangreichen, an Atmosphären und subjektiven Erlebnis- und Erinnerungswelten orientierten Recherchen, gibt das Buch einen Überblick über die verschiedensten Ereignisse und Geschichten, die zu einem Netz abstrakter und formaler Verbindungen verwoben sind. |
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21 x 28 cm |
Iris Schomaker – songs of love and hateIn der Serie "Neun", Landeskulturzentrum Salzau Iris Schomakers Gesichter, Figuren und Landschaften sind Arbeiten an der Abstraktion mithilfe ikonenhafter Formen. In diesem Spannungsfeld setzt sie sich mit grundlegenden malerischen Fragestellungen auseinander, indem sie Parameter der Malerei gegeneinander abwägt und miteinander kombiniert: Zeichnung und Farbe, Fläche und Raum. „Ihre Bildsujets sind für Iris Schomaker eine Möglichkeit, die Malerei und ihr Potential der Abstraktion zu erkunden. Ihre Bildlösungen strahlen Ruhe und Distanz aus, in der Isolation der Figuren vielleicht auch gleichzeitig gegenwärtige Stimmungen sichtbar machend.“ (Antje Krause-Wahl) |
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32 x 24 cm |
Robert Gfader – Chess drawingsIn einer gemeinsamen Zeichensession haben Robert Gfader (*1967) und Klaus Auderer (*1968) einander gegenüber sitzend 40 Zeichnungen erstellt, die von beiden Seiten betrachtet werden können. Diese sogenannten Chess Drawings sind nun auf feinsten Römerturmpapier gedruckt als limitierte Edition erhältlich. Das Cover mit dem Originalabdruck des Römerturm-Zeichenblocks und das Originalpapier sowie beste Druckqualität der Zeichnungen machen das Künstlerbuch aus. |
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Englisch/Spanisch |
THE WORLD ACCORDING TO…: Iñaki Bonillas
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34 Schwarzweiß-Abildungen |
Egill Saebjörnsson. Berlin 2008in der Reihe Kunst und Theorie by Künstlerhäuser Worpswede, Band 3, herausgegeben von Bernd Milla Seit den späten 1990ern hat Egill Sæbjörnsson (*1973) in seinen Arbeiten eine nahezu einzigartige Herangehungsweise hinsichtlich der Verwendung von Material, Stil und Sujet entwickelt. In der Kombination von Installation, Video, Performance, Musik, Fotografie und Theater hat er eine persönliche Sprache geschaffen, die sich von allen anderen unterscheidet. Auch wenn seine Arbeiten manchmal sehr unterschiedlich voneinander zu sein scheinen, durchzieht sie in ihrer Komplexität und Vielschichtigkeit ein roter Faden. She Was a Fighter ist ein kleines Buch, mit Zeichnungen und Texten und einer Audio-CD, mit Sæbjörnssons Kompositionen. Es zeigt eine neue Seite dieses facettenreichen Isländischen, seit 1999 in Berlin lebenden, Künstlers.
Einzelausstellungen (Auswahl): weitere Ausstellungen und Informationen unter www.egills.de |
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Deutsch |
Modersohn & Freiesleben, Katrin von Maltzahn. Hybrid Berlin 2008mit Texten von Nicola Kuhn und Tobias Zepter Hybrid untersucht Überschneidungen zwischen Architektur und Kunst und findet sie beispielsweise in der Geometrie: „Der Kreis ist das universale Bild allen Seins; in der Architektur der Renaissance und des Barock bildet er das konstitutive Moment. Einmal erkannt, entdeckte Katrin von Maltzahn den Zirkelschlag überall wieder: in Bodenmosaiken, Wanddekors, Kuppelgestaltungen. In der Kreisform verbirgt sich das kosmische Element, das Symbol für die Welt, zugleich die Unendlichkeit des Firmaments und die Vollkommenheit alles Göttlichen.“ (Nicola Kuhn) Der Katalog erscheint zur Ausstellung vom 04.04. bis 03.05.2008 in der Architektur Galerie Berlin Werkraum, Karl-Marx-Allee 96, 10243 Berlin
MODERSOHN & FREIESLEBEN, Architekten BDA (www.mofrei.de): |
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Deutsch |
Skafte Kuhn, Hervor aus Gebirgen des Nichtmehr. Berlin 2008Der „Soundkünstler“ Skafte Kuhn hat ein leinengebundenes Künstlerbuch vorgelegt, das im ersten Moment wie die kostbare Sonderausgabe einer Schallplatte erscheint. Die Texte entstammen Songstrophen aus 13 LPs von Anne Clark, den Rolling Stones, Johnny Cash oder ACDC, die Sakfte Kuhn in die lyrische Sprache eines Schlegel, Tieck oder auch Shakespeare übertragen hat. Die 13 Tusche-Bleistift-Porträts zeigen die Interpreten. „Skafte Kuhn ist durch die jüngere Musikgeschichte gewandert und hat dabei Texte ausgewählt, die sich mit der Dunkelheit, der Finsternis und der Farbe Schwarz auseinandersetzen. ...Es erstaunt (...), wie wenig sich historisches und gegenwärtiges Denken unterscheiden, wie sehr Emotionalität und Individualismus als Konstanten erscheinen.“ (Bettina Steinbrügge) Auswahl Ausstellungen |
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Deutsch/Englisch |
Adib Fricke. A Gorilla in a Mirror. Berlin 2008mit einem Text von Knut Ebeling, herausgegeben von Edzard Brahms/Realace, Berlin 2008. Dieses Buch »hat nicht die Form einer Linie, sondern die einer Kugel, ohne Anfang und Ende. Es beginnt an jeder Stelle und auf jeder Seite. (…) Hier lustwandelt man in einem kaleidoskopartigen Labyrinth von Sätzen und Behauptungen, das nirgendwo anfängt und nirgends endet, so dass die Statements am Ende um ihre Leser kreisen wie die Projektionen einer Diskokugel.« (Knut Ebeling) Adib Fricke, »Sprachforscher in technischen Zeiten«, der »eine Archäologie des digitalen Schreibens« unternimmt, hat mit A Gorilla in a Mirror ein aufwendiges Künstlerbuch gestaltet. Hochwertig mit vier Volltanfarben und Schutzlack gedruckt, präsentiert es sich als ein besonderes visuelles Erlebnis. Das Buch erscheint zur Ausstellung in der Galerie Realace, Wilhelmstraße 138, Berlin.
Aktuelle Ausstellungen (Auswahl) weitere Ausstellung und Informationen unter www.TheWordCompany.de |





















































































































































































































